Der Taylormade SIM2 Driver baut auf der SIM-Plattform mit der aerodynamisch optimierten Kopfform, einem niedrig positionierten Schwerpunkt und einem hohen Trägheitsmoment (MOI) des letztjährigen Modells auf. Jedoch gelang es, Gewicht an bestimmten Stellen einzusparen, um das MOI und damit die Fehlertoleranz zu erhöhen.
Daher besteht der Driver nun aus vier Teilen. Dem aus Titanium bestehenden vorderen Teil, einer Krone und einer Sohle aus Karbon und einem Ring aus Aluminium im hinteren Teil des Kopfs.
Die Konstruktion des SIM2 Drivers ist vierteilig
Zur Verlagerung des Schwerpunkts noch weiter nach unten hat man das Gewicht der überarbeiteten sechslagigen Karbon-Krone auf 11 reduziert.
Einzig der vordere Teil des Kopfs mit der Schlagfläche ist weiterhin aus Titanium gefertigt. Durch ein Fräsen der Rückseite des Twist-Face-Golfschlägerblatts. Konnte man eine präzisere Herstellung gewährleisten und die „schnellsten“ Teile der Schlagfläche optimieren. Die vergrößerte Schlagfläche erleichtert das Handling, ohne die aerodynamischen Eigenschaften des Golfschlägers zu beeinträchtigen.
Fester Bestandteil ist weiter die bewährte Thru Slot Speed Pocket im vorderen Teil der Sohle. Sie verbessert die Flexibilität des Golfschlägerblatts und trägt so zur Erhöhung der Ballgeschwindigkeiten bei.
Neu ist, dass man die beiden Speed Injection-Ports in der Schlagfläche durch einen Port in der Spitze des Kopfs ersetzt hat.
Der Speed Injection Port befindet sich jetzt in der Spitze des Kopfs
Das hinter der Speed Pocket angebrachte TPS-Gewicht. Kann im Zuge eines Fittings verändert werden, um das Schwunggewicht des Golfschlägers je nach Schaftwahl bestmöglich auf den Golfer abzustimmen. So wird laut TaylorMade sichergestellt, dass der Abflugwinkel optimiert und ein geringer Spin für beste Performance erzielt wird.
Die Sohle des TaylorMade SIM2 Drivers ist aus einem neunlagigen Karbon gefertigt. Spart so Gewicht und trägt demnach zur Erhöhung des MOI bei.
Variante
Eine weitere Neuerung ist der geschmiedete und blau lackierte Aluminiumring im hinteren Teil des Kopfs. In dem sich ein 16 Gramm schweres Tungsten-Gewicht befindet.
Der blau lackierte Aluminiumring ist ein Eyecatcher
Er trägt wesentlich dazu bei. Dass der Schwerpunkt möglichst tief im Kopf zu platziert werden kann, um das Trägheitsmoment zu erhöhen. Zusammen mit dem Titan-Teilstück bildet er das Chassis des Kopfs.
Diese Variante generiert am wenigsten Spin und hat den niedrigsten Schwerpunkt der drei SIM2 Modelle. Er eignet sich daher am besten für Spieler, die hohe Schwunggeschwindigkeiten erzeugen.
Standardschäfte sind ein Mitsubishi Tensei AV Raw Blue 60 und ein Project X Hzrdus Smoke RDX Black 70, zusätzlich gibt es zahlreiche Custom Optionen, die ohne Aufpreis erhältlich sind.
Der Driver kommt am 19.2.2021 in den Handel.
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29.05.2021
Unser Test: TaylorMade – SIM2 Golf-Driver 2021
Optik und Performance sprechen für den SIM2 Driver von TaylorMade.
In der Ansprechposition präsentiert sich der TaylorMade SIM2 Driver im Test in gewohnter Optik, die sich vom Vorjahresmodell nur geringfügig unterscheidet. Auch sind nahezu keine Unterschiede zum SIM2 Max zu erkennen. Der stimmig proportionierte Kopf mit Karbon-Krone, einer weißen Top-Line und einem schwarzen Golfschlägerblatt steht gelungen, stimmig und ansprechend am Ball. Die Krone ist gegenüber dem SIM Max etwas dunkler und man verzichtet auf den SIM-Schriftzug. Bei den dezenten grafischen Elementen auf der Krone fallen die Unterschiede zum Vorgänger nur beim direkten Vergleich auf.
Eine gewohnte TaylorMade-Optik in der Ansprechposition
Die Ausrichtung ist aufgrund der weißen Top-Line, dem TM-Logo auf der Krone und den weiß eingefärbten Rillen in der schwarzen Schlagfläche einfach.
Das Schlagflaechendesign erleichtert die Ausrichtung
Der Treffmoment kommt durchaus solide rüber und wird von einem knackigen Gefühl und einem leicht metallischen Klang begleitet. Da das Sohlengewicht im Gegensatz zur Max-Version etwas zentraler platziert ist, haben die Bälle mittelhohe Flugbahnen mit weniger Spin und rollen nach der Landung noch beträchtlich. Die Energieübertragung ist dank der Speed Pocket ok, jedoch gibt es Modelle, mit denen höhere Ballgeschwindigkeiten bei gleicher Golfschlägerkopfgeschwindigkeit erzielt werden.
Gewicht und Speed Pocket beeinflussen Flughöhe und Energieübertragung
Testdaten
Gegenüber dem TaylorMade SIM2 Max Driver fallen die etwas niedrigeren Flugkurven auf, wodurch allerdings mit entsprechendem Speed größere Längen erzielt werden können.
Die Daten bescheinigen dem Driver eine überzeugende Performance
DerSweetspot lässt sich gut spüren und die Rückmeldung ist sehr direkt – das dürfte vor allem besseren Spielern gefallen. Auf ein verschiebbares Gewicht in der Sohle hat man bei diesem Modell verzichtet, aber durch den verstellbaren Loft-Sleeve Hosel lassen sich bei einem Fitting Optimierungen zur Ergebnisverbesserung durchführen.
Der verstellbare Hosel ermöglicht Flugbahnoptimierungen
Hinsichtlich der Stabilität durch den Treffmoment profitiert man vom 16 Gramm schweren Gewicht im geschmiedeten Aluminiumring. Dennoch lässt sich feststellen, dass das 24 Gramm schwere Gewicht im TaylorMade SIM2 Max Driver hier etwas effektiver ist und zudem das Handling erleichtert.
Stabilität durch ein Gewicht im Aluring
Optisch gleichen sich die Varianten SIM2 und SIM2 Max stark, jedoch muss man sich entscheiden, ob man auf etwas mehr Länge und ein besseres Feedback (SIM2) oder etwas mehr Komfort und Fehlertoleranz (SIM2 Max) setzen möchte, denn ansonsten halten sich die Performance-Unterschiede dieser beiden Neuheiten in Grenzen.
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Unser Fazit
Performance-Driver, der solide Ergebnisse liefert.
PRO
Design
Bringt Zug auf den Ball
Feedback
Ausrichtung
CONTRA
Komfort
Fehlertoleranz
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Gary Adams, Sohn eines Golfpros, gründete die Firma 1979 als Ein-Mann-Unternehmen. Im gleichen Jahr brachte er mit dem von ihm entworfenen »Metalwood 1« ein Holz aus Metall auf den Markt. Das Modell schlug ein wie eine Bombe und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Persimmon-Hölzer verschwanden.
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