Die Weiterentwicklungen und Verfeinerungen des TSi3 Hybrids ermöglichen beim Titleist TSR3 Hybrid präzise Feintuning-Möglichkeiten. Laut Titleist helfen diese, die Messlatte für Hybrid-Performance auf ein neues Niveau zu heben. Die Form orientiert sich an der des Vorgängers und unterstützt eine etwas flachere Flugbahn.
Die TSR3 Hybrids haben das von den Vorgängern inspirierte mehr an Eisen angelehnte Profil mit einem leicht verringerten Offset zur Verbesserung der Leistung und machen sie so zu echten „Players“-Schlägern. Das Profil des Modells bietet zudem durch ein hohes Trägheitsmoment (MOI) eine hohe Stabilität und geringe Torsion bei Schlägen aus schwierigen Lagen.
Das eisenähnliche Profil macht das TSR3 Hybrid zu einem echten Players-Schläger
Auch wurde eine Kopfform gewählt, um den Schläger mit einem Top-Klang und einem Top-Schlaggefühl auszustatten. So konnte man gewährleisten, dass er ein entsprechendes akustisches und physisches Feedback liefert. Dieses ist laut Titleist vor allem dann von großer Bedeutung, wenn es darum geht, Beständigkeit zu erzielen und Vertrauen in einen Schläger zu entwickeln.
Optimierte Sohlenform
Die beiden „Taschen“ in der Sohle des TSR3 sorgen dafür, dass sich der Schläger schneller durch jede Art Rough schwingen lässt. Die Idee hinter diesem Konstruktionsmerkmal: Weniger Oberfläche bedeutet weniger Angriffsfläche und weniger Reibung. Beides wirkt sich positiv auf die Interaktion mit dem Rasen aus – auch auf dem Fairway.
Die beiden Aussparungen in der Sohle verbessern die Interaktion mit dem Boden
Leistungsorientierte Anpassung
Mit dem verbesserten SureFit CG Track-System hat man jetzt fünf statt drei Optionen zur präzisen Einstellung der Schwerpunktposition. Das dadurch verbesserte Fine-Tuning steigert die Leistung des Schlägers und erlaubt eine noch exaktere Abstimmung auf die Bedürfnisse des Spielers.
Ergänzend zu der Veränderung der Schwerpunktposition durch das Gewicht in der Sohle, besteht im Zuge eines Fittings die Möglichkeit, mit Hilfe des SureFit-HoselsLoft und Lie unabhängig voneinander zu verstellen. So können individuelle Anpassungen vorgenommen werden, die zur Optimierung der Performance beitragen.
Loft und Lie können unabhängig voneinander verstellt werden
Für dieses Hybrid bietet Titleist vier Standardschäfte an, die eine breite Palette für unterschiedliche SpielerInnen und Schwungprofile abdecken.
Tensei 1K Black 85/95g HY: Aus hochwertigem 1K-Kohlefasergeflecht und mit Xlink-Harzsystem mit mattem Klarlack. Niedriger Ballstart/Niedriger Spin.
HZRDUS Black 4G 80/90g HY: Entwickelt für niedrigen bis mittleren Ballstart mit neuem Dual-Torsion-Design und festem Tip. Niedriger bis mittlerer Ballstart/Niedriger Spin.
Tensei AV Blue 65g HY: Verwendet dasselbe Xlink-Harzsystem wie die 1K Black, aber mit steifem Mittelteil für mittleren Ballstart. Mittlerer Ballstart/Mittlerer Spin.
HZRDUS Red 60g HY: Liefert mit weniger fester Spitze (Tip) einen mittelhohen Ballstart, ebenfalls mit Dual-Torsion-Design und mattem Klarlack. Mittlerer Ballstart / Mittlerer Spin.
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
Schlägerkopf mit hohem Trägheitsmoment und einem an Eisen angelehnten Profil mit einem leicht verringerten Offset.
Neue Sohlenform für verbesserte Interaktion mit dem Boden.
Auf Klang und Schlaggefühl abgestimmte Kopfform.
Individuelle Anpassungen durch Veränderung der Schwerpunktposition und verstellbaren Hosel.
Vier Standardschäfte für unterschiedliche Schwungprofile.
