Spin-Reduzierung für Spieler mit hohen Schwunggeschwindigkeiten verspricht das Cobra Aerojet LS Fairwayholz. Um dies zu erreichen hat man mehr Gewicht in den vorderen Teil des Kopfs verlagert, sodass es möglich ist, niedrigere und besser manövrierbarere Flugkurven zu erzeugen. Dabei arbeiten die PWR-Bridge und das PwrshellH.O.T. Face zusammen, um die Energieübertragung durch einen niedrigen und weit vorne platzierten Schwerpunkt sowie einen flexibleren Schlagflächen- und Sohlenbereich zu erhöhen.
PWR-Bridge
Wie der Driver so hat auch das Aerojet LS-Fairwayholz eine PWR-Bridge genannte interne Gewichtsstruktur. Das „schwebende“ Gewicht im Schlägerkopf erhöht die Flexibilität von Schlagfläche und Sohle. Zudem verlagert sich dadurch der Schwerpunkt tief und weit nach vorne, um eine höhere Ballgeschwindigkeit zu erreichen. Diese Kombination verbessert die Energieübertragung auf den Ball.
Die PWR-Bridge (rot) sorgt für eine bessere Energieübertragung auf den Ball
Leichte Karbon-Krone
Die leichte Krone aus unbehandeltem Karbon ermöglicht es, mehr Gewicht im Schlägerkopf nach unten und hinten zu verlagern, um die Spielbarkeit des Schlägers zu erhöhen.
Bessere Spielbarkeit durch eine leichte Karbon-Krone
Justierbares Gewichtssystem
Im Gegensatz zur Standardversion hat die LS-Variante zwei Gewichte in der Sohle. Diese sind 12 bzw. 3 Gramm schwer. Das schwere der beiden befindet sich bei Auslieferung des Schlägers näher an der Ferse. Jedoch besteht die Möglichkeit die Position der Gewichte auszutauschen, um ein Fine-Tuning vorzunehmen und dem Schläger etwas mehr Fade-Tendenz zu verleihen. Dazu kann man mit Hilfe des verstellbaren Hosel auch noch Loft-Anpassungen vornehmen.
Möglichkeit zum Fine-Tuning durch zwei Sohlengewichte
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
PWR-Bridge sorgt für maximale Energieübertragung.
Erhöhte Flexibilität der Schlagfläche und Sohle für höhere Ballgeschwindigkeiten.
Austauschbare Sohlengewichte zur individuellen Anpassung.
Einsatz von Künstlicher Intelligenz beim Schlagflächendesign.
Oft kann man ja schon vor einem Test aufgrund der Optik erahnen, für wen ein Schläger geeignet ist oder nicht. Und beim Cobra Aerojet LS Fairwayholz bestätigt sich im Laufe der Test-Session, was der erste Eindruck zeigt – dieses Fairwayholz gehört ausschließlich in die Hände von Top-Golfern.
Der Kopf dürfte wohl zu den kleinsten gehören, die es aktuell auf dem Markt gibt. Er ist schwarz-glänzend lackiert und verzichtet auf jegliches Extra, außer einer Sweetspot-Markierung in Form des Cobra-Logos. Wie bei allen Schlägern der Aerojet-Serie könnte auch beim LS Fairwayholz der Kontrast von der Schlagfläche zur Krone etwas besser sein. Da sich der Schläger jedoch ohne Probleme korrekt ausrichten lässt, dürfte das für die Zielgruppe nur von untergeordneter Bedeutung sein.
Der Kopf des Cobra Aerojet LS Fairwayholzes ist klein und superkompakt
Beim Vergleich zur Standardversion dieses Fairwayholzes fällt der noch kleinere Kopf auf. Zudem hat man auf die graphischen Elemente im Außenbereich der Krone verzichtet.
Die LS-Version (li.) hat keine grafischen Elemente auf der Krone
Viel Power
Schnell zeigt sich, dass in diesem Fairwayholz jede Menge Power steckt. Der Kontakt ist satt und die Bälle gehen mit viel Zug vom Blatt. Ganz klar ein Beleg dafür, dass die Kombination von H.O.T. Face Technologie und den beiden PWR-Technologien (Pwrshell und PWR-Bridge) funktioniert.
Das H.O.T-Schlägerblatt erzeugt viel Druck auf den Ball
Anspruchsvoll durch Gewichtung
Um niedrigere Flugbahnen zu erzeugen, die sich übrigens mit den entsprechenden Fähigkeiten außerordentlich gut bewusst verändern lassen, befindet sich der Schwerpunkt weiter vorne im Kopf. Bei Bedarf lässt sich die Position der beiden Sohlengewichte noch austauschen, sodass ein besseres Fine-Tuning der Flugkurven möglich ist. Allerdings zeigt sich durch die Gewichtung auch, dass das Cobra Aerojet LS Fairwayholz ein feines Händchen verlangt. Will heißen, der Platz für Fehler ist äußerst gering und ein wirklich konstanter Schwung ist ein Muss, wenn man damit Erfolg und Spaß haben möchte.
Die Gewichtung des Kopfs macht dieses Fairwayholz zu einem echten Sportler
LS (Low Spin) hält, was der Begriff verspricht
Im Vergleich zum Standard Aerojet-Fairwayholz verringert sich der Spin um knapp 1.000 rpm, was wirklich bemerkenswert ist. Die Bälle fliegen zudem etwas flacher. Trotzdem lässt sich im Idealfall mehr Carry- und Gesamtlänge erzielen. Zudem zeigt sich durch den schlechteren Smash-Wert (1,38 zu 1,44) und die im Schnitt höhere seitliche Abweichung, wie anspruchsvoll das Holz im Handling ist. Wer den Ball konstant in der Mitte trifft und somit bessere Werte erzielt, kann sich jedoch über ein echtes Power-Gerät freuen.
Die Daten zeigen das Potenzial und die Sportlichkeit
Mit dem Aerojet LS Fairwayholz bringt Cobra einen Schläger auf dem Markt, der exakt das macht, was er machen soll. Um aber die Vorzüge dieses Modells ausschöpfen zu können, bedarf es einer sehr stabilen Technik, ansonsten hat man damit keine Freude. Auch gilt, dass die Schwung- bzw. Schlägerkopfgeschwindigkeiten hoch sein sollte, damit sich die daraus resultierenden Vorteile auch im Ergebnis widerspiegeln.
Wenn die Technik stimmt, hat dieses Fairwayholz ein enormes Potenzial
Unser Fazit
Anspruchsvoll und mit viel Power.
PRO
Kompakter, schnörkelloser Kopf
Vielseitigkeit
Kontakt
Powerpotenzial
Manövrierbarkeit der Bälle
CONTRA
Sehr anspruchsvoll im Handling
Fehlertoleranz
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Über die Golfmarke
Cobra
Der Gewinner der australischen Amateurmeisterschaft von 1961, Thomas L. Crow wollte seine Leidenschaft für den Golfsport im Schlägerbau verwirklichen. Und so fing er damit an einzelne Schläger, nach Vorlieben der Amerikaner, individuell auf den einzelnen Golfspieler anzupassen.
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