Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Wedge-Spiel liegt laut Wedge-Guru Bob Vokey in der Vielseitigkeit der Schlaggestaltung, der Kontrolle über die Flug- und Gesamtlänge sowie im maximal erzielbaren Spin. Die neuen Titleist Vokey SM9 Wedges bieten in allen drei Kategorien mehr Auswahl denn je in Verbindung mit den umfangreichsten und vielfältigstenLoft-, Bounce– und Sohlenschliff (Grind)-Kombinationen an.
Bewährte und neue Technologien
Die neuen SM9-Wedges bauen auf dem Konzept des progressiven vorgelagerten Schwerpunkts (CG) auf, der mit den Vokey Design SM8 eingeführt wurde. Dazu wurde dieses Konzept um Neuerungen erweitert. So hat man den Schwerpunkt der Vokey Wedges vertikal angehoben, indem mehr Gewicht in die nun etwas dickere Top-Line verlagert wurde, was jedoch in der Ansprechposition nicht sichtbar ist.
In der Ansprechposition ist nicht erkennbar, dass die Top-Line etwas dicker ist
Dazu kommen progressive Hosel-Längen bei den neuen Vokey Wedges. Diese tragen ebenfalls zur höheren vertikalen Positionierung des Schwerpunkts bei, insbesondere bei den höheren Lofts (58 bis 62 Grad). Dies alles führt zu einer verbesserten Distanz- und Flugkurvenkontrolle mit mehr Stabilität im Schlag und konstanteren Schlagergebnissen.
Neues Fräsverfahren der Titleist Vokey Wedges
Ein neues Spin Milled (SM) -Fräsverfahren das noch engere Toleranzen hat, erzeugt durchgängig schärfere Rillen (Grooves) für höheren, konstanteren Spin. Jede Rille bei den Vokey Wedges wird abhängig vom Loft des Schlägers und dem verwendeten Oberflächen-Finish individuell bis zur Kante geschnitten, um den Spin zu maximieren. Die niedrigeren Lofts (46 bis 54 Grad) sind mit schmaleren, tieferen Rillen und die höheren Lofts (56 bis 62 Grad) mit breiteren, flacheren Rillen ausgestattet.
Die Microrillen zwischen den „großen“ Rillen erhöhen den Spin bei halben Schlägen. Eine spezielle Wärmebehandlung der Schlagfläche verdoppelt die Lebensdauer der Kantenschärfe der Rillen, ohne das Schlaggefühl zu beeinträchtigen.
Ein neues Fräsverfahren erzeugt schärfere Rillen
Sechs Sohlenschliffvarianten (Grinds)
Schon immer legte man bei den Vokey Wedges großen Wert eine umfassende Auswahl von Grind-, Bounce- und Loft-Optionen, die es dem Spieler erlauben mehr Kreativität in der Schlaggestaltung zu haben und mehr Konstanz in der Schlagausführung zu erreichen. In der SM9-Serie stehen wieder die sechs tour-erprobten Sohlenschliffe F, S, M, K, L und D zur Verfügung, die in jahrzehntelanger Arbeit mit den Besten des Spiels entwickelt wurden und es GolferInnen aller Spielstärken ermöglichen, das für sie passende Werkzeug zu finden: passend zum Schwungtyp (steil, neutral, flach), zum Schlagstil (Sweeper, Digger) und zu den häufig gespielten Platzbedingungen (fest, neutral, weich).