Im Gegensatz zum Vorgänger eher länglichen Kopf des TSi3 hat das Titleist TSR3 Hybrid einen leicht rundlichen Kopf. Die Kopfform und vor allem die sehr kompakte Größe verraten bereits, dass dieses Hybrid sehr sportlich ausgerichtet ist und damit versierte Golfer als Zielgruppe hat. Die Proportionen des absolut schnörkellosen schwarz-glänzend lackierten Kopfs sind sehr gelungen und ansprechend.
Die Form zeigt, dass dieses Hybrid ein echter Sportler ist
Durch die weiß eingefärbten Rillen in der Schlagfläche ist ein guter Kontrast zur Krone vorhanden und der Schläger lässt sich problemlos korrekt am Ball platzieren. Da fällt es nicht weiter ins Gewicht, dass man auf eine Sweetspot-Markierung auf der Krone verzichtet hat.
Weiße Rillen in der Schlagfläche verbessern den Kontrast zur Krone
Noch kompakter als TSR2 Hybrid
Wir hatten ja bereits beim TSR2 Hybrid einen kompakten Kopf festgestellt, aber der des TSR3 ist noch einen Tick kleiner – das stellt man aber erst im direkten Vergleich wirklich fest. Für eine individuelle Abstimmung bzw. Optimierung der Flugkurven befindet sich in der Sohle des TSR3 ein horizontal verschiebbares Gewicht, das man in fünf verschiedenen Positionen befestigen kann.
Im direkten Vergleich mit dem TSR2 Hybrid erkennt man den kleineren Kopf des TSR3
Daten unterstreichen die Sportlichkeit
Unsere Trackman-Daten zeigen, dass dieser Schläger ein feines Händchen, sprich eine ausgereifte Technik, benötigt. Klar, ein Komfortmodell ist das TSR3 Hybrid nicht, aber gemessen an der Kopfgröße und der sportlichen Ausrichtung lässt es sich relativ leicht spielen. Auch sollte man eine höhere Schlägerkopfgeschwindigkeit mitbringen, um das Potenzial des Schlägers ausreizen zu können – 90 mph sind hier unserer Meinung nach das Minimum.
Die Bälle haben hohe Flugkurven, dank derer sie auch schnell auf dem Grün liegenbleiben. Der Treffmoment ist solide und knackig und mit einem deutlichen Feedback über die Qualität des Ballkontakts gekoppelt. Auch spürt man bei jedem Hieb, dass die Bälle mit Zug vom Blatt gehen.
Das Potenzial des Schlägers lässt sich nur mit hohen Schlägerkopfgeschwindigkeiten ausreizen
Erstaunlich und durchaus positiv sind die relativ konstanten Längen. Selbst bei schlechtem Ballkontakt können wir nur einen vergleichsweise geringen Längenverlust feststellen.
Schlechte Balllagen – kein Problem
Im hinteren Teil der Sohle befinden sich zwei Einkerbungen. Diese verringern die Auflagefläche und erweisen sich im Zusammenspiel mit dem kleinen Kopf bei schlechten Balllagen als hilfreich, da der Schlägerkopf dadurch mit weniger Widerstand über den Boden gleitet und so einen besseren und solideren Ballkontakt ermöglicht. So sind verlässliche Ergebnisse möglich, selbst wenn der Schlag nicht 100-prozentig gelingt.
Die Sohlenform verringert die Auflägefläche und damit den Widerstand
Hat das Zeug zur „Waffe“
Unser Test belegt, dass das Titleist TSR3 Hybrid ganz klar ein Golfschläger für versierte Spieler ist, die zudem auch mit höherem Speed an den Ball kommen. Dann bietet dieses Modell eine Top-Leistung, die beherrschbar ist und den Schläger zu einer echten Waffe werden lassen kann.
Kompakt, sportlich und unter Umständen eine echte Waffe
Unser Fazit
Kann zur Waffe werden.
PRO
Kompakte Größe
Anpassbarkeit
Gefühl im Treffmoment
Kontrast Schlagfläche - Krone durch weiß eingefärbte Rillen
CONTRA
Keine Sweetspot-Markierung
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Ein frustrierter Geschäftsmann und ein Röntgengerät. Sicherlich eine seltsame Kombination, aber sie führte direkt zur Gründung von Titleist, dem berühmtesten und erfolgreichsten Golfballhersteller der Welt.
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