Die Cobra Air-X-Serie von 2022 ist die Weiterentwicklung der beliebten F-Max-Serie. Sie ist durch leichte Komponenten geprägt, und macht alle Schläger der Serie, so auch den Driver zur perfekten Wahl für GolferInnen mit moderatem Schwungtempo. Die mehr Länge, mehr Speed und eine höhere Fehlertoleranz suchen.
Weniger Gewicht, mehr Fehlertoleranz
Mit nur 277 Gramm Gesamtgewicht (8 Gramm leichter als der Vorgänger) setzt der Air-X Driver ein neues Maß an Leichtigkeit und liefert ein noch besseres Spielgefühl, da er die Schlägerkopfgeschwindigkeit und damit die Länge für SpielerInnen mit moderatem Schwungtempo maximiert. Durch die Verwendung einer im Vergleich zur F-Max-Serie 30 Prozent leichteren Karbon-Krone konnten fünf Gramm eingespart werden.
Die Karbon-Krone ist 30 Prozent leichter als beim Vorgängermodell
Dies ermöglichte es den Cobra-Ingenieuren, das Gesamtgewicht des Schlägerkopfs um zwei Gramm zu reduzieren (auf 190 Gramm) und gleichzeitig ein hohes Trägheitsmoment (MOI) von 5.000 für maximale Stabilität und Fehlertoleranz beizubehalten.
Draw-Gewichtung und Offset
Um möglichst häufig Schläge mit einem leichten Draw zu erzielen, hat man etwas mehr Gewicht in Richtung der Ferse des Schlägerkopfs verlagert. Die Kombination mit einem um 20 Prozent stärkeren Offset korrigiert zudem den Slice und erleichtert es, geradere Drives zu schlagen.
Draw-Gewichtung und Offset erleichtern es, geradere Drives zu schlagen
Schnelle Schlagfläche
Um möglichst häufig hohe Ballgeschwindigkeiten zu erzielen, wurde die Schlagfläche so konstruiert, dass man den Ball auch dann weit schlägt, wenn man ihn nicht perfekt in der Mitte trifft. Auf der Schlägerblattrückseite befindet sich daher ein Muster, das die Schlagfläche mit unterschiedlichen Stärken versieht. So wird laut Cobra die Flexibilität des Schlägerblatt verbessert.
Schlagfläche mit unterschiedlichen Stärken
Griff und Schaft
Zusätzlich zu den gewichtssparenden Technologien verfügt der Air-X Driver über einen Lamkin-Griff, der in der Standardgröße 37 Gramm wiegt und damit 4 Gramm leichter ist als das Vorjahresmodell. Dazu kommt ein Ultralite-Schaft mit 50 Gramm Gewicht (S, R und Lite-Flex). Der Schaft der Damenvariante, die 15 Grad Loft hat, um den Ball schnell in die Luft zu bekommen, wiegt 46,5 Gramm.
Die Damenversion des Cobra Air-X Drivers
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
Draw-Gewichtung und Offset: Korrigieren den Slice und helfen, öfters gerade Drives zu schlagen.
Karbon-Krone: Verringert Gewicht und ermöglicht höhere Schwunggeschwindigkeiten.
Leichte Komponenten: Erhöhen die Spielkomfort und helfen, den Schläger besser zu beschleunigen.
Schnelle Schlagfläche: Sorgt für hohe Ballgeschwindigkeiten unabhängig von der Qualität des Treffpunkts.
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22.10.2022
Unser Test: Cobra – Air-X Golf-Driver 2022
Mit dem Cobra Air-X Driver bekommen GolferInnen einen echten Slice-Killer.
Weniger versierte GolferInnen kämpfen ja gerne mit dem Slice und sind oft verzweifelt ob dieses ungeliebten Fehlschlags. Aber ihnen kann geholfen werden, denn der Cobra Air-X Driver erweist sich in unserem Test als echter Slice-Killer. Dazu tragen zwei Konstruktionsmerkmale bei – zum einen das näher zur Ferse eingesetzte Gewicht in der Sohle und zum anderen das Offset.
Draw-Gewichtung und Offset verringern den Slice
Beide Technologien erfüllen ihren Zweck hervorragend, denn selbst mit Absicht ist schwer, starke Links-Rechts-Kurven zu produzieren. Hier haben die Cobra-Ingenieure alles richtig gemacht – Gratulation!
