Fachbegriffe im Golfsport Allgemein

Wie in jeder anderen Sportart, so gibt es auch beim Golf jede Menge Fachbegriffe. Hier erklären wir die wichtigsten von A-Z.

A

Wenn man ein Loch mit drei Schlägen unter Par spielt. An einem Par 4 ist demnach ein Ass auch gleichzeitig ein Albatross.

So sieht die Anprechposition vor dem Schlag mit dem Driver aus. Der Schläger steht am Ball und der Spieler hat seine Schlagposition eingenommen.

Der Ball geht vom Abschlag mit dem ersten Schlag ins Loch.

B

Rückwärtsdrall des Balls, der diesen schnell auf dem Grün stoppt oder sogar zurücklaufen lässt.

Ein Schlag, bei dem der Schläger viel zu früh den Boden trifft und der Ball nur wenige Meter hoppelt.

Wenn man ein Loch mit einem Schlag unter Par spielt.

Nur für sehr gute Amateure und Professionals geeignet. Gemeint ist ein klassisch geformtes, geschmiedetes Eisen.

Die Schlagfläche eines Schlägers.

Ein Loch, an dem man bei einem Schlag nicht sieht, wo der Ball landen wird.

Wenn man ein Loch mit einem Schlag über Par spielt.

Der Schaft endet nicht im Hosel, sondern in der Ferse des Schlägerkopfs. Dadurch erzielt man eine bessere Verbindung zwischen Schaft und Schlägerkopf.

Der Bounce beschreibt den Winkel vom tiefsten Punkt der Sohle (Trailing Edge) zur vorderen Kante der Sohle (Leading Edge) bei gerade aufgestelltem Schläger.

Das Spielergebnis ohne Berücksichtigung des Handicaps. Sprich: die benötigte Schlaganzahl auf neun oder 18 Löchern.

Ihn erhält der Spieler, der bei einem Turnier den letzten Platz belegt. Dieser Preis wird nicht bei jedem Turnier vergeben.

Mit Bulge ist die horizontale Krümmung des Schlägerblatts beim Holz gemeint.

Bunker sind Sandhindernisse im Fairway oder in der Nähe des Grüns.

C

„Bester Freund“ des Spielers. Trägt diesem die Tasche und ist zugleich Berater.

Ein gegossener Schlägerkopf. Dazu wird flüssiges Metall in eine Form gegossen. Nach der Aushärtung des Metalls wird die Form entfernt.

Form des Schlägerkopfs, bei der sich die Gewichtsverteilung wie ein Kranz um die Rückseite des Schlägerblatts zieht (siehe auch Perimeter-Weighting).

Schlag zur Fahne, bei dem der Ball nur kurz fliegt und weit rollt. Als Faustregel gilt: ein Drittel Flugphase und zwei Drittel Rollphase. Kann je nach Ball- und Fahnenposition länger oder kürzer sein.

Schäfte, die nicht aus Stahl, sondern aus Verbundstoffen hergestellt sind - zum Beispiel Graphit oder Karbon.

COR ist die Bezeichnung für den Abprallwert (Coefficient of Restitution) einer Schlagfläche. Wichtig ist dabei, dass die Abprallgeschwindigkeit nur 83 Prozent der Aufprallgeschwindigkeit betragen darf (COR 0,83). Dieser Wert ist in erster Linie bei Drivern von Bedeutung. Der COR-Wert wird allerdings stellenweise durch den CT (Characteristic Time)-Wert ersetzt. Dieser beschreibt die Kontaktzeit des Balls am Schlägerblatt und sein Grenzwert beträgt 256μs.

Bezeichnet die Tatsache, dass im Griffende und/oder im Schaft ein Gegengewicht befestigt wurde. Dadurch verschiebt sich der Schwerpunkt in Richtung Griff und ermöglicht mehr Schlägerkopfgewicht. Bei Hölzern und Eisen verbessert sich dadurch der Energietransfer und das Momentum wird höher - beides resultiert in mehr Ballgeschwindigkeit und größerer Fehlerverzeihbarkeit.

