Golfer, die über höhere Schwunggschwindigkeiten verfügen und ihren Schwung perfekt unter Kontrolle haben sind die Zielgruppe für den Mizuno ST-G Driver. Daher hat das Modell einen etwas kompakteren Kopf mit 440 cc Volumen. In zwei Schienen befinden sich ferner verschiebbare Gewichte. Diese machen das Modell, je nach Platzierung der Gewichte entweder zum Low-Spin-Bomber, einem Driver mit Fade– oder Draw-Tendenz oder zu einem stabilen und kompakten Driver. Die Cortech Chamber der letztjährigen ST-Modelle sorgt zudem für eine Verbesserung der Ballgeschwindigkeit.
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
Max Convergent Fast Track: Zwei in Schienen verschiebbare Gewichte ermöglichen noch extremere Positionierungsmöglichkeiten, um ultra-niedrigen bis mittel-niedrigen Spin zu erreichen und die Flugkurventendenz zu verändern.
Zahlreiche verschiedene Positionen der Gewichte verändern Spin und Flugkurventendenz
Cortech Chamber: Ein mit TPU umhülltes Edelstahlgewicht nimmt den Stress von der Schlagfläche und schafft eine zusätzliche Energiequelle. Die Positionierung nah an der Schlagfläche reduziert zudem die Spin-Rate.
Mehr Karbon in der Spitze (Expanded Carbon Toe Wrap): Die Verlängerung des leichten Karbons bis in den Toe-Bereich ermöglicht ein noch höheres Level der Anpassung an die jeweilige Flugkurve des Balls.
Der Karbonanteil wurde in die Schlägerkopfspitze erweitert
Neues Schlagflächenmaterial für mehr Ballspeed: Die Schlagfläche aus Beta Rich Ti LFS Titanium hat eine um neun Prozent höhere Zugfestigkeit als das bisher verwendete SAT2041 Titanium. Dies erlaubt eine komplexe Schlagflächengeometrie mit unterschiedlichen Materialstärken. Sie erzeugte bei Tour-Tests eine durchschnittliche Verbesserung der Ballgeschwindigkeit um 1,5 Meilen pro Stunde.
Das neue Schlagflächenmaterial erhöht die Ballgeschwindigkeit
Quick Switch Hosel: Der verstellbare Hosel erlaubt Veränderungen von Loft, Lie und Schlagflächenposition zur Feinabstimmung.
Tourerprobter Sound: Die Kombination aus der Cortech-Chamber und internen Stimmrippen sorgt für ein solideres Schlaggefühl – und das in sämtlichen Gewichtseinstellungen.
Mit seinem „nur“ 440ccm großen schwarz-glänzend lackierten Kopf steht der Mizuno ST-G Driver sehr kompakt am Ball. Wie bei den anderen aktuellen Mizuno-Drivern setzt die im hinteren Teil der Krone sichtbare Karbonmaserung einen Kontrast zum relativ breiten dunklen vorderen Teil. Das sieht modern aus, mag aber nicht jedem gefallen. Der Sweetspot, markiert durch einen Mizuno-Roadrunner, erleichtert die Ausrichtung des Drivers, trotz eines eher subtilen Kontrasts zwischen Schlägerblatt und Krone.
Gefühl und Energieübertragung
Der Schläger liegt ausgezeichnet in der Hand und vermittelt ein angenehmes Gefühl bezüglich des Kopfgewichts. Das Gefühl im Treffmoment variiert von indifferent bis solide, abhängig von der Qualität des Treffpunkts. Die Powerübertragung ist bei mittig getroffenen Bällen unübertroffen, allerdings erweist sich der Sweetspot als relativ klein. Gelegentlich mag der Treffmoment etwas hart erscheinen, und hin und wieder ist er mit einem leicht metallischen Klang gekoppelt.
Nichts für Zufallstreffer
Bereits auf der Driving-Range und dem Platz zeigt sich, dass der Driver enorm anspruchsvoll ist und nur wenig Spielraum für Fehler lässt. Andererseits hatte man das Gefühl, dass auch ziemlich viel Potenzial in dem Schläger steckt. Und all dies belegen unsere Testdaten.
