Die Ping Ingenieure haben sich den G425 Max 2021 Kopf vorgenommen und so verbessert, dass beim Ping G430 Max Drivermessbare Ballgeschwindigkeitsgewinne erzielt werden und gleichzeitig der Klang verbessert werden konnte. Da er mit seinem 460 ccm großen Kopf der fehlertoleranteste Ping-Driver ist, passt er laut Hersteller zu den meisten Golfern.
Mehr Speed durch dünnere Schlagfläche
Die zusätzliche Ballgeschwindigkeit verdankt der Ping G430 Max Allround-Driver einer flacheren und dünner geschmiedeten VFT-Schlagfläche. So konnte man das Schlagflächengewicht reduzieren und gleichzeitig mehr Elastizität erzeugen. Das Ergebnis sind höhere Ballgeschwindigkeiten, die zu den bisher größten Distanzgewinnen bei Ping-Drivern führen.
Die geschmiedete Schlagfläche ist sechs Pozent dünner und 0,1 Inches flacher
Das Plus an Ballgeschwindigkeit ist zudem dem erstmals bei einem Ping-Driver eingesetzten Spinsistency-Design der Schlagfläche zu verdanken. Die Technologie mit variablem Rollradius hat sich bereits bei den Vorgänger Fairwayhölzern und Hybriden bewährt und wurde jetzt in die Driver integriert. Sie steigert durch den reduzierten Spin die Performance bei dünn getroffenen Schlägen. Das Ergebnis sind höhere Ballgeschwindigkeiten und konstant längere Abschläge.
Besserer Sound durch interne Rippenstruktur
Der verbesserte und angenehme Klang im Treffmoment ist das Ergebnis der Feinabstimmung der Frequenzen des Driver-Kopfs durch eine neue Rippenstruktur im Inneren des Kopfs. Diese verbessert zudem den Speed und stabilisiert Krone und Sohle.
Rippen im Inneren des Kopfs verbessern den Sound und erhöhen die Stabilität von Krone und Sohle
Draw, Neutral und Fade
Das 25 Gramm schwere Gewicht aus hochdichtem Wolfram kann in drei verschiedenen Positionen befestigt werden (Draw, Neutral und Fade). Dadurch lässt sich die Flugbahn des Balls horizontal um +/-9Meter verändern. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass durch die Veränderung das hohe MOI dennoch erhalten bleibt. Dieses macht das von Ping-CEO John Solheim Arbeitstier genannte Modell zu einem Schläger, der für alle Spielstärken geeignet ist.
Das Tungsten-Gewicht kann in drei Positionen befestigt werden
Loft und Lie sind anpassbar
Der Loft ist durch den verstellbaren Hosel mit seinen insgesamt acht Einstelloptionen um +/-1,5 Grad verstellbar. Der Lie kann gegenüber der Standardeinstellung bis zu drei Grad flacher eingestellt werden. Beide Anpassungsoptionen dienen der Optimierung der Flugbahnen für maximale Distanz und Präzision.
Der verstellbare Hosel erlaubt acht Einstelloptionen
SFT-Variante
Sie ist laut Ping das ideale Spielgerät für alle, die den Ball regelmäßig mit einem Slice schlagen. Um deren Effizienz zu steigern, hat man diese Version erstmals mit einem 22 Gramm schweren Rückengewicht ausgestattet. Dieses lässt sich in zwei Positionen (Draw, Draw +) befestigen, um bei Bedarf weitere Anpassungen der Flugbahnkorrektur zu ermöglichen.
G430 SFT – hilft gegen den Slice
Sowohl der G430 Max als auch der G430 SFT Driver sind ab dem 26. Januar im Handel erhältlich. Im Verlauf des Jahres kommt dann auch noch eine HL-Custom-Version in die Shops, die speziell auf die Bedürfnisse von GolferInnen mit niedrigen Schwunggeschwindigkeiten (max 85 mph) abgestimmt ist. Mit leichteren Komponenten kann die Zielgruppe höhere Ballgeschwindigkeiten für einen höheren Launch erzeugen. Wird für die Max- und die SFT-Version angeboten.
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
Flachere, dünnere Schlagfläche mit variabler Stärke ist elastischer und erzeugt höhere Ballgeschwindigkeiten.
Interne Rippenstruktur für verbesserten Klang.
Spinsistency-Technologie in der Schlagfläche sorgt für konstanteren Spin bei dünn getroffenen Bällen.
Variabel platzierbares Gewicht zur Ballflugoptimierung.
Verstellbarer Hosel zur Anpassung von Loft und Lie.
Große Auswahl an Standard- und Custom-Schäften.