Bei Puttern verbessert sich durch diese Gewichtsverteilung der Rhythmus, wodurch die Putt-Bewegung stabiler und kontrollierter wird.

Der CR-Wert (Course Rating) gibt mit dem Slope-Wert den Schwierigkeitsgrad eines Platzes an. Er bezeichnet das Verhältnis zum Par des Platzes.

Abkürzung für Characteristic Time, wird in μs angegeben. Dieser Wert ist eine Alternative zum COR-Wert, wenn es um die Regulierung von Schlägern geht und bezeichnet die Kontaktzeit des Balls am Schlägerblatt. Sein Grenzwert ist 256μs.

U-förmige Konstruktion des Schlägerblatts. Sie macht die Schlagfläche in den Randbereichen flexibler, wodurch höhere Ballgeschwindigkeiten auch bei Treffern in den Außenbereichen des Schlägerblatts möglich werden. Ziel ist es, mit dieser Konstruktion den Längenverlust bei schlecht getroffenen Bällen zu reduzieren und die Fehlertoleranz zu erhöhen.

Die Schläger werden von einem fachkundigen Fitter mit Hilfe eines Launch Monitors individuell für den Spieler abgestimmt. Es kann sowohl indoor als auch outdoor durchgeführt werden. Damit ist ein guter Check der Golf-Ausrüstung bei diesem Golfsport möglich

D

Wenn der Abstand zwischen Ober- und Unterkante der Schlagfläche sehr groß ist. Wird gerne im Zusammenhang mit Drivern verwendet.

Große und flache Dimples eines Golfballs sorgen meistens für eine hohe Flugbahn bei verhältnismäßig wenig Spin (Drall des Balls) und einem geringeren Rollweg auf dem Grün. Grund dafür ist, das die Umgebungsluft über die Dimples relativ schnell passieren lassen.

Bei tiefen Golfball-Dimples wird die Umgebungsluft viel deutlicher abgefangen, was wiederrum den Auftrieb reduziert, ohne den Spin des Balles zu stark zu vermindern, wie es bei größeren Dimples der Fall wäre. Hierdurch ergibt sich trotz relativ hoher Umdrehungsrate eine niedrigere Flugbahn und ein längerer Rollweg.

Ein normaler Golfball hat etwa 300 bis 450 Dimples. Ihre Anordnung und Form variiert dabei von Hersteller zu Hersteller sowie von Ball zu Ball extrem. Von sechseckig über elliptisch, bis zu ausgefallenen Tetraeder-Designs oder Netzstrukturen ist bei den modernen Golfbällen heutzutage alles auf dem Markt zu finden. Auch verschiedene größen der Dimples auf einem Golfball sind keine Seltenheit.

Herausgeschlagenes Rasenstück, das man wieder einsetzen muss, denn nichts ist ärgerlicher, als wenn der eigene Ball in einem "Divot-Loch" liegt.

Leichte Linkskurve des Balls.

Verwendet man bei ersten Schlag an einem Loch den Driver, so spricht man vom Drive.

Absichtliches Fallenlassen eines Balls, um ihn wieder ins Spiel zu bringen. Seit 1.1.2019 muss der Ball aus Kniehöhe gedroppt werden.

Der Ball fliegt flach und hat eine extreme Linkskurve.

E

Wenn man ein Loch mit zwei Schlägen unter Par spielt.

Wettspiel über mindestens zwei Runden, bei dem jeweils nur das beste Ergebnis eines Lochs in die Wertung kommt.

F

Bezeichnet eine Form der Ausbalanciertheit eines Putters. Dabei zeigt das Schlägerblatt im Gleichgewicht zum Himmel.

Leichte Rechtskurve des Balls.

Die gemähte Spielbahn zwischen dem Abschlag und dem Grün nennt man Fairway. Ziel ist es, den Ball immer hier zu platzieren.

Die Rückmeldung, die der Spieler im Treffmoment durch den Schläger erhält.

