Wer mit seinen Eisenschlägen durch höhere Ballgeschwindigkeiten mehr Länge erzielen möchte, sollte ein Auge auf das Cobra Aerojet Eisen werfen. Es ist ein Multi-Material-Allround-Modell mit elegantem Design und einer schlankeren Top-Line. Seine Performance basiert auf distanzsteigernden Technologien – allen voran die neue PWR-Bridge Gewichtstechnologie. Sie ist eine Weiterentwicklung der PWR-COR Technologie der King-LTDx Eisen, die die Gewichtsverteilung und Flexibilität für ungebremste Power und Länge optimiert. Zur Verbesserung des Schlaggefühls befindet sich hinter der Schlagfläche ein Polymer-Insert, das den hohlen Bereich um das PWR-Bridge Gewicht umhüllt. So werden laut Cobra Vibrationen gedämpft und ein weiches Schlaggefühl erzeugt.
Cobra Aerojet Eisen – ein Mulit-Material-Modell mit viel Power
PWR-Bridge Design
Ein technologischer Durchbruch, der die perfekte Kombination aus niedrigem Schwerpunkt und hoher Ballgeschwindigkeit durch ein neuartiges, schwebendes Gewichtsdesign erreicht. Durch die Entwicklung eines separaten, ungebundenen Gewichts (PWR-Bridge) erzielten die Cobra-Ingenieure die Vorteile eines niedrigen Schwerpunkts und einer zusätzlichen Schlagflächen- und Kopfflexion. Dazu hat man ein 70 Gramm schweres Stahlgewicht, das vollständig von Schlagfläche, Körper und Sohle des Eisens getrennt ist, im unteren Teil des Schlägerkopf platziert. Die PWR-Bridge positioniert den Schwerpunkt niedrig, um den Ballabflugwinkel zu optimieren. Zudem schafft sie ohne Verankerung Raum für die Schlägerkopfstruktur, sich frei um die PWR-Bridge zu krümmen. Damit wird die Ballgeschwindigkeit und die daraus resultierende Länge gesteigert.
Höhere Ballgeschwindigkeiten durch die „frei schwebende“ PWR-Bridge
Pwrshell-Insert
Um die Flexibilität der Schlagfläche für höheres Balltempo weiter zu steigern, verfügen die Aerojet Eisen über das bisher größte Pwrshell-Insert. Dazu kommt ein neues H.O.T. Face-Muster (Highly Optimized Topology) mit variabler Stärke. Es hat eine 22 Prozent größere dünne Fläche (1,9 mm an der dünnsten Stelle) als die LTDx Eisen. Es wurde mit Hilfe Künstlicher Intelligenz entwickelt und verfügt über mehrere Zonen mit optimierter Stärke und Formgebung. Diese schaffen eine größere Sweet-Zone für effizientere Geschwindigkeit und Spin auf der gesamten Schlagfläche. Das Zusammenspiel von PWR-Bridge, Pwrshell und H.O.T Face Design ermöglicht bis zu zehn Prozent mehr Schlagflächenflexibilität im Vergleich zum LTDx Eisen. Bei Robotertests konnten daher bis zu 1,8 mph mehr Ballgeschwindigkeit und bis zu 3,3 m (3,5 Yards) mehr Gesamtdistanz erzielt werden.
Das größere Pwrshell-Insert maximiert die Geschwindigkeit und optimiert den Ballstart
Nachfolgend die Spezifikation der Herrenvariante im Überblick:
One Length- und Damenversion
Die neuen Cobra Aerojet Eisen sind auch in einer One Length Version erhältlich. Alle Eisen des Sets haben die Länge eines Eisen 7 (37,25″). Damit ist die Ballansprache mit jedem Eisen immer in der gleichen Position, was zu einer deutlichen Vereinfachung der Schlagbewegung führt.
Bei der Damenversion hat man auf die perfekte Abstimmung auf die Bedürfnisse der Golferinnen geachtet.
One Length- (li.) und Damenversion (re.) runden das Aerojet-Eisenangebot ab
Die Cobra Aerojet-Eisen sind ab dem 10. Februar 2023 im Handel.
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
Technologisch fortschrittliches Eisen, das höhere Ballgeschwindigkeiten für mehr Länge ermöglicht.
Pwrsell-Insert maximiert die Ballgeschwindigkeit und optimiert den Ballstart.
H.O.T.-Schlagfläche mit variabler Stärke für mehr Geschwindigkeit und Spin.
PWR-Bridge-Gewichtsdesign sorgt für eine flexiblere Schlagfläche und Sohle, um den Ballstart und die Ballgeschwindigkeit zu maximieren.
