Beim Nachfolger der Rogue Serie vertraute Callaway noch mehr auf die „Hilfe“ der Künstlichen Intelligenz, die schon bei der Entwicklung der Epic Flash-Serie eingesetzt wurde. Und da man die Leistungsfähigkeit des Computers steigern konnte, wurde die Grenze des Machbaren weiter verschoben.
So zeichnet den Mavrik Driver aus, dass es mit dem Schläger möglich ist geradere Bälle zu schlagen. Obwohl das MOI gegenüber den Rogue Drivern geringer ist.
Mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz wurde der Entwicklungs- und Fertigungsprozess der Schlagfläche stark verkürzt. Dadurch war es möglich, eine verbesserte Präzision durch die Konstruktion des Golfschlägerblatts zu realisieren. Damit wird eine hohe Ballgeschwindigkeit auf einer noch größeren Fläche erzielt. Aufgrund der neuen Formgebung der Schlagfläche war es allerdings notwendig, für diese ein neues, härteres und widerstandsfähigeres Titanium zu verwenden. Um sicherzustellen dass sie im Treffmoment nicht bricht.
Eine bessere Aerodynamik mit weniger Luftwiderstand gewährleistet die Cyclone Form mit einer Sohle, die stark an die eines früheren Adams-Modell erinnert. Die Kopfform ist nun von vorne nach hinten etwas flacher. Die Carbon-Krone ist dafür abgeflacht und die Sohle steigt im hinteren Bereich stark an.
Zu den weiter verwendeten Technologien zählen Jailbreak und ein verstellbarer OptiFit-Hosel. Jedoch gibt es beim Mavrik Schläger (noch) kein verschiebbares Gewicht mit dem die Flugkurve des Balls beeinflusst werden kann.
Form und Platzierung der kleinen Rippen im Inneren des Kopfs für einen tieferen und soliden Klang im Treffmoment, wurden ebenfalls mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz erzielt.
Hier die Eigenschaften und Vorteile des Mavrik Drivers im Überblick:
Neues mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz entwickeltes Golfschlägerblatt für hohe Ballgeschwindigkeiten.
Verwendung eines extrem haltbaren und noch leichteren Titaniums für die Schlagfläche, um optimale Ballgeschwindigkeiten und eine hohe Fehlertoleranz zu erzielen.
Jailbreak-Technologie für höhere Ballgeschwindigkeiten.
Carbon-Krone für optimierte Gewichtsverteilung zur Erhöhung des Trägheitsmoments und damit mehr Fehlertoleranz.
Unvergleichlicher Klang und bestes Gefühl durch mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz entwickelter Rippen im Inneren des Golfschlägerkopfs.
Für all jene, die es sportlicher wollen, gibt es noch die Sub Zero Variante mit einem etwas kleineren Kopf (450 ccm statt 460) mit veränderter Gewichtsverteilung und zwei auswechselbaren Gewichtsschrauben (2 Gramm, 14 Gramm) zur Anpassung des Abflugwinkels des Balls und der Spin-Rate. Der neue Golf Driver ist ab 23. Januar erhältlich.
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04.06.2020
Unser Test: Callaway – Mavrik Golf-Driver 2020
Der Mavrik von Callaway ist ein Driver mit solider Performance für eine breite Zielgruppe.
Wie seine Vorgänger Rogue, Epic und Epic Flash hat auch der Mavrik eine sehr stimmige und ansprechende Optik. Allerdings sind auch keine großen Unterschiede zu den Modellen der letzten Jahre zu erkennen. Außer dem bei der Neuheit verwendeten Orange für die grafischen Elemente auf der Krone.
Der Callaway Mavrik Driver in unserem Test steht super am Ball und schafft Vertrauen in der Ansprechposition. Man merkt schon beim ersten Schlag in unserem Mavrik Driver Test, dass da Musik drin ist – auch wenn der Klang eher dumpf ist. Letzteres mag nicht jedem gefallen. Dennoch bekommt man ein durchaus ansprechendes und direktes Feedback und weiß, mit welcher Stelle des Golfschlägerblatts man den Ball getroffen hat.
Spielkomfort und Fehlertoleranz sind ok, allerdings lässt sich nicht leugnen, dass es für 2020 Modelle gibt, die hier bessere Noten erhalten. Wer über einen einigermaßen konstanten Schwung verfügt, wird auch mit dem Callaway Mavrik mit guten bis sehr guten Längen belohnt.
In der Regel halten die Bälle auch die Spur ganz gut. Dennoch ist nicht ausgeschlossen, dass der eine oder andere Ball aufgrund des nicht übermäßig komfortablen Handlings nicht auf dem Fairway landet.
Damit Sie sicher sein können, nur wirklich passendes Equipment für Ihre ganz individuellen Anforderungen
zu erwerben, haben wir sehr ausführliche Kaufberatungsartikel verfasst. Eine Schnellauswahl:
1981 verkaufte Ely Callaway sein Weingut für 14 Millionen Dollar und hätte sich mit dem dabei erzielten Gewinn in Höhe von 9 Millionen Dollar einen bequemen Ruhestand gönnen können.
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