Kleines Plastikstück, das auf das Ende des Hosels gesteckt wird.

Finish beschreibt zwei unterschiedliche Dinge: Es kann das Ende des Durchschwungs sein, oder die unterschiedliche Beschichtung von Schlägerköpfen.

Dieser Ausdruck bezeichnet die Sohlenbreite eines Wedges von der Leading Edge (untere Kante des Schlägerblatts) zur Trailing Edge (hintere Kante).

Dieser Ausdruck beschreibt den Härtegrad des Schafts und wird mit Buchstaben beschrieben. L ist dabei der weichste. Über A, SR, R, S geht es bis zu XS, dem härtesten Schaft. Allerdings gibt es keine allgemein gültigen Standards bei der Einordnung und so fallen die Schäfte je nach Hersteller in den verschiedenen Kategorien unterschiedlich aus. Das heißt: Ein R-Schaft von Hersteller A kann bei Hersteller B ein A-Schaft sein. Um Schaftflexe objektiv miteinander zu vergleichen, empfiehlt sich die Messung der Frequenz mit einer speziellen Maschine. Sie ermittelt die Schwingungsfähigkeit des Schafts. Diese wird in cpm (cycles per minute) angegeben. In der Regel ist eine Steigerung um 10 - 15 cpm mit der Erhöhung der Flexstufe, beispielsweise von S auf XS, gleichzusetzen. Je härter ein Schaft ist, desto mehr cpm generiert er.

Nur im deutschen Sprachgebrauch verwendetes Wort für eine Spielgruppe. Kann aus zwei, drei oder vier Personen bestehen. Wird im Englischen als "Pairing" bezeichnet.

Ein kurzer Schlag mit einem Sand- oder Lob-Wedge, bei dem der Ball sehr hoch fliegt und sofort liegen bleibt. Ein Meister dieses Schlags ist Phil Mickelson.

Warnruf, um Spieler oder Zuschauer zu alarmieren, dass sie in Gefahr sind, von einem Ball getroffen zu werden.

Ein geschmiedeter Schlägerkopf oder ein geschmiedetes Schlägerblatt. Derartige Golf-Ausrüstung mit diesen Merkmalen zeichnen sich durch ein besonders gutes, weiches Gefühl im Treffmoment aus.

Spielform beim Klassischen Vierer. Zwei Spieler spielen mit einem Ball, und es wird vor dem ersten Abschlag festgelegt, welcher Spieler an den geraden Löchern (2, 4, 6 usw.) und welcher an den ungeraden Löchern (1, 3, 5 usw.) abschlägt.

G

Damit sind die Schlaglängenunterschiede von Schläger zu Schläger gemeint. Diese sollten möglichst konstant sein. Das gilt für alle Schläger vom Lob- oder Sand-Wedge bis zum Holz 3.

Trifft man den Ball bei einem Schlag mit dem Driver, einem Fairway-Holz oder einem Hybrid an der Hacke oder der Spitze kommt es aufgrund der horizontalen Krümmung des Schlägerblatts (Bulge) und des Schlägerkopfvolumens zum so genannten Gear Effekt (Zahnradeffekt). Da der Schwerpunkt des Schlägers weiter vom Schlägerblatt entfernt ist als bei einem Eisen, verdreht sich der Schlägerkopf, wenn man den Ball nicht mittig trifft. Bei einem Ballkontakt nahe der Spitze verdreht sich das Schlägerblatt nach rechts und öffnet sich. Der Ball hat allerdings aufgrund der Schlagflächenkrümmung in diesem Fall einen Linksdrall. Schließt sich das Schlägerblatt bei einem Treffer nahe der Ferse (Verdrehung nach links), bekommt der Ball einen Rechtsdrall. Durch die gegenteilige Drehung des Balls kann er dennoch auf dem Fairway Ziel landen. Je weiter außen der Ball getroffen wird, desto größer ist der Gegen-Spin und oft landet er dann auf der anderen Fairway-Seite im Rough. Der Gear-Effekt gilt auch horizontal, d.h. bei einem Ballkontakt im unteren Bereich der Schlagfläche neigt sich sie sich nach vorne, der Abflugwinkel verringert sich und der Ball bekommt zusätzlichen Backspin, wodurch er deutlich an Länge verliert. Trifft man den Ball zu weit oben im Schlägerblatt, steigt der Abflugwinkel, der Backspin dagegen verringert sich. Auch in diesem Fall verliert der Ball deutlich an Länge.

