im Test:King Radspeed Golf-Hybrid 2021
Marke: Cobra
Modell: King Radspeed Golf-Hybrid 2021
Saison: 2021
Preis: 249 €
Herren RH: 17°, 19°, 21°, 24°
Herren LH: 17°, 19°, 21°, 24°
Damen RH: 21°, 24°, 28°, 31°
Damen LH: 21°, 24°, 28°, 31°
Verstellbarkeit: Nein
Handicap: 0-20
Gefühl: gut bis sehr gut
Feedback: gut bis sehr gut
Fehlertoleranz: mittel
Spielkomfort: mittel bis gut

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Im Test: Cobra - King Radspeed Golf-Hybrid 2021

Solide und überzeugend, aber nicht für alle Handicaps - so ist das Cobra King Radspeed Hybrid.

 Alexander Huchel Alexander Huchel, Chefredakteur, 23.3.2021

Golf Hybrid Test

Angepriesen als Allround-Schläger für alle Handicaps, macht der erste Blick auf den relativ kleinen, sehr kompakten, glänzend-schwarz lackierten Kopf doch ein wenig stutzig, und man fragt sich, ob der vollmundigen Ankündigung entsprochen wird.

Aber der Reihe nach: Die Optik ist ohne Wenn und Aber ansprechend, und wenn der Schläger an den Ball gestellt wird, macht das, auch wegen der dünnen, weiß-grünen Linien auf der Krone, einen sehr guten Eindruck.


Das Radspeed Hybrid hat einen kleinen Kopf
Das Radspeed Hybrid hat einen kleinen Kopf

Da die Rillen in der Schlagfläche weiß eingefärbt sind, entsteht auch ein sehr guter Kontrast zur Krone, der bei der Ausrichtung des Schlägers hilft. Das Cobra-Logo markiert den Sweetspot. Der Schläger liegt auch dank des gut spürbaren Kopfgewichts angenehm in der Hand.

Im Test bestätigt sich dann auch der erste (optische) Eindruck. Denn: Dieses Hybrid erweist sich als Sportler, der konstant bewegt werden will, damit die Performance stimmt. Die Bälle gehen mit Zug vom Blatt und die gute Energieübertragung lässt sich auch eindeutig spüren. Da gibt es nichts auszusetzen, zumal auch das Feedback ziemlich überzeugend ist.

Problematischer sind dagegen der Spielkomfort und die Fehlertoleranz. Hier kann das King Radspeed Hybrid den Erwartungen nicht entsprechen - was sicherlich dem kleinen Kopf geschuldet ist. SpielerInnen mit höheren Handicaps dürften hier schnell an ihre Grenzen stoßen und eher frustiert als erfreut sein. Dazu kommt, dass die Längenverluste bei schlecht getroffenen Bällen schon mal 10 bis 15 Meter betragen können. Da empfiehlt es sich also, einen konstanten Schwung zu haben, damit der Ballkontakt solide ist und man keine unliebsamen Überraschungen erlebt.

Durch die im vorderen Teil geteilten Baffler-Schienen auf der Sohle gleitet der Schläger gut über den Boden, sodass es auch bei einem vermurksten Schwung noch zu einem ordentlichen Ballkontakt kommt.


Die Baffler-Schienen verbessern den Bodenkontakt
Die Baffler-Schienen verbessern den Bodenkontakt

Die Gewichtsverteilung im Kopf mit Gewichten nahe der Ferse und Spitze sowie einem weiteren hinten in der Sohle ermöglicht es, die Bälle mit hohen Flugkurven in Richtung Ziel fliegen zu lassen.


Hohe Flugkurven durch das zusätzliche Sohlengewicht
Hohe Flugkurven durch das zusätzliche Sohlengewicht

Am Ende des Tests bleibt die Erkenntnis, dass es sich beim Cobra King Radspeed Hybrid um ein solides Produkt mit überzeugenden Spieleigenschaften handelt, das allerdings (leider) nicht für alle Handicaps geeignet ist.

Das anspruchsvolle Handling des sportlichen Schlägers ist nur für diejenigen GolferInnen etwas, deren Schwung relativ konstant ist. Verfügt man über diesen, kann man allerdings jede Menge Freude damit haben.

Fazit:

Mehr Sportler als Komfortschläger.

Pro:

• Optik
• Gefühl im Treffmoment
• Bälle haben Zug
• hoher Ballflug

Contra:

• Spielbarkeit nicht für alle Handicaps (wie versprochen)

Hersteller Infos:

Herren: 17°, 19°, 21°, 24°; Damen: 21°, 24°, 28°, 31°; Hybrids mit radialer Gewichtsverteilung nach vorne für sehr geringen Spin, hohe Ballgeschwindigkeit und dadurch mehr Länge; auch als One-Length-Version erhältlich.

www.cobragolf.com



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