Was bietet der King Radspeed XB Golf-Driver von Cobra
Cobra – King Radspeed XB
Die Nachfolger der King Speedzone Driver heißen King Radspeed. Der Name ist eine Kombination aus Radius und Speed, und das Designkonzept der Hölzer beruht auf dem Prinzip der radialen Gewichtung. Damit verbundenen ist eine Formel für den Trägheitsradius (Radius of Gyration), die sich aus dem Abstand zwischen dem Schwerpunkt und den einzelnen Gewichtspositionen ergibt. Die wohl für das Gros der Golfer ideale Variante hat das Kürzel XB angehängt. Dieses steht für Xtreme Back und heißt nichts anderes, als dass der Schwerpunkt so weit wie möglich hinten unten im Golfschlägerkopf platziert ist.
Das Design des Golfschlägerkopfkorpus beruht in großen Teilen auf dem des Vorgängers Speedzone. Jedoch konnten die Ingenieure dank des leichteren T-Bar Speed Chassis und einer dünneren Karbon-Fiber-Wrap-Krone Gewicht einsparen.
Das T-Bar Speed Chassis ist im Radspeed leichter als im Speedzone
Umschlossen wird dieser Rahmen mit Teilen aus extrem leichtem Karbon.
Insgesamt verfügt der King Radspeed XB-Driver über vier Gewichte. Zwei davon (jeweils vier Gramm schwer) befinden sich im vorderen Teil der Sohle. Ein weiteres (sechs Gramm schwer) im hinteren Teil. Dieses Gewicht kann bei Bedarf durch ein anderes ersetzt werden. Das vierte Gewicht wiegt 14 Gramm und ist ganz hinten im Driver-Kopf angebracht.
Im Kopf des Radspeed XB befinden sich vier Gewichte
Durch die Gewichtung wird diese Variante mit 460 ccm Volumen das ideale Spielgerät für alle Golfer*innen, die mehr Ballspeed für mehr Länge erzeugen wollen. Gleichzeitig können Sie damit etwas mehr Wert auf eine verbesserte Fehlertoleranz legen, um mühelos lange, gerade Bälle zu schlagen. Zudem zeichnet sich der Driver durch eine extreme Stabilität aus und generiert weniger Spin.
Die Infinity Schlagfläche, ist in einem speziellen CNC-Fräsverfahren hergestellt, bei dem eine bis zu fünfmal präzisere Schlagflächendicke und Bulge and Roll Krümmung erzeugt wird.
Die Schlagfläche wird in einem speziellen Fräsverfahren hergestellt
Driver mit viel Power
So erreicht man einerseits eine höhere Ballgeschwindigkeit, und andererseits verbessert sich die Fehlertoleranz bei nicht mittig getroffenen Bällen. Durch die Verstellbarkeit des Hosel sind acht Loft-Einstellungen möglich. Dieses Technologiepaket bedeutet für den Spieler eine konstant bessere Performance.
Der Driver kommt für Herren mit einem 46 Inches langen Schaft auf den Markt. Die 9- und 10,5-Grad-Variante ist via Custom Fitting zudem mit einem 44,5 Inches langen Schaft erhältlich. Auch die Driver der Radspeed-Serie haben im Griff Cobra Connect-Sensoren, die Daten für eine umfangreiche Schlaganalyse ermitteln.
Alternativ gibt es für Spieler*innen, die mit dem Slice kämpfen, die XD-Variante (Xtreme Draw). Bei dieser ist die Sohle im Bereich der Ferse aus Titanium. Zusätzlich hat man in diesem Teil des Kopfs ein zehn Gramm schweres Gewicht platziert (XD = Xtreme Draw). Das wiederrum ein leichteres Schließen der Schlagfläche für gerade Drives mit Draw-Tendenz ermöglicht. Beide Modelle kommen im Februar 2021 in den Handel.
ANZEIGE
13.04.2021
Unser Test: Cobra – King Radspeed XB Golf-Driver 2021
Der Cobra King Radspeed XB Driver ist solide, aber nicht zwingend besser sein Vorgänger.