 

 

Hier wird der Gear Effekt perfekt erklärt

Die verschiedenen Sohlenformen bzw. -schliffe bei den Wedges. Sie sind nötig, um die Wedges möglichst variabel zu machen oder um ihre Spieleigenschaften zu verbessern.

Englischer Begriff für die Rillen in der Schlagfläche. Ihre Form und Anzahl bestimmt, wie viel Backspin erzeugt werden kann. Letzterer ist wichtig für die Schläge ins Grün, damit die Bälle schnell auf den Grüns stoppen.

Die extrem kurz geschnittene Rasenfläche rund um das Loch, auf der geputtet wird.

H

Der gerundete Übergang vom hinteren Teil der Sohle in den Hosel.

Wenn man mit dem ersten Schlag einlocht.

Starke Linkskurve des Balls.

Generell ist der oder das Hosel das Verbindungsstück zwischen Schlägerkopf und Schaft. Bei Eisen ist er deutlich länger als bei den Hölzern. Am Hosel wird der Schaft in den Schlägerkopf eingepasst. Auf den Hosel von Eisen wird als Abschluss eine Ferrule gesetzt.

Bei Drivern, Fairway-Hölzern und Hybrids bieten zahlreiche Hersteller justierbare Hosel an, bei denen Loft und Lie verstellt werden können.

I

Ein Einsatz in der Schlagfläche. Wird hauptsächlich bei Puttern verwendet. Er besteht aus einem anderen Material als der Schlägerkopf und ist maßgeblich für das Gefühl im Treffmoment verantwortlich.

K

Ein Golfer, der seine Mitspieler zur Verzweiflung bringt, weil er oft mit Chip und Putt das Ergebnis an einem Loch rettet.

Dieser Ausdruck steht für den oberen Teil des Schlägerkopfs eines Drivers, Fairway-Holzes oder Hybrids. Auf ihn blickt man, wenn der Schläger an den Ball gestellt wird. Ziel ist es, die Krone möglichst leicht zu machen, damit der Schwerpunkt weiter unten im Kopf platziert werden kann. Für Driver und Fairway-Hölzer verwendet man daher für die Krone extrem leichte aber haltbare Materialien, z.B. Karbon.

Schienen an der Sohle eines Fairway-Holzes oder Hybrids. Sie erleichtern das „Durch das Gras gleiten“ des Schlägers, da der Kopf weniger Kontakt zum Boden hat.

L

Ein Gerät, das den Ball mit Hilfe eines Doppler-Radar-Signals verfolgt, um wichtige Schlagparameter wie Abflugwinkel, Spin-Rate, Abweichung, Carry-Länge usw. zu ermitteln. Die führenden Hersteller dieser Geräte sind Trackman und Flightscope.

Die vordere, untere Kante des Schlägerkopfs. Oft wird die Rille nahe der Leading Edge weiß eingefärbt, um die korrekte Ausrichtung des Schlägerblatts zu erleichtern.

Der Winkel zwischen Schaft und Sohle. Hängt in erster Linie von der Körpergröße des Golfers ab. Kann im Zuge eines Fittings auch um +/- zwei Grad angepasst werden. Ein zu geringer (flacher) Lie-Winkel öffnet das Schlägerblatt im Treffmoment, ein zu großer (hoher) schließt es.

Kampf „Mann gegen Mann“, bei dem es darum geht, mehr Löcher als der Gegner zu gewinnen.

