Für 2024 präsentiert Cobra eine vollständig überarbeitete Version des Cobra Air-X Drivers. Bei dieser verspricht der Hersteller nicht nur eine leichtere Spielbarkeit, sondern auch längere und geradere Schüsse beim Abschlag. Mit seinem geringen Gesamtgewicht und dem Einsatz modernster Technologien unterstützt das Modell vor allem das Spiel von GolferInnen mit moderater Schwunggeschwindigkeit. Laut Hersteller hilft der Cobra Air-X Driver, längere und präzisere Drives zu schlagen. Beides wird durch einen leichteren Ballstart und höhere Flugbahnen erreicht.
„Heiße“ Schlagfläche
Um den Bällen die nötige Power mitzugeben, hat der Driver eine Schlagfläche mit H.O.T. Face Technologie. Zudem gelang es, die Schlagfläche um 15 Prozent dünner zu machen, um zusätzlich mehr Ballgeschwindigkeit und Länge erzeugen zu können.
Die dünnere Schlagfläche ist mit H.O.T. Face Technologie ausgestattet
Zwei Gewichte und Offset-Design
Um den vor allem bei weniger versierten SpielerInnen häufig vorkommenden Slice zu verringern, verfügt das Modell über eine Back/Heel-Gewichtung. Diese erleichtert es zudem, den Ball schnell in die Luft zu bekommen. Die beiden jeweils 13 Gramm schweren Gewichte befinden sich weit hinten in der Sohle bzw. nahe der Ferse. Diese Kombination bringt somit einen Großteil des Schlägerkopfgewichts in die dem Schaft nähere Hälfte. Die dadurch generierte Draw-Gewichtung erleichtert es zusammen mit dem Offset-Design, den Schlägerkopf schneller durch den Treffmoment zu schließen und so eine Links-Rechts-Kurve des Balls zu reduzieren. Im Idealfall ermöglicht sie sogar einen Draw.
Die beiden Gewichte und das Offset-Design erleichtern das Schließen des Schlägerblatts durch den Treffmoment
Lightweight Design und optimierte Sohlenform
Mit gerade einmal 290 Gesamtgewicht – einschließlich 41 Gramm Griff und 50 Gramm Schaft – ist der Cobra Air-X Driver circa 40 Gramm leichter als ein Aerojet Driver mit Standardgewicht. Laut Hersteller profitieren davon vor allem GolferInnen mit geringeren Schlägerkopfgeschwindigkeiten, da sie den leichteren Schläger besser beschleunigen können.
Die überarbeitete Sohlenform lässt den Schläger mit weniger Widerstand über den Boden gleiten, sodass der Schlägerkopf bei stärkerem Bodenkontakt weniger abgebremst wird.
Das neue Sohlenprofil verringert den Widerstand bei zu heftigem Bodenkontakt
Wie schon der Vorgänger aus dem Jahr 2022, so ist auch die Version 2024 als Damenmodell erhältlich. Die Cobra Air-X Driver sind vorraussichtlich ab Mitte Februar 2024 im Handel.
Auch die Damenversion hat ein ausgeprägtes Offset
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
H.O.T. Face Technologie für noch mehr Ballgeschwindigkeit und Länge.
Höherer Spielkomfort durch geringes Gesamtgewicht (290 Gramm).
Offset-Design erleichtert das Schließen des Schlägerblatts durch den Treffmoment.
Back/Heel Gewichtung erhöht Fehlertoleranz und verringert Links-Rechts-Kurve.
Nach intensivem Test des Cobra Air-X Drivers auf der Driving-Range und dem Platz sowie Aufzeichnung von Launch-Monitor-Daten, erweist sich das Modell als ideal geeignet für SpielerInnen mit moderaten/normalen Schwunggeschwindigkeiten – ganz wie es der Hersteller verspricht.
Spielerleichterndes Offset-Design
Der Cobra Air-X Driver kommt optisch ordentlich rüber, auch wenn das Offset nicht jedem sofort gefällt. Die weiß eingefärbten Rillen erleichtern in Kombination mit dem als Sweetspot-Markierung dienenden Cobra-Logo die korrekte Ansprechposition. Die matte, dunkelgraue Lackierung und die zwei Rippen auf der Krone, akzentuiert durch zwei dünne rote Linien, verleihen dem Schläger ein ansprechendes Aussehen. Unser Testmodell hatte einen Cobra Ultralite 40 R-Flex Schaft mit dem sich trotz des geringen Gewichts der Schlägerkopf gut kontrollieren lässt.
Das Offset mag nicht jedem gefallen
Sinnvolle Gewichtung
Die beiden Sohlengewichte sind so platziert, dass sie die Bälle schneller in die Luft bringen und die Slice-Gefahr reduzieren. Und diesen Job machen sie auch gut, wie unser Test zeigt. Zwar fliegen die Bälle einen Tick flacher als beim Vorgänger aus dem Jahr 2022, aber sie sind immer noch hoch genug, dass sich damit veritable Längen erzielen lassen.
Die beiden Sohlengewichte sorgen für einen schnellen Ballstart und weniger Slice
Zielgruppenspezifische Performance
Im Vergleich zum Vorgängermodell wurde die Energieübertragung auf den Ball verbessert, was zu mehr Länge führt. Bei normalen bis moderaten Schwunggeschwindigkeiten entfaltet der Driver sein enormes Potenzial (siehe Schlag 2) teilweise aufgrund der vergleichsweise niedrigen Spin-Raten. Bei der Datenerhebung stellten wir eine wirklich überzeugende Spurtreue fest, die sich auch auf dem Platz bestätigen ließ und den Cobra Air-X Driver zum echten Fairway-Finder macht.
Über diese Test-Werte freut sich jeder mit einer mittleren Schwunggeschwindigkeit
Bei Gefühl und Klang ist Luft nach oben
Im Treffmoment kann der Cobra Air-X Driver nicht mit den Top-Modellen Schritt halten, da er ein helleres, metallisches Klangbild hat und ein etwas härteres Gefühl vermittelt. Beides dürfte jedoch durch die meist guten Ergebnisse für die Zielgruppe eine untergeordnete Rolle spielen. Der leichte Schaft lässt den Schlägerkopf trotzdem gut spüren und erfordert wenig Aufwand für überzeugende Resultate. Auch bedeutet mehr Schwunggeschwindigkeit nicht unbedingt mehr Länge, wodurch sich die Eignung für SpielerInnen mit moderaten Schlägerkopfgeschwindigkeiten bestätigt.
Das H.O.T. Face sorgt für eine gute Energieübertragung auf den Ball
Unser Fazit
Fairwayfinder vom Feinsten.
PRO
Fehlertoleranz
Macht Spaß
Bringt die Bälle in die Luft
Spielkomfort
Kontrolle
CONTRA
Klang
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Der Gewinner der australischen Amateurmeisterschaft von 1961, Thomas L. Crow wollte seine Leidenschaft für den Golfsport im Schlägerbau verwirklichen. Und so fing er damit an einzelne Schläger, nach Vorlieben der Amerikaner, individuell auf den einzelnen Golfspieler anzupassen.
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