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Was bietet der ZX 7 Golf-Driver von Srixon

Primäres Ziel bei dem für Top-Golfer entwickelten ZX 7 Driver war die Erhöhung der Ballgeschwindigkeit. Dazu hat man die Rebound Frame-Technologie entwickelt, deren Herzstück abwechselnd flexible und steife Zonen im Golfschlägerkopf sind.
Durch ihr Zusammenwirken und die spezielle Abstimmung der Steifigkeit des Golfschlägerkopfs von der Mitte der Schlagfläche bis zum hinteren Ende des Kopfs wird beim Kontakt des Balls mit der Schlagfläche mehr Energie auf den Ball übertragen. Der durch das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten noch nie dagewesene Rückpralleffekt führt zu einer maximalen Ballgeschwindigkeit und damit weiteren Schlägen.

Da man die Karbonkrone des ZX 7 gegenüber der des Vorgängers um 15 Prozent vergrößert hat, konnte man mehr Maße weit unten im Kopf platzieren und eine perfekte Peripheriegewichtsverteilung erzielen. Dadurch erhöht sich sowohl das Trägheitsmoment als auch die Fehlertoleranz.

Der Driver verfügt über ein Deepface Design, welches totale Kontrolle und einen durchdringenden Ballflug gewährleistet.

Für die Möglichkeit der individuellen Anpassung sorgen zwei austauschbare Gewichte in der Sohle und Verstellmöglichkeiten des Hosel, durch die man den Abflugwinkel und den Spin des Balls für eine bestmögliche Performance verändern kann.

Der Driver kommt am 19.9.2020 in den Handel.

Hier die Schlüsselinnovationen des Srixon ZX 7 Drivers auf einen Blick:

  • Rebound Frame – Er sorgt durch seine einzigartige Struktur und die dadurch verbesserte Energieübertragung auf den Ball für eine Erhöhung der Ballgeschwindigkeit und längere Schläge, vor allem bei perfekt getroffenen Bällen.
  • Leichte Karbonkrone – Die um 15 Prozent vergrößerte Karbonkrone ermöglicht es, mehr Maße tief und unten im Golfschlägerkopf zu platzieren, um das Trägheitsmoment zu erhöhen und die Fehlertoleranz zu erhöhen.
  • Verstellbarkeit – Zwei auswechselbare Gewichte in der Sohle ermöglichen eine Veränderung der Schwerpunktposition oder des Schwunggewichts, während man durch den verstellbaren Hosel den Loft-, Lie– und Schlagflächenwinkel individuell anpassen kann.
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Hat man das Headcover abgenommen, fallen sofort die beiden Gewichte in der Sohle auf. Sie können im Zuge eines Fine-Tunings der Abflugbedingungen ausgetauscht werden. Da sie sich hinten in der Sohle befinden und weit auseinanderliegen, sorgen sie zudem für ein hohes Trägheitsmoment (MOI), das dem Golfschläger mehr Stabilität durch den Treffmoment verleiht.

Im Gegensatz zum ZX 5 Driver hat der ZX 7 zwei Gewichte in der Sohle
Im Gegensatz zum ZX 5 Driver hat der ZX 7 zwei Gewichte in der Sohle

Im Test zeigt sich jedoch, dass dies in der Theorie stimmen mag, in der Praxis allerdings eine sehr solide Schlagtechnik notwendig ist, da sich der XZ 7 als sehr feinfühlig entpuppte, wenn es um Treffer außerhalb des Sweetspots geht.

Die Fehlertoleranz ist nicht wirklich hoch, was die Zielgruppe für das Modell stark eingrenzt. Die ausgeprägte Sportlichkeit spiegelt sich auch in der Ansprechposition wider, bei der das Modell mit seinem tour-proven Design sicherlich den Anspruch der sehr guten Golfer erfüllen dürfte. Jedoch ist auch hier zu bemängeln, dass die Sweetspot-Markierung auf der Krone nahezu nicht sichtbar ist und ihren Zweck somit verfehlt.

Die Sweetspot-Markierung auf der Krone ist schlecht sichtbar
Die Sweetspot-Markierung auf der Krone ist schlecht sichtbar

Verglichen mit dem ZX 5 ist der schwarz lackierte, rundliche Kopf des Modells, bei dem die Karbonstruktur in der Krone zu sehen ist, noch etwas kompakter. Die Proportionen sind sehr stimmig, und es ist nicht übertrieben, wenn man von einem formschönen und wirklich gelungenen Design spricht.

Der Kopf des ZX 5 Drivers ist etwas ausladender
Der Kopf des ZX 5 Drivers ist etwas ausladender

Das Golfschlägerblatt hebt sich mit seiner dunklen Oberfläche allerdings kaum von der Krone ab und der eine oder andere mag den fehlenden Kontrast als störend empfinden.

Krone und Schlagfläche unterscheiden sich farblich fast nicht
Krone und Schlagfläche unterscheiden sich farblich fast nicht

Das Kopfgewicht lässt sich gut spüren, sodass man in der Schwungbewegung auch gut fühlen kann, wo sich der Golfschläger befindet. Der Klang im Treffmoment ist leicht metallisch und unterscheidet sich nicht von dem des ZX 5.

Die Bälle entwickeln auch guten Zug, jedoch ist gegenüber anderen Driver-Modellen keine maßgebliche Steigerung der Ballgeschwindigkeit festzustellen – auch wenn dies der Hersteller verspricht.
Der Kontakt ist sehr solide und man bekommt unmittelbar ein gutes Feedback über die Qualität des Treffmoments. Zwar haben die Bälle leicht höhere Flugbahnen als mit dem ZX 5, allerdings sind keine erwähnenswerten Unterschiede bei den Schlagergebnissen festzustellen.

Unzweifelhaft sind dagegen der etwas höhere sportliche Anspruch mit einem anspruchsvolleren Handling sowie mehr Möglichkeiten die Abflugbedingungen zu optimieren. Aber ob letzteres im Zusammenspiel mit der gefälligeren Form das entscheidende Argument für einen Kauf ist, bei dem man auf etwas mehr Komfort verzichtet, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Unser Fazit

Interessantes Produkt für eine kleine Zielgruppe.
PRO
  • Sehr ansprechende Form
  • Fine-Tuning-Optionen
  • Performance-Eigenschaften
CONTRA
  • Sweetspot-Markierung schlecht zu sehen
  • Wenig Kontrast Schlägerblatt-Krone

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Zuletzt aktualisiert am 07.12.2022 um 11:40. Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben bei den Golf Shops ohne Gewähr.
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