Die SM9-Wedges bieten sechs Grind-Optionen
Sohlenvarianten im Detail
F-Grind: Ein echter Allrounder und besonders geeignet für volle Schläge. Ideal für SpielerInnen, die eine traditionelle Vokey Wedge-Sohle bevorzugen. Der F-Schliff ist der meistgespielte auf der Tour. M-Grind: Bob Vokeys Favorit, wurde für SpielerInnen entwickelt, die den Schlag durch Öffnen bzw. Schließen des Schlägerblatts variieren. Ideal für SpielerInnen mit einer flacheren Schwungebene. S-Grind: Er verfügt über eine volle Sohle, die durch Anschleifen der Sohlenhinterkante schmaler wurde, wodurch diese schneller durch das Gras gleitet. Dieser Grind eignet sich am besten bei neutralem bis festem Boden und ist ideal für Spieler, die den Ballflug gerne mit der Position der Hände kontrollieren. D-Grind: Vereint die Vielseitigkeit eines Schliffs an Ferse, Spitze und Sohlenhinterkante mit der Fehlerverzeihung eines hohen Bounce. Ist ideal für SpielerInnen mit einem steileren Angriffswinkel, die Schläge mit unterschiedlichen Schlagflächenpositionen spielen wollen. L-Grind: Die Option mit dem geringsten Bounce. Die Abflachung an Ferse, Spitze und Sohlenhinterkante ermöglicht maximale Vielseitigkeit rund ums Grün. Dieser Schläger eignet sich perfekt bei hartem Untergrund und wurde für präzise SpielerInnen entwickelt, die im Treffmoment die volle Kontrolle haben und die maximale Schlagvielfalt wünschen. K-Grind: Die Version mit dem höchsten Bounce im Sortiment und der ultimative Schläger aus dem Bunker. Er hat eine breite Sohle mit einer verbesserten Wölbung, wodurch er bei einer Vielzahl von weicheren Sand- und Rasenbedingungen Fehler verzeiht.
Drei Finish-Optionen bei den Wedges
Auch beim Finish setzt man auf Vielfältigkeit, und so sind die SM9-Wedges in drei Varianten erhältlich: Gebürsteter Stahl, Tour-Chrome und Jet Black.
Klassische Finish-Varianten bei Vokey-Wedges
Darüber hinaus gibt es zahlreiche Personalisierungsoptionen und der Wedge Selector auf vokey.com hilft Jedem, den für ihn richtigen Loft, Bounce und Grind passend zu seinem Schwung und den vorwiegend vorherrschenden Platzbedingungen auszuwählen. Die Titleist Vokey SM9 Wedges sind ab dem 17.2. für Fittings und Vorbestellungen erhältlich und ab dem 11.3. in den Golfshops.
Die wichtigsten Merkmale der Wedges im Überblick:
Progressives CG-Design.
Vertikal angehobener Schwerpunkt.
Progressive Hosel-Längen.
Neues Spin Milled Fräsverfahren.
Sechs Grind- und drei Finish-Varianten.
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24.03.2022
Unser Test: Titleist – Vokey SM9 Wedge 2022
Nie war ein Titleist Vokey Wedge leichter zu spielen als das SM9.
Vorweg die Anmerkung, dass uns für den Test folgende Titleist Vokey SM9-Varianten zur Verfügung standen: 46°, 10F; 52° 12F und 58° 14K. Kurze Erklärung dazu: Die Zahl vor dem Buchstaben gibt den Bounce an, der Buchstabe steht für die Grind-Option.
Auf den Sohlen sind Loft, Grind und Bounce zu sehen
Es gibt das Modell in drei verschiedenen Finish-Varianten (Gebürsteter Stahl, Tour-Chrome und Jet Black), jedoch haben wir uns beim Test auf die Tour-Chrome-Variante beschränkt.
Drei Finish-Varianten stehen für das SM9 zur Verfügung
Große Vielfalt
Damit wären wir auch schon bei einem der (vielen) Pluspunkte für dieses Modell – die optische Vielfalt, sowie die große Auswahl an Loft, Bounce- und Grind-Versionen. Gerade in dem Teil des Spiels, bei dem es auf Vielseitigkeit ankommt, ist dies ein unglaublicher Vorteil. Um aber hier das passende Material im Bag zu haben, ist es empfehlenswert ein Wedge-Fitting zu machen. Je nach Schwungstil (flach oder steil) stellt der erfahrende Fitter fest, welche Loft-, Bounce- und Grind-Kombinationen dann die besten sind.
