Im Gegensatz zum Stealth Hybrid des letzten Jahres hat das TaylorMade Stealth 2 Hybrid einen tieferen Schwerpunkt. Dieser lässt laut TaylorMade die Bälle verlässlicher auf optimalen Flugbahnen zum Ziel fliegen.
Mehr Stabilität, höhere Fehlerverzeihung
Durch die veränderte Position des Schwerpunkts konnte man die Leistung bei mittigen Ballkontakten verbessern, da sich der Schläger stabiler durch den Treffmoment schwingen lässt. Die Ingenieure nutzten die Gewichtseinsparungen durch die Infinity-Karbon-Krone, um die Masse im hinteren Bereich des Schlägerkopfs umzuverteilen. Dies führt zu einer höheren Fehlerverzeihung und mehr Spielkomfort.
Eine leichte Karbon-Krone ermöglicht es, den Schwerpunkt nach unten zu verlagern
Advanced ICT-Schlagfläche
Durch die Weiterentwicklung der bewährten ICT-Schlagflächentechnologie konnte das Schlagflächenprofil jedes einzelnen Schlägertyps optimiert werden, um unabhängig von Schlagflächengröße, -form oder -material Spitzenleistungen zu gewährleisten. Das überarbeitete Design maximiert die Ballgeschwindigkeit über die gesamte Schlagfläche und verbessert zudem die Haltbarkeit. Die Schlagfläche ist in der Mitte und an den Rändern am dünnsten, während sie in den restlichen Bereichen etwas dicker ist.
Die weiterentwickelte ICT-Schlagfläche erhöht den Ballspeed
Sohlenform
TaylorMade vertraut beim Stealth 2 Hybrid auf einen modernen Klassiker in Form der V-Steel Sohle. Diese ikonische TaylorMade-Technologie bleibt ihrem Erbe treu und verbessert die Interaktion mit dem Rasen und erhöht die Vielseitigkeit des Hybrids. Das Gewicht im hinteren Teil der Sohle erhöht das MOI und sorgt für eine Verbesserung der Fehlerverzeihung und Spielbarkeit.
V-Steel Sohle und Speed Pocket sind seit langem bewährt
Weitere bereits seit längerem etablierte und bewährte Technologien sind das TaylorMade Twist-Face und die Thru-Slot TaylorMade Speed Pocket. Sie runden die Performance des Schlägers ab und machen ihn zu einer Allround-Waffe für Spieler jeder Leistungsstufe.
Sportlich anspruchsvolle Plus-Version
Mit dem Stealth 2 Plus Hybrid gibt es zusätzlich eine ziemlich sportliche Variante für bessere Spieler mit High-Toe Profil. Sie zeichnet sich durch eine kompakte, von der Tour inspirierte Form aus, die sich für eine verbesserte Schlagausführung anbietet. Das Modell kombiniert die Kontrolle und die Verarbeitbarkeit eines langen Eisens mit der zusätzlichen Fehlerverzeihung eines Hybrids. Es kostet 329 Euro und hat 17 (nur RH), 19,5 und 22 Grad Loft (beide RH und LH).
Die Plus-Version des TaylorMade Stealth 2 Hybrid hat einen verstellbaren Hosel
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
Leichte Karbonkrone für Umverteilung des Gewichts zur Verbesserung der Performance.
Lasergravierte Linie an der Schlagflächenoberkante zur Unterstützung der korrekten Ausrichtung.
V-Steel Sohlendesign gewährleistet mehr Fehlertoleranz und optimale Abflugbedingungen.
Twist-Face Schlagfläche für höhere Ballgeschwindigkeiten und Verringerung der negativen Auswirkungen bei schlechtem Ballkontakt.
Thru-Slot Speed Pocket verbessert die Flexibilität der Schlagfläche.
Optisch sammelt das TaylorMade Stealth 2 Hybrid schon einmal jede Menge Pluspunkte. Der schwarz-glänzend lackierte Kopf ist kompakt und mit seinen stimmigen Proportionen steht er super am Ball. Gut ist auch, dass man sich entschieden hat wieder eine Ausrichthilfe in Form des TM-Logos auf der Krone anzubringen, da man beim Vorgänger TaylorMade Stealth Hybrid 2022 darauf verzichtet hat. Allerdings wäre eine Platzierung etwas näher in Richtung Schlagfläche unserer Meinung nach sinnvoller.