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10.02.2023
Unser Test: Ping – G430 Max Golf-Driver 2023
Wer viele Abschläge auf dem Fairway platzieren möchte, findet mit dem Ping G430 Max Driver das perfekte Spielgerät.
Mit dem Ping G430 Max Driver bringt das Unternehmen aus Phoenix ein Modell auf den Markt, das als Allounder für eine breite Zielgruppe angepriesen wird. Und nach unserem Test können wir bestätigen, dass Ping keine leeren Versprechungen macht, sondern Wort hält. Doch der Reihe nach.
Wuchtige Erscheinung
Man stellt den Driver an den Ball und sofort fallen, nicht ganz überraschend, Gemeinsamkeiten mit dem Vorgänger auf. Die Kopfform ist ansprechend und hat stimmige Proportionen, auch wenn der Schläger recht groß wirkt. Beim Blick auf die Krone hilft die Anordnung der Turbolatoren, den Ball mittig vor dem Schlägerblatt zu zentrieren. Der hintere Bereich der Krone ist von einer noppenartigen Struktur geprägt. Alles in allem ein gewohnter Ping-Anblick, der das Selbstvertrauen stärkt, auch wenn die Krone optisch etwas überfrachtet erscheint.
Stimmig in der Form und im bekannten Ping-Look der letzten Jahre
Die Dicke der Turbulatoren hat gegenüber dem alten Modell leicht zugenommen, sodass sie einem noch mehr auffallen. Einen echten Ping-Fan stört das sicherlich nicht und alle anderen sollten sich, so wie wir, schnell daran gewöhnen.
Die Krone mit Turbulatoren und einer „Noppenstruktur“
Harter Kontakt
Die Linienführung auf dem Schlägerblatt, sowie die teilweise weiß lackierten Rillen, erleichtern das Ausrichten des Schlägers am Ball zusätzlich. Allerdings ist schon nach einigen Schlägen klar, dass der Kontakt hart ist und von einem metallischen Klang begleitet wird. Auch lässt sich zum Zeitpunkt des Ballkontakts nicht wirklich feststellen wie gut oder schlecht dieser ist, da kaum ein Unterschied zu merken ist. Irgendwie fühlt sich jeder Schlag gleich an. Andere Hersteller sind Ping hier klar den einen oder anderen (Halb)Schritt voraus.
Die Schlagfläche vermittelt einen harten, metallischen Kontakt
Überzeugende Daten
Keinen Grund zur Klage bietet der Blick auf die Launch-Monitor-Daten. Die Spin-Raten könnten im Schnitt einen Tick niedriger sein, um das Potenzial des Schlägers noch besser auszuschöpfen. Schlag 3 gibt einen Anhaltspunkt, was man hier noch herausholen kann. Die Bälle lassen sich problemlos in die Luft bringen und haben hohe, tragende Flugkurven. Die Carry-Längen können überzeugen und wenn der Spin nicht zu hoch ist (siehe Schlag 3), kommt auch noch eine Menge Rollweg dazu.
Die Daten zeigen allerdings einen nicht unerheblichen Vorteil des Ping G430 Max Driver nur in geringem Maße – seine hohe Fehlertoleranz und seinen auffallend hohen Spielkomfort. Klar, es geht sicherlich unter Druck auch mal ein Schlag etwas daneben, aber das Modell brilliert im Test mit seinen Fairway-Finder-Qualitäten.
Auch wenn es noch etwas früh erscheint, den Ping G430 Max hier als Benchmark für die Saison 2023 zu nehmen, es spricht vieles dafür, dass es andere Modelle in diesen Bereichen schwer haben, gleich gut oder besser abzuschneiden.
Der Modellname Max steht für maximale Fehlertoleranz und einen hohen Spielkomfort
Konfigurationen
Und falls die Schläge wider Erwarten mit der Standardkonfiguration nicht die gewünschten Ergebnisse bringen, kann man immer noch im Zuge eines Fine-Tunings durch die Veränderung der Position des Gewichts oder eine Loft– und Lie-Veränderung durch den verstellbaren Hosel an der einen oder anderen Stellschraube drehen.
Das Gewicht lässt sich an drei Positionen anbringen
Ping kann mit dem G430 Max Driver das hohe Niveau des Vorgängers bei Spielkomfort und Fehlertoleranz nicht nur halten, sondern unserer Meinung nach noch einen Tick verbessern. Dazu kommt noch ein Längenplus. Daher gilt: Wer ergebnisorientiert ist, sich das (Golf)Leben leicht machen möchte und auch bei der Länge keine Kompromisse machen möchte, für den ist dieses Modell ein absolutes Muss – auch wenn bei Klang und Spielgefühl noch Luft nach oben ist.
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