Im M3 Golf-Driver von TaylorMade wird erstmals die Twist-Face-Schlagfläche verwendet, die geradere Schläge bei Treffern an Ferse und Spitze ermöglicht.
Durch die Analyse von Unmengen an Daten haben die TaylorMade-Verantwortlichen festgestellt. Das sich die Fehlschläge von Amateuren und Spitzen-Pros diagonal vom unteren Bereich der Ferse zum oberen Bereich der Spitze des Golfschlägerblatts verteilen. Dazu kam die Erkenntnis beim TaylorMade M3 Driver. Das das Golfschlägerblatt bei Mishits an der Ferse geöffnet und bei Treffern an der Spitze geschlossen ist.
Um dem entgegenzuwirken hat man das Golfschlägerblatt in den Außenbereichen leicht, und im Prinzip unsichtbar, ein wenig verdreht. Um den sogenannten Gear-Effect zu reduzieren und zu verhindern, dass die Bälle starke Kurven fliegen. Weitere Neuerungen sind das geänderte Hammerhead Slot-Design der Sohle (gilt auch für den M4-Driver) und die im M3 verwendete Y-förmige Schiene in der Sohle mit verschiebbaren Gewichten.
Letztere ist eine Weiterentwicklung des T-Track-Systems des M1-Drivers mit zwei Schienen. Des Weiteren kommt nun eine aerodynamisch verbesserte, fünflagige Carbon-Krone sowie eine geänderte Farbgebung der Krone. Statt in Weiß präsentiert sich der vordere Bereich jetzt in mattem Silber.
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14.02.2018
Unser Test: TaylorMade – M3 Golf-Driver 2018
Metallischer Klang im Treffmoment und eine neue Technologie, die hilft.
Die Optik ist mit der silber-schwarzen Krone äußerst gelungen, der Kopf wirkt groß und schafft Vertrauen. Handling und Komfort sind durchweg überzeugend, im Treffmoment fällt jedoch der im Gegensatz zu M1- und M2-Drivern deutlich metallischere Klang auf. Das wirkt sich auch auf das Gefühl im Treffmoment aus, das zwar solide, aber nicht ganz so satt und direkt ist wie bei den Vorjahresmodellen.
Das Kopfgewicht ist in jeder Phase des Schwungs gut zu spüren. Trifft man den Ball mittig, hat er merklich Zug und Power samt entsprechender Länge. Dass die Schlagfläche ein neues Design hat, lässt sich in der Ansprechposition nicht erkennen. Dass die darin versteckte Technologie greift, merkt man spätestens dann, wenn der ein oder andere unsauber getroffene Ball noch gut die Spur hält.
Doch Technologie hin oder her – auch mit diesem Modell gibt es keine 100-prozentige Gewähr, jedes Fairway zu treffen.
Unser Fazit
Tecki-Golfschläger, in dem viel Hirnschmalz steckt.
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Über die Golfmarke
TaylorMade
Gary Adams, Sohn eines Golfpros, gründete die Firma 1979 als Ein-Mann-Unternehmen. Im gleichen Jahr brachte er mit dem von ihm entworfenen »Metalwood 1« ein Holz aus Metall auf den Markt. Das Modell schlug ein wie eine Bombe und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Persimmon-Hölzer verschwanden.
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