Der Neigungswinkel der Schlagfläche im Verhältnis zum Schaft. Je höher der Loft, desto höher fliegt der Ball.

M

Wenn ein Putter eine halbmondförmiges Design hat, spricht man von einem Mallet-Putter. Sie zeichnen sich durch eine gute Führung und ein stabiles Verhalten im Treffmoment aus.

Die Schlagfläche/der Schlägerkopf ist von einem Computer gefräst und absolut eben.

Damit ist das Trägheitsmoment eines Schlägers gemeint. Je höher es ist, desto weniger verdreht sich der Schlägerkopf im Treffmoment, wenn der Ball mit den Außenbereichen des Schlägerblatts getroffen wird.

Die straffreie Wiederholung eines Schlags. Kann nicht in einem Turnier in Anspruch genommen werden.

Ein Ball, der aus verschiedenen Komponenten zusammengesetzt ist. Es gibt Bälle mit zwei, drei, vier, fünf und sogar sechs verschiedenen Bestandteilen.

N

Spezialwertung an einem Par-3-Loch. Gewinner ist der Spieler, dem es gelingt seinen ersten Schlag am nächsten zur Fahne zu platzieren.

Das Spielergebnis, bei dem das Handicap mitberücksichtigt wurde. Es wird ermittelt, indem man von der tatsächlich benötigten Schlagzahl (Bruttoergebnis) das Handicap des Spielers abzieht.

O

Beim Ansprechen des Balles sieht man, dass das Schlägerblatt im Verhältnis zum Schaft entgegen der Spielrichtung nach hinten versetzt ist. Offset verringert die Neigung zum Slice. Vor allem der Gebrauch der langen Eisen wird dadurch erleichtert.

Aus einem Stück. Bezieht sich oft auf einen Putter-Kopf, der vollständig aus einem Metallblock gefräst wird.

Der Organizer befindet in der Nähe des Griffs bei einem Elektro- oder Push-Trolleys. Er ist ein praktischer Stauraum für Bälle, Tees oder eine Scorekarte, der meist noch ein Netz beinhaltet, in dem weitere Utensilien für einen schnellen Zugriff aufbewhrt werden können. Es gibt auch Varianten, die über einen Flaschenhalter verfügen.

P

Offizieller (englischer) Ausdruck für eine Spielgruppe aus zwei, drei oder vier Personen. Wird im deutschsprachigen Raum durch "Flight" ersetzt.

Vorgegebene Einheit an einem Loch. Es gibt Par 3, Par 4 und Par 5 Löcher.

Das Gewicht innerhalb des Schlägerkopfs wird hauptsächlich an die Ränder verlagert. Dadurch vergrößert sich der Sweetspot. Gilt für alle Schläger vom Driver bis zum Putter.

Schlag zwischen 20 und 80 Meter, bei dem der Ball hoch fliegt und schnell liegen bleibt.

Der Ball fliegt gerade nach links vom Ziel.

Der Ball fliegt gerade nach rechts vom Ziel.

R

Anderer Ausdruck für einen Spieler, der vor kurzem mit dem Golfspiel begonnen hat oder die Platzreife besitzt.

Dieser Begriff steht für drei Dinge: 1. Wie der Ball auf dem Grün rollt, sprich sein Rollweg oder 2. das Rollverhalten eines Golfballs und 3. die vertikale Krümmung des Schlägerblatts bei einem Holz

Höheres Gras beiderseits der Spielbahnen.

S

Ein Set Eisen, das in der Regel von der Nummer 3 oder 4 bis zum Sand-Wedge reicht.

Das Schlägerblatt ist ein Synonym für die Schlagfläche des Schlägerkopfs. In ihm befinden sich die Rillen oder Grooves.

Beschreibt das Verhältnis des Kopfgewichts zum Gesamtgewicht des Schlägers. Schläger mit einem hohen Schwunggewicht fühlen sich schwerer an. Es wird mit einer Buchstaben- und Zahlenkombination angegeben und beginnt bei A0 als leichtester Einheit und endet bei G9 als schwerster.