Polymer-Insert für eine fein abgestimmte Akustik und ein angenehmes Schlaggefühl.
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27.03.2023
Unser Test: Cobra – Aerojet Eisen 2023
Wer sich für das Cobra Aerojet-Eisen entscheidet, bekommt ein echtes Power-Modell.
Die Aerojet-Werbung wirbt, ganz wie es der Name verspricht, mit Düsenjets, die mit enormer Power unterwegs sind. Und das soll wohl auch für die Aerojet-Eisen gelten. Und so viel schon einmal vorweg – das Modell hat Power unter der Haube. Dennoch gibt es Anlass, nicht in uneingeschränkten Jubel auszubrechen. Mehr dazu weiter unten am Ende dieses Testberichts.
Etwas größer, aber stimmig
Das Modell steht ansprechend am Ball, wobei festzustellen ist, dass alles etwas größer ist als bei einem klassischen Blade. Das Schlägerblatt ist etwas länger und die Top-Line etwas dicker, aber da die Proportionen stimmig sind, passt alles und man gewinnt schnell Vertrauen in das Set. Das matte Satin-Finish verhindert unerwünschte Reflexionen.
Beim von uns für die Datenerhebung verwendeten Eisen 7 hat man den Eindruck, es handle sich um ein Eisen 5. Kein Wunder, denn ein Blick in die Spezifikationen verrät, dass es gerade einmal 26,5 Grad Loft hat. Das entspricht bei einem klassisch designten Eisen (z.B. Ping i59 oder TaylorMade P7MB) dem Eisen 5. Das Eisen 7 hat bei derartigen Modellen einen Loft von 34 Grad.
Ein Anblick, der Vertrauen schafft
Bei der Ausrichtung hilft die weiß eingefärbte unterste Rille. Allerdings zeigt unser Test, dass sich diese nicht immer von den anderen abhebt. Hier spielen die Lichtverhältnisse eine entscheidende Rolle.
Nicht immer ist die weiß eingefärbte unterste Rille zu erkennen
Tolles Schlaggefühl
Das Polymer-Insert hinter der Schlagfläche, das den hohlen Bereich um das PWR-Bridge Gewicht umgibt, und ein Einsatz im Schlägerrücken dämpfen unerwünschte Vibrationen und verleihen dem Cobra Aerojet-Eisen allgemein ein solides, knackiges Gefühl im Treffmoment. Treffer im Sweetspot fühlen sich zudem auch noch schön weich an.
Zudem merkt man auch, was in dem Set steckt, denn die Bälle gehen mit Zug vom Blatt. Positiv ist, dass man so die Power auch mitbekommt – was nicht bei jedem Eisen der Fall ist.
Power macht auch Länge
Es ist nicht immer so, dass sich gefühlte Power in dementsprechenden Längen widerspiegelt. Doch beim Cobra Aerojet-Eisen führt die effiziente Energieübertragung auch zu überdurchschnittlichen Schlagweiten. Somit kann man davon ausgehen, dass auch GolferInnen mit geringeren Schwung- bzw. Schlägerkopfgeschwindigkeiten ein paar Meter mehr mit diesem Modell rausholen können. Es ist aber auch festzustellen, dass schlecht getroffene Bälle deutlich an Länge einbüßen.
Effiziente Energieübertragung auf den Ball sorgt für Power und damit Länge
Das Handling des Modells ist ok, die Fehlertoleranz dagegen hat uns nicht vollumfassend überzeugt. Auch wenn es die Daten nicht zeigen, im Laufe des Tests fiel uns auf, dass schlecht getroffene Bälle höhere seitliche Abweichungen aufwiesen und auch teilweise ordentlich an Länge einbüßten. Daher hilft ein etwas konstanterer Schwung sicher.
Auch zeigt sich beim Vergleich mit dem Vorjahresmodell LTDx, dass sich die Launch-Monitor-Daten nicht wesentlich unterscheiden. Die Neuheit hat dagegen etwas mehr Gefühl zu bieten, während sich das LTDx einen Tick leichter spielen lässt. Alles in allem überzeugt uns die Performance des Aerojet-Eisen dennoch, und wer auf der Suche nach einem neuen Eisen-Set, das eine ansprechende Optik haben soll und mit Sicherheit einen Längengewinn mit sich bringt, sollte das Aerojet-Set in die nähere Wahl einbeziehen.
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Über die Golfmarke
Cobra
Der Gewinner der australischen Amateurmeisterschaft von 1961, Thomas L. Crow wollte seine Leidenschaft für den Golfsport im Schlägerbau verwirklichen. Und so fing er damit an einzelne Schläger, nach Vorlieben der Amerikaner, individuell auf den einzelnen Golfspieler anzupassen.
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