Als ein wahrer Allrounder soll das Cobra Aerojet Hybrid mit Weite, einem hohen Ballstart, viel Fehlertoleranz und Vielseitigkeit GolferInnen das Leben auf dem Platz erleichtern. Dazu hat man es mit den gleichen technischen Finessen wie die Driver und Fairway-Hölzer der Aerojet-Serie ausgestattet.
PWR-Bridge
Die Technologie beruht auf einem „schwebenden“ Gewicht hinter dem unteren Teil der geschmiedeten Schlagfläche. Es verlagert den Schwerpunkt für maximale Geschwindigkeit nach vorne und für weniger Spin nach unten. Durch die größere Flexibilität von Schlagfläche und Sohle verbessert sich laut Cobra die Energieübertragung auf den Ball. Dadurch sind höhere Ballgeschwindigkeiten möglich, die wiederum zu mehr Länge führen.
Mehr Power und weniger Spin durch die PWR-Bridge im Inneren des Schlägerkopfs
Design und Schlagflächenkonstruktion
Das Kopfdesign mit einer etwas höheren Schlagfläche gepaart mit einer High Bounce-Vorderkante sorgt für mehr Stabilität im Treffmoment. Zudem kann der Schläger dadurch besser mit dem Boden interagieren und so den Ballkontakt verbessern. Die Schlagfläche mit Pwrshell-Technologie und H.O.T-Design maximiert die Geschwindigkeit. Dank des Einsatzes Künstlicher Intelligenz liefert sie zudem durch ihr Muster mit variabler Dicke einen effizienteren Spin für mehr Fehlerverzeihung und Kontrolle auf der gesamten Fläche.
Design und Größe der Schlagfläche erzeugen mehr Ballspeed
Um es zu erleichtern, den Ball schnell in die Luft zu bekommen, befindet sich im hinteren Bereich der Sohle ein 12 Gramm schweres Gewicht. Es ist so platziert, dass es durch die Maximierung des Trägheitsmoments (MOI) den Schlägerkopf zusätzlich stabilisiert.
Das Gewicht stabilisiert den Schlägerkopf und hilft, den Ball schnell in die Luft zu bekommen
One Length- und Damenversion
Wie von Cobra seit Jahren gewöhnt, gibt es das Aerojet Hybrid auch in einer One Length-Version (19°, 21°, 24°; alle RH und LH), deren Schaftlänge der eines Eisen 7 entspricht.
Die Sohle der One Length-Variante ist farblich anders gestaltet
Und da Cobra auch die Damenwelt wichtig ist, gibt es das Modell auch für die Ladies. Zur Auswahl stehen sowohl in RH als auch in LH vier Lofts – 21°, 24°, 28° und 31°.
So sieht das Cobra Aerojet Hybrid für Damen aus
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
Kopfdesign ermöglicht optimale Interaktion mit dem Boden.
PWR-Bridge-Konstruktion macht Sohle und Schlagfläche flexibler für Erzielung hoher Ballgeschwindigkeiten.
Einsatz von Künstlicher Intelligenz beim Design der Schlagfläche, die unterschiedliche Dicken hat, zur Optimierung von Ballgeschwindigkeit und Spin.
Fehlertoleranz und Vielseitigkeit durch Gewicht im hinteren Teil der Sohle.
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06.04.2023
Unser Test: Cobra – Aerojet Golf-Hybrid 2023
Wer sich für das Cobra Aerojet Hybrid entscheidet, sollte seinen Schwung im Griff haben und mit Selbstvertrauen ans Werk gehen.
