Titleist bringt mit der dritten Generation des Titleist Speed (TS) Projekts und dem TSR3-Driver einen Players Driver in die Shops, der mit viel Schlaggefühl und präzisen Einstellmöglichkeiten an die Erfolge der Vorgänger anschließen soll. Die überarbeitete (das R im Modellnamen steht für refined) Version des TSi3 sorgt durch Präzisions-Tuning-Möglichkeiten wie dem SureFit CG Track-System zur Verlagerung des Schwerpunkts für mehr Geschwindigkeit und Länge.
Speed Ring
Das Design und die dabei eingesetzten Technologien sind ganz klar auf die Bedürfnisse guter und sehr guter Spieler ausgerichtet. Ein entscheidendes Detail ist dabei die Speed Ring-Schlagflächentechnologie. Diese erhöht die Schlagflächenstärke ringförmig um den Sweetspot zum Zentrum hin. Dabei haben die Titleist-Ingenieure das maximale CT/COR-Verhältnis im Sweetspot zentriert, um Spielern, die den Ball konstant mittig treffen, noch höhere Ballgeschwindigkeiten zu ermöglichen.
Speed Ring-Schlagflächentechnologie zur Erhöhung des Ballspeeds
Präzisions-Tuning
Um die Ballgeschwindigkeit, Länge und Spielbarkeit perfekt auf den Spieler abzustimmen, hat man das SureFit CG Track-System verfeinert. So kann der Spieler oder ein erfahrener Fitter die Schwerpunktposition exakt selbst bestimmen, wie es für den Schwung passt, und ein maßgeschneidertes Setup für Draw oder Fade erreichen. Das dafür im hinteren Teil des Schlägerkopfs befindliche Gewicht (Standardgewicht 8 Gramm; kann bei Bedarf um +/- 4 Gramm verändert werden) kann man dazu in fünf verschiedenen Positionen platzieren.
Veränderung der Schwerpunktposition durch Verlagerung des Gewichts im SureFit CG Track-System
Aerodynamik
Die Kopfform des Vorgängers TSi3 kam so gut an, dass man diese im Wesentlichen beibehalten hat. Jedoch gelang es mit einigen kleinen Verfeinerungen vor allem im Bereich der Sohle, die aerodynamischen Eigenschaften des TSR3 zu optimieren.
Kleine Verfeinerungen an der Kopfform verbessern die Aerodynamik
Unabhängige Loft- und Lie-Anpassungen
Mit dem bewährten SureFit Hosel, das bereits zur Ausstattung zahlreicher Vorgängermodelle gehörte (TSi, TS, 917, 915, 913 und 910), sind 16 unabhängige Loft– und Lie-Einstellungen möglich. Mit seiner Hilfe kann ein Fitter ein Fine-Tuning zur individuellen Abstimmung des Schlägers auf den Golfer durchführen.
Loft- und Lie-Anpassungen mit dem verstellbaren Hosel
Viele Schaftoptionen
Für den TSR3-Driver stehen erstklassige Schaftoptionen für jedes Schwungprofil und jede Schwunggeschwindigkeit zu Auswahl. Das sind die vier standardmäßigen Hochleistungsschäfte: HZRDUS RED CB: Mittelhoher/hoher Ballstart, mittlerer Spin; TENSEI AV BLUE mit Xlink Tech: Mittelhoher Ballstart, mittlerer Spin; HZRDUS BLACK 4G: Niedriger/mittelhoher Ballstart, niedriger/mittlerer Spin (ideal für Spieler, die Spin reduzieren wollen); TENSEI 1K BLACK:, niedriger Ballstart/niedriger Spin.
Optional besteht die Möglichkeit auf ein Upgrade (Aufpreis 200 Euro) auf drei Premium-Schäfte von Graphite-Design möglich. Darüber hinaus bietet Titleist eine branchenweit einmalige Auswahl an Custom-Schäften an.
Low-Spin-Alternative TSR4
Für Golfer, die den Spin reduzieren möchten, ist der TSR4 (430 ccm) der ultimative Low-Spin-Driver. Die beiden Sohlengewichte können ausgetauscht werden. Das schwerere Gewicht vorne im Schläger reduziert den Spin am meisten. Wird das schwerere Gewicht weiter hinten platziert, wird aus dem Schläger im Hinblick auf das Leistungsprofil praktisch ein TSR3.5.
Der TSR4 ist ein Low-Spin-Modell
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
Verfeinertes SureFit CG Track-System zur Veränderung der Schwerpunktposition.
