Mit dem Cobra Aerojet Driver bekommt man ein Modell, das eine beeindruckende Kombination aus Fehlertoleranz und Geschwindigkeit für größtmögliche Weite bietet.
Beim Cobra Aerojet-Driver2023 haben die Ingenieure eine prägnante Stromlinienform mit optimalen Masse- und Elastizitätseigenschaften in Einklang gebracht. Und so bietet das Modell laut Cobra eine beeindruckende Kombination aus Fehlertoleranz, Geschwindigkeit und optimalen Ballabflugeigenschaften für größtmögliche Weite.
PWR-Bridge
Bei der Weiterentwicklung der LTDx-Serie kommt erstmals ein 13 Gramm schweres „schwebendes“ Gewicht mit einer Brückenstruktur zum Einsatz. Die PWR-Bridge-Technologie befindet sich im vorderen unteren Teil des Schlägerkopfs. Sie verlagert den Schwerpunkt für maximale Geschwindigkeit nach vorne und für weniger Spin nach unten und verbessert durch die größere Flexibilität von Schlagfläche und Sohle die Energieübertragung auf den Ball. Dadurch können höhere Ballgeschwindigkeiten erzielt werden, die zu mehr Länge führen.
Die PWR-Bridge verbessert die Energieübertragung auf den Ball
Pwrshell-Schlagfläche
Durch das schwebende PWR-Bridge-Design konnte man Platz für das Pwrshell Face Insert schaffen, das erstmalig in einem Cobra-Driver zum Einsatz kommt. Es vergrößert die Sweet Zone und sorgt somit für höhere Ballgeschwindigkeiten über die gesamte Schlagfläche.
Erstmals kommt eine Schlagfläche mit Pwrshell-Design in einem Cobra-Driver zum Eeinsatz
In Verbindung mit Pwrshell verfügt das Schlagflächen-Insert über ein neues H.O.T. Face Muster mit variabler Stärke. Das Muster wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz entwickelt und verfügt über mehrere Zonen mit optimierter Stärke und Form. Diese gewährleisten eine effizientere Geschwindigkeit und optimalen Spin über die gesamte Schlagfläche.
Aerodynamische Form und Gewichtsverteilung
Die Form des Aerojet-Drivers ist das Ergebnis jahrelanger Forschung und Tests. Sie wurde so gewählt, dass sie bei unterschiedlich schnellen Schwunggeschwindigkeiten für eine maximale Schlägerkopfbeschleunigung sorgt.
Die Kopfform passt zu vielen Schwunggeschwindigkeiten
Um den Aerojet-Driver für eine breite Zielgruppe attraktiv zu machen, befindet sich im hinteren Teil der Sohle ein 12 Gramm schweres Gewicht. Dieses ist in eine dünne Karbonstruktur eingebettet und so platziert, dass man mit dem Schläger eine neutrale Flugkurve erzeugt. Die Karbonstruktur, die 30 Prozent dünner ist als normale Karbonstrukturen, kommt zudem in der Krone zum Einsatz.
Das Sohlengewicht ist neutral platziert
Aerojet Max
Diese Variante verbindet aerodynamische Formgebung mit maximaler Stabilität und der Möglichkeit eine Draw-Tendenz für den Ball zu erzielen. Durch die Platzierung eines 12 Gramm schweren Gewichts im hinteren Bereich und eines 3 Gramm-Gewichts nahe der Ferse erzielt man laut Cobra eine stabile, hohe Flugbahn mit einer Drawtendenz. Wechselt man die Position der beiden Gewichte, verstärkt sich die Drawtendenz bei weiterhin guter Stabilität und Fehlertoleranz.
Den Aerojet Max gibt es für Herren mit 9, 10 und 12 Grad Loft (alle RH/LH).
Die Ansichten des Aerojet Max…
Die Damenvariante des Aerojet Max hat 10,5 und 12 Grad Loft (beide RH/LH).
… und die des Aerojet Max für Damen
Der Aerojet Junior Edition rundet das Aerojet-Driver Sortiment ab. Er hat 12 Grad Loft, ist in drei Längen erhältlich und kostet 469 Euro.
Alle Aerojet-Driver kommen am 10. Februar in den Handel.
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
Aerodynamische Kopfform, abgestimmt auf eine große Breite unterschiedlicher Schwunggeschwindigkeiten.
Dünne Karbon-Komponenten in der Sohle und Krone.
Schlagfläche mit Pwrshell L-Cup Design und H.O.T. Face Technologie.
Internes PWR-Bridge Gewicht erhöht Flexibilität von Schlagfläche und Sohle für höhere Ballgeschwindigkeiten.
Max-Version für Damen und Herren, sowie eine zusätzliche Junior-Edition.