Auch ohne langjährige Golferfahrung lässt sich auf den ersten Blick erkennen, dass das Cobra Aerojet Hybrid ein anspruchsvolles Spielgerät sein dürfte: Der kleine, sehr kompakte Kopf gefällt wohl nur versierteren Spielern, wogegen er für SpielerInnen mit höheren Handicaps schon fast „angsteinflößend klein“ sein dürfte. Die mattschwarz glänzende Lackierung lässt es ziemlich edel rüberkommen – absolut schnörkellos und ohne Schnickschnack. Das Cobra-Logo auf der Krone leistet gute Dienste, wenn es um die Ausrichtung geht, da die dunkelgraue Schlagfläche mit leicht helleren Rillen nur wenig Kontrast bietet.
Cobra Aerojet Hybrid: Ein Sportler und das nicht nur optisch
Sehr stabil
Auch wenn das Hybrid alles andere als einfach zu beherrschen ist, das externe Sohlengewicht, macht es extrem stabil. Da es 12 Gramm wiegt und weit hinten in der Sohle platziert ist, hätte man etwas höhere Flugkurven erwartet, aber die mittelhohen Flugbahnen der Bälle kommen den Erwartungen besserer SpielerInnen entgegen. Mit den entsprechenden Fähigkeiten lassen sich die Bälle auch gut manövrieren.
Viel Stabilität durch das externe Sohlengewicht
Auch zeigt sich beim Test, dass man mit Selbstvertrauen durch den Ball schwingen muss, wenn sich etwas bewegen soll. Diese Eigenschaft teilt das Hybrid übrigens mit dem Fairwayholz der Serie. Ja, man kann durchaus gute Ergebnisse erzielen, aber ein stabiler Schwung ist die Grundvoraussetzung, da der Spielkomfort und die Fehlertoleranz nicht hoch sind. Eine Erkenntnis, die im Widerspruch zu den Firmenaussagen steht, in denen von einer hohen Fehlertoleranz die Rede ist.
Cobra Aerojet Hybrid: Weniger Fehlertoleranz als „versprochen“
Der Ballkontakt ist dumpf und wenig aussagekräftig, und so merkt man eigentlich nicht wirklich, was Sache ist. Im Prinzip schade, da sich bessere SpielerInnen, die unserer Meinung nach die Zielgruppe dieses Hybrids sind, hier mehr erwarten.
Konstante Daten
Die von uns aufgezeichneten fünf Schläge belegen eine hohe Konstanz hinsichtlich der Carry-Längen. Es ist durchaus erstaunlich wie nah diese zusammenliegen. Selbst deutlich schlechter getroffene Bälle, bei denen die Energieübertragung auf den Ball nicht so gut ist (Schlag 2), machen noch gut Strecke. Bemerkenswert ist zudem die meist geringe seitliche Abweichung. Allerdings gibt es diese Konstanz nur, wenn man so gut wie keine Fehler macht und seinen Schwung unter Kontrolle hat.
Geringe Unterschiede bei der Carry-Länge sind bemerkenswert
Kompaktes Design hilft bei schlechten Lagen
Im Test zeigt sich auch, dass der kleine Kopf nicht nur Nachteile hat. Vor allem bei schlechten Balllagen – sei es auf dem Fairway oder im Rough – erweist er sich als vorteilhaft. Das Sohlendesign in Kombination mit der Kompaktheit erleichtert es, den Ball solide zu treffen.
Liegt der Ball nicht so gut wie auf diesem Bild, bringt der kleine Kopf Vorteile
Das Cobra Aerojet Hybrid ist ein wirklich anspruchsvoller Schläger, der sein Potenzial nur in den Händen derjenigen ausspielen kann, die einen technisch stabilen Schwung haben. Leider hapert’s ein bisschen beim Feedback und nicht alle Firmenversprechen werden erfüllt.
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Über die Golfmarke
Cobra
Der Gewinner der australischen Amateurmeisterschaft von 1961, Thomas L. Crow wollte seine Leidenschaft für den Golfsport im Schlägerbau verwirklichen. Und so fing er damit an einzelne Schläger, nach Vorlieben der Amerikaner, individuell auf den einzelnen Golfspieler anzupassen.
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