Was bietet das Paradym TD Fairwayholz von Callaway
Das Callaway Paradym TD Fairwayholz (TD steht für Triple Diamond) ist ein Modell, dessen Zielgruppe versierte Spieler sind, die einen flacheren Ballflug mit weniger Spin bevorzugen. Um dies zu erreichen und den Schläger mit bester Performance auszustatten, haben die Callaway-Ingenieure die Konstruktion des Fairwayholzes neu konzipiert und damit einen Paradigmenwechsel in Sachen Distanz und Fehlerverzeihung ermöglicht.
Ein kompakter Kopf mit Spieleigenschaften, die versierte Spieler mit niedrigen Handicaps wünschen
Die völlig neue Konstruktion ermöglicht eine Neuverteilung des Gewichts im Schlägerkopf, um eine noch nie dagewesene Steigerung von Geschwindigkeit und MOI zu erreichen. Die triaxiale Karbon-Krone ist extrem leicht und ermöglicht es, den Schwerpunkt weiter nach unten zu verlagern.
Geschwindigkeit und Stabilität
Um diese beiden essentiellen Kriterien der Performance auf ein möglichst hohes Niveau zu heben, bedient man sich der von Künstlicher Intelligenz (A.I.) entwickelten Jailbreak-Batwing-Struktur. Diese verlagert Gewicht in die Ferse und Spitze des Schlägerkopfs für maximale Stabilität. Zusätzlich versteift sie den Korpus des Schlägers und ermöglicht es der Schlagfläche flexibel zu sein, um hohe Ballgeschwindigkeiten zu erzielen.
Batwing-Struktur: Je ein Gewicht in der Spitze und Ferse des Schlägerkopfs
Tungsten Speed Cartridge im Callaway Paradym TD Fairwayholz
Durch die Integration eines bis zu 21 Gramm schweren, hochdichten Wolfram-Gewichts verlagerte man den Schwerpunkt (CG) tief und soweit es geht nach vorne. Das Ergebnis ist ein optimaler Ballstart und wenig Spin, mit mehr Geschwindigkeit für maximale Weite.
Das externe Tungsten-Gewicht verlagert den Schwerpunkt weit nach vorne im Schlägerkopf
Um die Ballabflugbedingungen für Spieler mit hohen Schwunggeschwindigkeiten weiter zu optimieren befindet sich hinter der Tungsten Speed Cartridge ein weiteres Gewicht. Dieses verringert den Spin zusätzlich und bringt noch mehr Masse hinter das Schlägerblatt.
Noch mehr Masse vorne und tief unten im Schlägerkopf durch ein zusätzliches Gewicht
Optimiertes Schlagflächendesign
Um Geschwindigkeit, Ballstart und Spin zu optimieren hat man eine völlig neue A.I.-unterstützte Schlagflächenoptimierung angewandt. Erstmals schließt diese die Ballgeschwindigkeit, den Abflugwinkel und den Spin ein. Dazu passt man das einzigartige Schlagflächenmuster individuell an und stimmt es auf das hochfeste und flache C300-Schlägerblatt mit Callaway 360 Face-Cup Design ab. Dies sorgt für maximale Ballgeschwindigkeit und Konsistenz auf der gesamten Schlagfläche.
Die Schlagfläche mit flachem Profil beruht auf A.I. gestützter Entwicklung
Ein individuelles Fine-Tuning erlaubt der OptiFit-Hosel. Mit ihm lassen sich Loft und Lie anpassen, um die Flugbahnen und Startbedingungen des Balls zu optimieren.
Die Callaway Paradym Triple Diamond Fairwayhölzer kommen am 24.2.2023 in die Shops.
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
Kompakter Kopf mit niedriger Schlagfläche.
Geschwindigkeit und Stabilität durch Jailbreak Batwing-Technologie.
Optimaler Launch mit mehr Geschwindigkeit durch externe Tungsten Speed Cartridge sowie zusätzliches Gewicht in der Sohle.
A.I. berücksichtigt beim Design der Schlagfläche Geschwindigkeit, Launch und Spin.
OptiFit-Hosel erlaubt ein individuelles Fine-Tuning.