Das Ergebnis, das ein Spieler erzielt hat.

Ein Spieler mit Handicap Null wird auch als Scratch-Spieler bezeichnet.

Eine starke Rechtskurve des Balls.

Gibt den relativen Schwierigkeitsgrad eines Golfplatzes an. Je höher er ist, desto schwerer ist der Platz. Die Werte reichen von 55 bis 155

Bei diesem Schlag wird der Ball mit dem Hosel (Übergang vom Schaft in den Schlägerkopf) getroffen und fliegt fast rechtwinklig weg.

Die Unterseite des Schlägerkopfs. Bei den Eisen unterscheiden sie sich in der Breite - je nach Ausrichtung des Schlägers (Tour-proven, Allrounder, Game-Improvement) ist die Sohle schmaler oder breiter. Generell gilt - je breiter die Sohle des Schlägers ist, desto komfortabler spielt er sich. Bei den Hölzern gibt es meist eine einheitliche Sohlenform.

Eine Zählart, bei der statt den Schlägen Punkte gezählt werden. Gibt es in einer Brutto- und Nettowertung. Für ein Birdie erhält man drei Punkte, für ein Par zwei, für ein Bogey einen. Wer am Ende die meisten Punkte hat, hat gewonnen.

Dabei spielen zwei oder mehr Spieler, die nach dem Ende des Turniers gleich viel Schläge benötigt haben, ein Stechen. Gewinner ist, wer für ein Loch weniger Schläge benötigt als der/die Gegner.

Der Punkt auf der Schlagfläche, an dem der Ball idealerweise getroffen wird. Der Sweetspot hat etwa die Größe eines Streichholzkopfes. Dieser Punkt ist bei allen Golfschlägern gleich groß. Wird ein Golfball genau mit dem Sweetspot z.b. eines Drives getroffen, so wird die höchstmögliche Power, welche dieser Schlägerkopf imstande ist aufzubringen, in den Ball übertragen. Wird der Sweetspot verfehlt, dann verdreht sich der Kopf des Schlägers und es entsteht ein Energieverlust. Um diesen Effekt zu verringern, benötigt man ein höheres Trägheitsmoment. Dies erzielt man durch eine Massenverlagerung von der Mitte in den äußeren Bereich des jeweiligen Schlägerkopfs. Oft wird die Position des Sweetspots bei Drivern, Fairway-Hölzern und Hybrids als Ausricht- und Ansprechhilfe auch auf der Krone markiert.

T

Bereich, von dem der Ball mit dem ersten Schlag ins Spiel gebracht wird

oder

kleiner Holz- oder Plastikstift, auf den der Ball beim Abschlag gelegt werden darf.

Der am weitesten vom Schaft entfernte Teil des Schlägerkopfs.

In der Spitze des Putter-Kopfs befindet sich mehr Gewicht als in dessen Ferse, sodass der Putter-Kopf in Richtung Boden kippt, wenn man ihn ausbalanciert.

Die obere Kante des Schlägerblatts. Bei Schläger mit Game-Improvement-Eigenschaften ist sie dicker. Je anspruchsvoller ein Schläger ist, desto dünner ist sie.

Beschreibt die Verdrehungsfähigkeit des Schafts um seine Längsachse. Je nach Schaft werden hier Werte zwischen 1 und 10 angegeben. In der Theorie gilt: Je niedriger der Torque, desto geringer ist die Schlägerblattverdrehung bei Bällen, die nicht genau im Sweetspot getroffen werden. Ein niedriger Torque macht den Schaft immer steifer. Dies führt meist zu einer verminderten Schlagrückmeldung und Schlagweite.

Die hintere Kante der Sohle im Schlägerkopf. Wird oft im Zusammenhang mit Sand-Wedges verwendet.

W

Lockerung von Handgelenken und Unterarmen vor dem Einleiten der Schwungbewegung.

Z

Wettspielart, bei der alle Schläge des Spielers zusammengezählt werden.

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