Wäre die Platzierung des TM-Logos auf der Krone näher an der Schlagfläche nicht sinnvoller?
Lasergravur als Kontrasthilfe
Um den Kontrast von der schwarzen Schlagfläche zur ebenfalls schwarzen Krone zu verbessern hat man an der oberen Kante der Schlagfläche eine weiße, lasergravierte Linie angebracht. Diese soll bei der Ausrichtung helfen, ist jedoch mal besser und mal schlechter zu erkennen. Vielleicht wäre die Einfärbung der Rillen effektiver gewesen. Trotz dieses kleinen Mankos ist die korrekte Ausrichtung unproblematisch und so freut man sich auf die ersten Schläge.
Die weiße Lasergravur sorgt nicht immer für einen besseren Kontrast von der Schlagfläche zur Krone
Die Karbonmaserung der Krone ist gut zu erkennen, und die Trennlinie zum aus Stahl gefertigten Teil des Kopfs ist eine willkommene Hilfestellung bei der Ausrichtung. Alles in allem ist der Auftritt sehr stimmig und gelungen.
Die Karbonmaserung ist gut erkennbar
Top Klang und Gefühl
Und die Freude über den Schläger geht weiter, denn das Kopfgewicht des TaylorMade Stealth 2 Hybrids ist gut zu spüren und das Gefühl im Treffmoment ist perfekt. Es vermittelt genau die richtige Mischung aus solide, trocken und knackig. Der Klang ist äußerst solide.
Durch das flache Profil des Kopfs mit der bewährten und leicht überarbeiteten TaylorMade V-Steel Sohle gelingen auch aus schlechteren Lagen durchaus überzeugende Ergebnisse. Der Kopf gleitet super durch das Gras und das Sohlendesign zeigt seine volle Wirksamkeit.
Die V-Steel Sohle verbessert die Interaktion mit dem Boden
Komfortabel und verlässlich
Bei jedem Hieb hat man das Gefühl, dass der Ball mit richtig Zug vom Blatt weg geht. Durch das ebenfalls direkte Feedback, kommt das auch gut rüber. Auch bestätigen die Trackman-Daten den subjektiven Eindruck, dass die Bälle hohe, tragende Flugbahnen haben. Teilweise sind sie sogar zu hoch (Schlag 6). Da die Bälle ihre Spur gut halten, ist die seitliche Abweichung vergleichsweise gering.
Sein Potenzial zeigt sich bei den Daten von Schlag 1. Trotz eines verhältnismäßig geringen Smash-Werts (1,35) macht der Ball viel Strecke. Bei einem noch besseren Ballkontakt dürften bei ähnlichem Abflugwinkel und Spin-Rate ein paar Meter mehr kein Problem sein.
Die Spin-Raten und Smash-Werte variieren zum Teil erheblich. Dennoch halten sich die Längendifferenzen bei den aufgezeichneten Schlägen in Grenzen. Das ist ganz klar ein Plus. Auch ist erstaunlich, dass sich der Schläger trotz seines kompakten Kopfs äußerst komfortabel bewegen lässt und wirklich Spaß macht.
Auch wenn es sich beim TaylorMade Stealth 2 um ein ausgreiftes Produkt hat, das eine verlässliche Performance bietet, gegenüber dem Vorgänger schneidet es nicht besser ab. Wir wagen sogar die Aussage, dass die Version aus dem letzten Jahr in einigen Bereichen einen Tick besser ist.
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Gary Adams, Sohn eines Golfpros, gründete die Firma 1979 als Ein-Mann-Unternehmen. Im gleichen Jahr brachte er mit dem von ihm entworfenen »Metalwood 1« ein Holz aus Metall auf den Markt. Das Modell schlug ein wie eine Bombe und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Persimmon-Hölzer verschwanden.
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