Mit dem Paradym Triple Diamond Fairwayholz bringt Callaway die sportlichste Variante der aktuellen Paradym-Hölzer auf den Markt. Und wir meinen nach unserem intensiven Test, dass dieses Fairwayholz ausschließlich für Top-Golfer eine Menge hat Potenzial. Jedoch zeigt sich auch, dass es einem das Leben nicht gerade einfach macht.
Mit seinem eher kleinen, leicht rundlichen Kopf zeigt es seine Sportlichkeit, wenn man es an den Ball stellt. Die Linienführung ist klar und schnörkellos – der Kontrast von der Schlagfläche zur Top-Line durch die durchgezogenen und weiß eingefärbten Rillen sehr gut. Die glänzend-blau lackierte Karbon-Krone deren Wabenmuster zu sehen ist, verleiht dem Schläger einen frischen, modernen Look. Der Schläger liegt auch ausgewogen und stimmig in der Hand.
Ein sportlich ausgerichtetes Fairwayholz in modernem Look
Dezente Unterschiede zur Standardversion
Der Kopf der TD-Version ist etwas kleiner und rundlicher als der der Standardversion. Auch verzichtet man bei der sportlicheren Variante (jeweils rechts im folgenden Bild zu sehen) auf die Ausrichthilfe in Form der Sweetspot-Markierung und hat das Rillendesign auf der Schlagfläche leicht verändert.
Mehr Gewicht vorne im Kopf
Das zusätzlich im Kopf platzierte Sohlengewicht ermöglicht in der Theorie durch den weiter vorne liegenden Schwerpunkt flachere Flugkurven und weniger Spin. Das konnten wir jedoch bei Schlägerkopfgeschwindigkeiten von etwas über 90 mph nicht bestätigen. Möglicherweise stellt sich der Effekt erst bei noch höheren Schwunggeschwindigkeiten ein – dann kann er jedoch durchaus zu mehr Länge führen.
Es braucht hohe Schlägerkopfgeschwindigkeiten, damit sich der Effekt von viel Gewicht weit vorne zeigt
Deutlich aufwändiger
Die Launch-Monitor-Daten sind nahezu identisch mit denen der Standardversion. Deutlich ist dagegen der Unterschied beim Spielkomfort und dem Handling allgemein. Die Anzahl der schlecht getroffenen Bälle steigt an, und das spiegelt sich dann in größeren Unterschieden bei den Schlaglängen und größeren seitlichen Abweichungen wider. Auch bereitet es mit einem nicht wirklich konstanten Schwung auf Dauer mehr Mühe, den Schläger zu kontrollieren.
Gleiche Datenlage wie beim Standard-Paradym, aber deutlich mehr Aufwand
Der Treffmoment wird von einem leicht metallischen Klang und einem etwas härterem Schlaggefühl begleitet. Und irgendwie spürt man auch nicht wirklich, dass die Bälle mit gutem Zug das Schlägerblatt verlassen. Sehr überzeugend ist dagegen die Performance bei Schlägen aus schlechten Lagen oder dem Rough. Hier zeihgt sich, dass die wellenförmig designte Sohle den Bodenkontakt verringert und sich positiv auf die Qualität des Ballkontakts auswirkt.
Nur kleine Zielgruppe hat damit Spaß
Nicht, dass das Paradym Triple Diamond Fairwayholz ein schlechter Schläger wäre, aber es zeigt sich ganz deutlich, dass er nur für eine kleine Gruppe von Spielern in Betracht kommt. Unserer Meinung können nur diejenigen mit konstantem Schwung und hohen Schlägerkopfgeschwindigkeiten das Potenzial dieses Modells voll ausschöpfen. Aber selbst diese dürften sich (unter Umständen) fragen, warum man sich dieses Modell zulegen soll, wenn man mit der Standardversion die gleiche Performance mit weniger Aufwand erzielt.
Schick, aber nur für eine kleine Zielgruppe wirklich sinnvoll
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Callaway
1981 verkaufte Ely Callaway sein Weingut für 14 Millionen Dollar und hätte sich mit dem dabei erzielten Gewinn in Höhe von 9 Millionen Dollar einen bequemen Ruhestand gönnen können.
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