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21.03.2023
Unser Test: Cobra – Aerojet Golf-Driver 2023
Der Cobra Aerojet-Driver zeigt bereits ohne individuelle Anpassung sein enormes Potenzial.
Stellt man den Cobra Aerojet-Driver an den Ball fühlt man sich unweigerlich ein wenig an einen TaylorMade-Driver erinnert. Der Schläger wirkt groß, hat aber stimmige Proportionen, sodass er gut am Ball steht. Im Gegensatz zum LTDx des Vorjahres ist der Karbon-Anteil der Krone jetzt glänzend und hat keine „Rippen“ mehr. Dadurch wirkt der Cobra Aerojet schlichter und einen Tick schnörkelloser. In jedem Fall schafft der Anblick von Anfang an Vertrauen in das Spielgerät.
Steht gut am Ball und schafft Vertrauen
Der Kontrast von der Krone zur Schlagfläche ist nicht allzu stark ausgeprägt. Jedoch lässt sich der Aerojet dank des Cobra-Logos als Sweetspot-Markierung und der matt-schwarz lackierten Top-Line ohne Probleme korrekt am Ball ausrichten.
H.O.T-Schlagfläche macht Dampf
Bei jedem Schlag merkt man, dass Druck auf den Ball kommt. Und dass dies keine Einbildung ist, zeigt sich beim Blick auf die Daten (s.u.). Offensichtlich scheint das Zusammenspiel der H.O.T. Face Technologie mit den beiden PWR-Technologien (Pwrshell und PWR-Bridge) zu funktionieren. Der Treffmoment ist wirklich solide und knackig mit einem leicht metallischen Einschlag. Alles in allem fühlt sich der Schläger sehr angenehm an.
Die H.O.T.-Schlagfläche und …… die beiden Pwr-Technologien bringen Druck auf den Ball
Wenig Spin = mehr Länge
Auch wenn es sich nicht um ein Low Spin-Modell handelt, fallen die vergleichsweise niedrigen Spin-Raten auf. In Relation zur Schwunggeschwindigkeit führt dies zu beachtlichen Längen, die sonst nur durch ein Fine-Tuning erzielt werden. Gar nicht auszudenken, wenn der von uns getestete Schläger von der Stange noch gefittet wird und so das Potenzial des Schlägers noch besser ausgeschöpft wird.
Niedrige Spin-Raten lassen die Bälle weit fliegen
Die Flugkurven sind ein wenig flacher als zu erwarten. Aber durch den enormen Zug der effizienten Energieübertragung machen sie trotz einer etwas niedrigeren maximalen Flughöhe ordentlich Strecke. Die Konstanz der Schläge kann sich sehen lassen, auch wenn eine gewisse Streuung durchaus vorhanden ist.
Der Cobra Aerojet Driver will bewegt werden
Das Handling des Schlägers ähnelt dem des LTDx von 2022. Das heißt nichts anderes, als dass die guten Ergebnisse nicht von selbst kommen und der Schläger unabhängig von der Schlägerkopfgeschwindigkeit bewegt werden will. Er erweist sich als ein Modell mit einer zuverlässigen Allround-Performance für eine große Zielgruppe. Der hohe Karbon-Anteil in der Sohle und das externe Gewicht verbessern die Gewichtsverteilung innerhalb des Kopfs, sodass er sich auch mit einem nicht ganz perfekten Schwung stabil durch den Treffmoment schwingen lässt.
Viel Karbon und ein 12 Gramm schweres Gewicht in der Sohle
Und wem der sportliche Anspruch des Aerojet zu hoch ist, dem steht mit dem Aerojet Max eine veritable Alternative zur Verfügung, die mit den gleichen Technologien ausgestattet ist, aber etwas mehr Spielkomfort zu bieten hat.
Unserer Meinung nach ist Cobra mit diesem Modell auf dem besten Weg den Abstand zu den führenden Driver-Herstellern (Callaway, TaylorMade, Titleist) zu verringern. Dadurch ist der Cobra Aerojet-Driver eine ernstzunehmende Alternative, zumal man das Modell auch zu einem günstigeren Preis als die Konkurrenz anbietet. Daher ist umso erstaunlicher, dass der Schläger nicht auch standardmäßig für Damen angeboten wird.
Echte Konkurrenz zu den Modellen der "großen" Hersteller.
PRO
Stimmige Proportionen
Kontakt
Geringe Spin-Rate
Verhältnis Preis - Leistung
Allround-Performance
CONTRA
Wird standardmäßig nicht für Damen angeboten
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Der Gewinner der australischen Amateurmeisterschaft von 1961, Thomas L. Crow wollte seine Leidenschaft für den Golfsport im Schlägerbau verwirklichen. Und so fing er damit an einzelne Schläger, nach Vorlieben der Amerikaner, individuell auf den einzelnen Golfspieler anzupassen.
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