Eigenwilliges Kronen-Design
Neben dem Offset fallen einem in der Ansprechposition auch die beiden leicht abgesenkten Bereiche in der Krone auf. Diese verleihen dem Cobra Air-X Driver eine ziemlich ungewöhnliche und eigenständige Optik. Die Form des grau-glänzend lackierten Kopfs ist stimmig. Durch die Farbgebung sieht der Driver unserer Meinung jedoch etwas billig aus. Das Cobra-Logo hilft bei der Zentrierung des Balls vor dem Schlägerblatt.
Zwei leicht abgesenkte Bereiche in der Krone prägen den Cobra Air-X Driver
Apropos Schlägerblatt – es ist schwarz und hebt sich dadurch etwas von der Krone ab. Die weiß lackierten Rillen erleichtern es zusätzlich, den Schläger richtig an den Ball zu stellen.
Logo, schwarze Schlagfläche und weiße Rillen helfen bei der Platzierung des Balls
Die Datenlage beim Cobra Air-X Driver
Die Zielgruppe des Schlägers sind laut Cobra SpielerInnen mit moderaten Schwunggeschwindigkeiten. Und in unserem Test zeigt sich, dass absolut zutrifft. Beweis sind die mit dem Trackman erhobenen Daten. Beim Blick auf die Daten mit einer durchschnittlichen Schwunggeschwindigkeit (94 mph) sind die Carry-Längen und Spin-Raten in einer guten Relation zur Schlägerkopfgeschwindigkeit.
Auch zeigt sich, dass die Bälle auf hohen, tragenden Flugbahnen unterwegs sind. Lediglich eine nicht ganz so gute Energieübertragung auf den Ball bedingt, dass die Bälle nicht ganz so weit fliegen. Die seitliche Abweichung geht in Ordnung.
Bis auf die Längen passen die Daten
Schaut man sich die Daten mit durchschnittlich 103 mph an, fällt sofort auf, dass die Bälle im Durchschnitt nicht weiter fliegen. Grund dafür sind extrem hohe Spin-Raten und zu hohe Flugkurven. Will heißen, mehr Schwungspeed bringt nichts. Auch mit einem S-Flex Schaft sind hier keine deutlichen Verbesserungen zu erwarten.
Hohe Spin-Raten und zu hohe Flugkurven gehen zulasten der Länge
Bei diesen Schwunggeschwindigkeiten sind jedoch höhere Ballgeschwindigkeiten zu erwarten. Insofern bestätigt sich die nicht so effiziente Energieübertragung auf den Ball.
Licht und Schatten
Gut ist, dass trotz der Draw-Gewichtung und der damit verbundenen Rechts-Links-Kurve keine starken Hooks geschlagen werden. Richtig positiv ist uns aufgefallen, dass man ohne Mühe etwas höhere Schlägerkopfgeschwindigkeiten erzielt. Leider führen diese aber nicht zwingend zu mehr Länge (s.o.). Das geringe Gewicht lässt den Schläger gut in den Händen liegen und kommt den Anforderungen der Zielgruppe entgegen.
Es bereitet keinerlei Probleme, die Bälle in die Luft zu bekommen und damit auch Erfolgserlebnisse zu verbuchen. Kontakt und Klang im Treffmoment sind keine Überflieger, gleiches gilt für das Feedback. Da die Zielgruppe hier sicherlich keine allzugroßen Ansprüche hat, kann man gut mit diesen Mankos leben.
Alles in allem bekommt man mit dem Cobra Air-X ein wirklich gutes Preis-Leistungsverhältnis. Wer zur Zielgruppe gehört, es sich leicht machen will und mehr Spaß als Frust auf dem Platz haben möchte, sollte diesen Driver auf die Wunschliste setzen.
Der Cobra Air-X Driver macht schnelle Erfolgserlebnisse möglich
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Der Gewinner der australischen Amateurmeisterschaft von 1961, Thomas L. Crow wollte seine Leidenschaft für den Golfsport im Schlägerbau verwirklichen. Und so fing er damit an einzelne Schläger, nach Vorlieben der Amerikaner, individuell auf den einzelnen Golfspieler anzupassen.
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