Klassische Form
Schon immer vertraut Wedge-Guru Bob Vokey auf eine klassische Form bei seinen Wedges – und so ist es auch beim aktuellen SM9. Egal mit welchem Loft, jedes der Wedges macht in der Ansprechposition eine gute Figur. Die Form ist von stimmigen Proportionen geprägt und rundum gelungen. Das schafft Vertrauen und zudem macht es Spaß, einen harmonischen Schlägerkopf anzusehen.
Das SM9 steht mit jedem Loft tipptopp am Ball
Kontrolle und Vielseitigkeit
Der F-Grind mit einer traditionellen Sohlenform wird von Titleist als Allrounder angepriesen, und in unserem Test hat er das beeindruckend unter Beweis gestellt. Die vollen und ¾-Schläge mit dem 46-und 52-Grad-Wedge ließen sich bestens kontrollieren, und auch hinsichtlich der Flugkurvenhöhe sind Varianten für versierte SpielerInnen kein Problem. Kein Wunder, dass dieser Sohlenschliff auf den Profi-Touren zu den beliebtesten zählt.
Auch bei kürzeren Chips gibt es keine Probleme die Distanz zu kontrollieren. Selbst mit geöffnetem Schlägerblatt besteht nicht wirklich die Gefahr, zu früh in den Boden zu schlagen und den Ball fett zu treffen. Etwas variabler ist man bei den gefühlvollen, kürzeren Schlägen jedoch mit dem K-Grind. Mit seiner etwas breiteren Sohle ist er für eine Vielzahl von weicheren Sand- und Rasenbedingungen geeignet und in der Tat etwas fehlerverzeihender. Aber auch mit dem F-Grind lassen sich erfolgreiche Bunkerschläge durchführen.
Kurze Chips gelingen sowohl mit F- als auch mit K-Grind
Erstaunlich komfortabel
Generell hat uns überrascht, wie komfortabel sich die Vokey Wedges spielen lassen. Das soll nicht heißen, dass jeder Anfänger damit sofort zurechtkommt, aber die Chancen stehen recht gut. Dazu tragen sicherlich die Ausgewogenheit und perfekte Abstimmung der Schläger bei.
Trotz eines klassischen Designs ist der Komfort beachtlich
Tolles Schlaggefühl
Absolut top sind die Wedges auch beim Gefühl im Treffmoment. Egal, ob es kurze oder lange Schläge sind, jeder fühlt sich sehr direkt, solide und dennoch weich an. Auch lässt sich sofort spüren, ob der Ballkontakt gut oder schlecht ist. Aber um ehrlich zu sein – alles andere wäre auch eine (negative) Überraschung gewesen.
Die Overall-Performance dieses Modells ist überragend, und wer sich Gedanken über ein paar neues Wedges macht, sollte die SM9 von Titleist unbedingt auf dem Schirm haben. Das gilt vor allem für versierte SpielerInnen, aber aufgrund des erstaunlichen Komforts ist dieses Modell unserer Meinung nach durchaus für höhere Handicaps geeignet.
Und weil Bob Vokey ein Wedge-Nerd ist, legt er auch Wert auf kleine Details, die zwar nicht Spiel entscheidend sind, aber dem Gesamtbild noch einen Touch Besonderheit verleihen – wie der Titleist-Schriftzug und die Riffelungen auf dem Hosel.
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Jan Suck
16.10.2022 15:11
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Jan Suck
Norbert Kühlenborg
15.10.2022 10:02
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Titleist
Ein frustrierter Geschäftsmann und ein Röntgengerät. Sicherlich eine seltsame Kombination, aber sie führte direkt zur Gründung von Titleist, dem berühmtesten und erfolgreichsten Golfballhersteller der Welt.
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Jan Suck
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Norbert Kühlenborg
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