Verbesserte Aerodynamik gegenüber dem TSi3-Driver.
Speed Ring-Schlagfläche für maximales CT/COR-Verhältnis.
Mittelhoher/Hoher Ballstart, niedriger Spin.
Zahlreiche Schaftoptionen für jedes Schwungprofil.
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30.09.2022
Unser Test: Titleist – TSR3 Golf-Driver 2022
Der Titleist TSR3 Driver bietet alles, was Top-Spieler benötigen.
Ein bereits sehr gutes Produkt noch besser zu machen ist nicht einfach – und so lag die Messlatte bei der Entwicklung des Titleist TSR3 Drivers sehr hoch. Aber unser Test zeigt, dass der Schläger alles bietet, was Top-Spieler benötigen – auch wenn sich bei der Performance zum Vorgänger nur für absolute Spitzenspieler Unterschiede zeigen dürften.
Schnörkelloses Design
Der TSR3 Driver kommt ohne Schnickschnack aus
Die Neuheit ähnelt dem Vorgänger wie ein Ei dem anderen, getreu dem Motto „Schuster bleib bei deinen Leisten“. Warum sollte man auch etwas verändern, was sich bewährt hat und den Ansprüchen der Zielgruppe perfekt entspricht. Schwarz-glänzend lackiert hat er ein kompaktes, tropfenförmiges Design. Im Gegensatz zu anderen Herstellern verzichtet man auch grafische Elemente. Der TSR-Schriftzug auf der Krone hilft bei der Ansprache und Ausrichtung.
Wenig Kontrast zur Schlagfläche
Auch wenn es auf dem nachfolgenden Bild etwas anders wirkt, der Kontrast der Krone zur Schlagfläche ist durch das Beibehalten der Schlagflächenoptik des Vorgängers weiterhin gering.
Hier wirkt der Kontrast Schlagfläche-Krone deutlicher als er tatsächlich ist
Starke Performance
Golfer, die den Ball konstant mittig treffen, werden mit dem TSR3 ihre Freude haben. Denn: Der Schläger liegt ausgewogen, perfekt und stimmig in der Hand. Klang und Feedback sind bestens aufeinander abgestimmt – solide, knackig und sofort spürbar. Die Daten sprechen für eine sehr effiziente Energieübertragung. Das spürt man auch im Treffmoment, denn die Bälle gehen mit viel Zug vom Blatt. Die mittelhohen Flugbahnen lassen sich zudem gut bewusst kontrollieren und entwickeln viel Druck nach vorne. So ist es auch kein Wunder, dass die Bälle weit fliegen und noch locker 20 bis 30 Meter rollen.
Durch das anspruchsvolle Handling lassen sich Abweichungen nach links/rechts nicht vermeiden, wenn das Schlägerblatt nicht optimal auf den Ball trifft. Positiv ist durchaus, dass selbst ein nicht gefitteter Schläger fast optimale Spin-Raten produziert.
Die Daten belegen die sehr gute Performance
Bewährte Fine-Tuning-Features
Falls die Performance mit der Standardkonfiguration noch Wünsche übriglässt, lassen sich durch Verstellen/Anpassen des SureFit Hosel und desSureFit CG Track Optimierungen der Abflugbedingungen erreichen. Dies kann durch Veränderungen von Loft und Lie bzw. die Position des Schwerpunkts geschehen.
Hosel und GC Track ermöglichen Optimierungen
Beim Titleist TSR3-Driver handelt es sich um ein technologisch ausgereiftes Produkt. Man hat es gegenüber dem Vorgänger in Nuancen optimiert. Diese ermöglichen jedoch nur für absolute Spitzenspieler Verbesserungen in der Performance (z.B. konstantere Spin-Raten, weniger Längenverlust bei schlechtem Ballkontakt).
Der Test zeigt gnadenlos, dass dieser Schläger ausnahmslos in die Hände versierter Spieler gehört, die über hohe Schwunggeschwindigkeiten (>100 mph) verfügen. Nur wer die geforderten Eigenschaften mitbringt, kann das volle Potenzial des Drivers ausschöpfen, dass aufgrund seiner herausragenden Performance-Eigenschaften eine echte Waffe vom Tee ist.
Ein Driver, dessen Potenzial nur Spitzengolfer ausschöpfen können
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Ein frustrierter Geschäftsmann und ein Röntgengerät. Sicherlich eine seltsame Kombination, aber sie führte direkt zur Gründung von Titleist, dem berühmtesten und erfolgreichsten Golfballhersteller der Welt.
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