Mit Schwunggeschwindigkeiten um die 94 mph fallen die niedrigen Spin-Raten und der damit verbundene lange Rollweg auf. Die seitliche Streuung geht soweit ok, aber wenn der Ballkontakt schlecht ist, steigt diese stark an, da die Fehlertoleranz des ST-G gering ist.
Testdaten mit circa 94 mph Schlägerkopfgeschwindigkeit
Nicht ganz überraschend steigen die Spin-Raten und die maximale Flughöhe mit dem Mitsubishi Kai’li 50 Graphitschaft mit R-Flex bei Schwunggeschwindigkeiten um die 100 mph an, was ein wenig zu Lasten der Länge geht.
Testdaten mit circa 100 mph Schlägerkopfgeschwindigkeit
Die Daten belegen, dass sich der ST-G Driver an Top-Spieler richtet, die ihren Schwung unter Kontrolle haben und konsequent den Ball mittig treffen. Das Potenzial dieses Drivers voll auszuschöpfen, verlangt auch nach der Fähigkeit, den Ball beschleunigen zu können.
Sehr anpassbar
Um bei höheren Schlägerkopfgeschwindigkeiten (100 mph und mehr) optimale Launch-Werte zu erhalten, kann man neben einem anderen Schaft und der Verstellung des Hosels auch das Schienensystem in der Sohle verwenden. Es ermöglicht, Flugkurven und Spin-Raten fein abzustimmen. Mizuno ist momentan der einzige Hersteller, der eine Gewichtsverschiebung in Schwungrichtung anbietet und dementsprechende Anpassungen ermöglicht.
Das Zwei-Schienen-System ermöglicht zahlreiche Änderungen von Spin und Flugkurventendenz
Wir meinen, dass der Mizuno ST-G Driver ein Top-Spielgerät ist – jedoch ausschließlich für Top-Golfer, die den Ball beschleunigen können und einen Schwung haben, der konstant mittig getroffene Bälle zu Folge hat. Denn nur dann kann dieser Driver sein volles Potenzial zur Geltung bringen.
Trifft man den Ball mittig, kommt die Power der Ti-LFS-Schlagfläche zum tragen
Unser Fazit
Anspruchsvoller Top-Sportler mit viel Potenzial.
PRO
Fine-Tuning durch das Schienensystem
Manövrierbarkeit der Bälle
Kompaktheit des Kopfs
Energieübertragung auf den Ball (bei mittigen Treffen)
CONTRA
Wenig Spielraum für Fehler
Aktuelle online Golf-Shop Angebote und Preisvergleiche
Hier zeigen wir Ihnen aus bis zu 14 Shops die tagesaktuell besten Preise an.
Preisvergleich: Mizuno - ST-G Golf-Driver 2024
Preis: € 499,99Versand DE: € 4,99 (ab € 75,- frei)Lieferzeit: 3-4 Tage
Damit Sie sicher sein können, nur wirklich passendes Equipment für Ihre ganz individuellen Anforderungen
zu erwerben, haben wir sehr ausführliche Kaufberatungsartikel verfasst. Eine Schnellauswahl:
Abonnieren Sie unseren Newsletter und gewinnen Sie eines von 10 Dutzend Wilson Staff Model Golfbällen.
GEWINNSPIEL
ANZEIGE
EQUIPMENT VERGLEICHEN
WEITERE EMPFEHLUNGEN
Über die Golfmarke
Mizuno
Von einem Highschool-Baseballspiel in Osaka, Japan, bis hin zu den Clubs, die zwei der größten europäischen Spieler zu den Majors verhalfen, war die Geschichte von Mizuno eine erstaunliche Reise.
Wir freuen uns auf
Ihr Feedback.
Kommentare erscheinen aus Sicherheitsgründen erst nach einer Freigabe.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht oder weitergegeben. Erforderliche Felder sind mit * markiert.