Die Konstruktion des Cobra Darkspeed X Driver mit verstellbarem Hosel basiert auf einem Multi-Material-Chassis mit einer leichten Karbonkrone und einer Sohlenplatte, die ebenfalls aus Karbon ist. Dank eines verstärkten Titanrahmens erreicht man eine optimale Gewichtsverteilung und maximale Stabilität. Die Karbonfaserkrone ist 30 Prozent dünner als beim Vorgängermodell, sodass mehr Gewicht im unteren und vorderen Bereich der PWR-Bridge-Struktur platziert werden kann.
Der Cobra Darkspeed X ist für das Gros der Golfer geeignet, da für diejenigen konzipiert ist, die eine Kombination aus hoher Ballgeschwindigkeit und Fehlertoleranz suchen. Die Auslieferung des Drivers in den Handel erfolgt bis Ende Januar.
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
Zwei Sohlengewichte: In der Sohle des Schlägers befinden sich zwei Gewichte. Eines ist weit hinten (12 Gramm), eines ist weiter vorne befestigt (3 Gramm). Durch einen Austausch der Positionen lässt sich die Flugkurve optimieren.
Durch Austausch der Gewichte lässt sich die Flugkurve des Balls optimieren
PWR-Bridge-Gewichtung: Das schwebende Gewicht ist jetzt noch tiefer und weiter vorne positioniert. Dadurch lässt sich eine höhere Ballgeschwindigkeit erreichen.
Die PWR-Bridge ist jetzt weiter vorne und tiefer im Kopf platziert
Pwrshell-Schlagflächeneinsatz: Der 13 Prozent größere Pwrshell-Schlagflächeneinsatz mit einer KI-basierten H.O.T. Face-Technologie maximiert die Geschwindigkeit über die gesamte Schlagfläche. Durch die Optimierung des Schlagflächendesigns mithilfe von maschinellem Lernen erhöhen sich die Effizienz bei der Ballgeschwindigkeit und der Smash-Faktor.
Der Pwrshell-Schlagflächeneinsatz ist um 13 Prozent größer als beim Aerojet-Driver
Aerodynamische Form: Luft- und Raumfahrtingenieure halfen bei der Entwicklung, um eine möglichst effiziente aerodynamische Form zu finden. Sie reduziert den Luftwiderstand und ermöglicht es Golfern aller Spielstärken, die höchstmögliche Geschwindigkeit und damit Weite zu erreichen.
Verbesserte aerodynamische Eigenschaften erhöhen die Schlägerkopfgeschwindigkeit
Max-Version: Diese ist auch für Damen erhältlich und ist ideal für SpielerInnen, die größtmögliche Fehlertoleranz und/oder eine leichte Draw-Tendenz der Ballflugkurve wollen. Der Cobra Darkspeed Max hat das höchste Trägheitsmoment (MOI) der Darkspeed-Serie. Er hat darüber hinaus zwei Gewichte – eines im hinteren Bereich und eines nahe der Ferse. Befindet sich das schwere Gewicht (12 Gramm) in der hinteren Position, erhöht sich das Trägheitsmoment und damit die Fehlertoleranz. Platziert man es nahe der Ferse, begünstigt es eine Draw-Tendenz bei der Flugkurve.
Die Gewichte im Kopf des Cobra Darkspeed Max Driver sind weit hinten im Kopf und nahe der Ferse
Unser Test des Cobra Darkspeed X Driver lässt erkennen, dass dieses Modell Design mit Funktionalität verbindet. Jedoch fordert der Schläger seine Besitzer heraus, wenn es darum geht, das Beste aus ihm herauszuholen.
Schlicht und schön
Das Testmodell war mit einem UST Mamiya Lin-Q M40X Blue 6 Schaft im F3-Flex, der einem R-Flex entspricht, ausgestattet. Seine Karbon-Bestandteile sind aufgrund der deutlichen Maserung gut zu erkennen und er besticht durch sein sportlich modernes Design. Die Linienführung ist harmonisch und die Optik sehr stimmig. Die Lackierung in mattem Dunkelgrau bis Schwarz unterstreicht die schlichte Schönheit dieses Drivers.
Der Kontrast vom Schlägerblatt zur Krone ist nicht sehr ausgeprägt
Jedoch gibt es zwei Auffälligkeiten, die eine Erwähnung wert sind. Zum einen ist der Kontrast zwischen Blatt und Krone nicht sonderlich ausgeprägt ist und zum zweiten ist die Sweetspot-Markierung schlecht zu erkennen. Bleibt die Frage, warum man diese überhaupt hinzugefügt hat, wenn man sie so gut wie nicht sehen kann. In Sachen Ausrichthilfen gibt es demnach Luft nach oben.
Höchst selten ist die Sweetspot-Markierung in Form des Cobra-Logos zu erkennen
Spielgefühl und Performance
Der Treffmoment ist mit einem leicht metallischen Klang gekoppelt, das dabei vermittelte Gefühl lässt sich am besten mit undefiniert und leicht hohl beschreiben. Selbst bei mittig getroffenen Bällen spürt man nur im Ansatz, dass da auch Power drinsteckt. Die neutrale Gewichtung unterstützt das bewusste Manövrieren der Schläge (Shapen), fordert aber gleichzeitig eine hohe Konzentration und Präzision im Schwung.
Die beiden neutral platzierten Gewichte lassen sich austauschen
Solide Performance
Der Blick auf die Daten bestätigt die auf der Driving-Range und dem Platz bemerkten mittelhohen bis hohen Flugkurven. Etwas weniger Spin könnte zu ein wenig mehr Länge führen. Diese ist jedoch in Ordnung und belegt das Potenzial des Schlägers. Erwähnt werden muss aber auch, dass es ein wenig dauert, bis man sich mit dem Cobra Darkspeed X angefreundet hat. Dementsprechend konzentriert muss man bei jedem Abschlag zu Werke gehen, um immer wieder mögliche Ausreißer nach links oder rechts in Grenzen zu halten.
Solide Daten, bei denen die etwas hohen Spin-Raten auffallen
Licht und Schatten
Bei diesem Driver gibt es neben einigen positiven Eigenschaften (Stichwort Optik und Manövrierbarkeit) auch das ein oder andere Manko (Stichwort Ausrichthilfen und Komfort). Das heißt jedoch keineswegs, dass der Schläger keinen Blick wert ist. Für sportliche und ambitionierte Golfer, die einen konstanten Schwung vorweisen können und bereit sind, sich auf die Eigenheiten dieses Schlägers einzulassen, mag er durchaus eine gute Wahl sein.
Das H.O.T. Face bringt seine Power nur bedingt rüber
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Über die Golfmarke
Cobra
Der Gewinner der australischen Amateurmeisterschaft von 1961, Thomas L. Crow wollte seine Leidenschaft für den Golfsport im Schlägerbau verwirklichen. Und so fing er damit an einzelne Schläger, nach Vorlieben der Amerikaner, individuell auf den einzelnen Golfspieler anzupassen.
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