Auch wenn man sich bei Cobra von den bunten Drivern verabschiedet hat, man bleibt seiner Linie treu und setzt auf knallige Farben – allerdings vorwiegend auf der Sohle.
Die Sohle hat knallige Farbtupfer
In der Ansprechposition zeigt sich der schwarz-glänzende Driver recht konventionell und es dürfte kaum jemanden geben, der keinen Gefallen daran findet. Der Übergang von der Infinity-Schlagfläche zur Krone erleichtert in Kombination mit der Sweespot-Markierung die Ausrichtung.
Der Radspeed XB lässt sich leicht korrekt ausrichten
Auffallend ist der etwas dickere Griff, der bei allen Radspeed-Modellen Standard ist. Der Klang ist leicht metallisch und mit einem durchaus guten Gefühl im Treffmoment gekoppelt. Die gefräste Infinity-Schlagflaeche schickt die Bälle mit gutem Speed auf die Reise.
Die Schlagfläche hat ein markantes Design
Auch merkt man sofort wie gut bzw. schlecht der Ballkontakt ist. Man bekommt die Bälle leicht in die Luft, sie fliegen hoch und die Längen sind ok. Wegen des steilen Landewinkels rollen sie aber nicht so weit, wie bei anderen Driver-Modellen.
Die wichtigsten Daten im Überblick
Das Cobra-Versprechen eines stabilen Golfschlägerkopfs aufgrund der extremen Verteilung der Gewichte bewahrheitet sich im Test erst nach einiger Zeit, da man mit diesem Modell „warm“ werden muss, bevor es verlässliche und gute Resultate liefert.
Der Radspeed XB hat vier Gewichte
Cobra – King Radspeed XB
Anfangs wiesen die Bälle eine relativ hohe Streuung nach links und rechts auf – mit der Zeit stabilisieren sich die Ergebnisse. Es bedarf entgegen den Erwartungen einiger Eingewöhnungszeit, und man hat das Gefühl, ein wenig mehr Aufwand betreiben zu müssen, damit die Ergebnisse gut sind. Daher können Spieler/innen mit einem etwas konstanteren Schwung sicherlich schneller das Potential des Drivers ausschöpfen. Allerdings bedarf es eines Fittings, um die beste Balance zwischen Carry und Roll zu finden und damit die Drive-Performance zu verbessern.
Der King Radspeed XB ist sicherlich ein solides Modell, das aber gegenüber dem Vorjahresmodell Speedzone Extreme keine gravierenden Vorteile zu bieten hat.
Weitere Infos zu Golfschlägern und Serien von Cobra >
Unser Fazit
Technisch ausgreiftes Produkt, das mit "Verzögerung" performt.
PRO
Moderne, ansprechende Optik
Sweetspot-Markierung
Ausrichtung
Klang
Preis
CONTRA
Handling mühsamer als erwartet
Aktuelle online Golf-Shop Angebote und Preisvergleiche
Hier zeigen wir Ihnen aus bis zu 14 Shops die tagesaktuell besten Preise an.
Preisvergleich: Cobra - King Radspeed XB Golf-Driver 2021
Noch unsicher? Wir helfen!
Damit Sie sicher sein können, nur wirklich passendes Equipment für Ihre ganz individuellen Anforderungen
zu erwerben, haben wir sehr ausführliche Kaufberatungsartikel verfasst. Eine Schnellauswahl:
Der Gewinner der australischen Amateurmeisterschaft von 1961, Thomas L. Crow wollte seine Leidenschaft für den Golfsport im Schlägerbau verwirklichen. Und so fing er damit an einzelne Schläger, nach Vorlieben der Amerikaner, individuell auf den einzelnen Golfspieler anzupassen.
Wir freuen uns auf
Ihr Feedback.
Kommentare erscheinen aus Sicherheitsgründen erst nach einer Freigabe.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht oder weitergegeben. Erforderliche Felder sind mit * markiert.