Das SM8 Wedge im Test
Wedge aus der Feder von Bob Vokey zeichnen sich schon immer durch eine schöne Optik aus – und die SM8 Wedges schließen hier nahtlos an die Vorgänger an. Sie sind clean, schnörkellos und einfach schön anzusehen – dazu stehen sie perfekt am Ball.
Allerdings unterscheidet sich die Optik in der Ansprechposition nicht gravierend von der der SM7 Wedges. Jedoch stehen drei verschiedene Standard-Finish-Varianten (Tour Chrom, Jet Black, Brushed Steel) plus eine Custom Raw-Option zur Verfügung – das kann nicht Hersteller anbieten.
Wir haben folgende Versionen getestet: 58°, 12° Bounce, D-Grind, Jet Black und 52°, 10° Bounce, F-Grind, Tour Chrome. Der D-Grind eignet sich für Spieler mit einem steilerem Eintreffwinkel auf den Ball, wogegen der F-Grind für lange Schläge und viele Bodenbedingungen als Allrounder eingesetzt werden kann. Aber je nach Schwungtyp hat man auch bei den SM8 Wedge viele Optionen, um in einem Fitting die besten Versionen zu ermitteln.
Der Look
Die dunkle Jet Black Version wirkt hinter dem Ball ein wenig größer und reflektiert keine Sonnenstrahlen, hat allerdings den Nachteil, dass sich die Oberfläche abnutzt und immer mehr Kratzer auf der Schlagfläche und Sohle zu sehen sind.
Der Kontakt? Butterweich bei Pitches und längeren Schlägen – irgendwie hat man das Gefühl, der Ball hat länger Kontakt mit der Schlagfläche. Bei kürzeren Schlägen könnte man meinen, man macht einen Probeschwung, so weich gehen die Bälle vom Blatt.
Auch bei der Konstanz der langen Schläge überzeugen die SM8 Wedges voll und ganz. Die Bälle haben mittelhohe Flugkurven und fliegen, wohl auch wegen der geänderten Schwerpunktposition, über Distanzen mit sehr geringen Längenunterschieden.
Die Schläge aus eher weichem Bunkersand sind dank des D-Grind ebenfalls kein Problem. Wer jedoch meist auf Plätzen mit härterem Sand spielt, ist mit weniger Bounce besser beraten.
Bei Schlägen aus dickerem Rough zeigt sich der Golfschläger sehr stabil, was zu einer guten Richtungs- und Längenkontrolle führt.
Die Grooves
Die gefrästen Rillen verleihen im Zusammenspiel mit den dazwischenliegenden Micro-Grooves dem Ball viel Biss, der auch lange gewährleistet sein soll. Es muss jedoch erwähnt werden, dass die Rillenschärfe zu höherem Ballverschleiß führen dürfte, da besonders in den ersten Wochen an den Bällen mehr Abrieb an der Schale zu erwarten ist.
Einzig bei Lob-Shots scheint der D-Grind des 58-Grad-Wedge vielleicht nicht die ideale Lösung. Aber auch hier lässt sich mit einem Fitting die ideale Loft -Bounce-Kombination ermitteln.
Es bleibt die Erkenntnis, dass die SM8 Wedges dem Selbstvertrauen einen enormen Schub geben, da sie verlässliche Resultate liefern. Durch die unglaublich vielen individuellen Abstimmungsmöglichkeiten auf verschiedene Bedingungen ist es allerdings für Spieler, die gerne auf verschiedenen Plätzen spielen, fast unumgänglich verschiedene Bounce-Varianten bei gleichem Loft zu kaufen, um die bestmöglichen Resultate zu erzielen.
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Unser Fazit
Top-Produkt mit Top-Performance-Eigenschaften.
PRO
- Verschiedene Finish-Optionen
- Viele Loft-Bounce-Grind-Kombinationen
- Look
- Konstanz der Performance
- Spin
CONTRA
- Lob-Shot benötigt richtigen Grind und Bounce
- Maßanfertigungen für bestimmte Bedingungen verlangen mehr als nur drei/vier Wedges
Wir freuen uns auf
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