





Mit dem Ping Glide 4.0 Wedge bekommt man einen flachereren Abflugwinkel und mehr Spin.
Saison | 2022 |
Preis Stahlschaft | 199,00 € |
Preis Graphitschaft | 210,00 € |
Serie | Ping Glide-Serie |
Handicap | 0 - 36 |
Loft: Rechtshand | 46°, 50°, 52°, 54°, 56°, 58°, 60° |
Loft: Linkshand | 46°, 50°, 52°, 54°, 56°, 58°, 60° |
Gefühl im Treffmoment | Gut - Sehr gut |
Feedback | Sehr gut |
Fehlertoleranz | Gut |
Spielkomfort | Gut |
Die Ping Glide 4.0-Wedges mit Hydropearl 2.0 Chrom-Finish sind eine Fortsetzung der Spezial-Wedges aus dem Hause Ping, die es GolferInnen durch mehrere Fortschritte in der Wedge-Technologie mit flacheren Abflugwinkeln und mehr Spin ermöglichen, ihren Score zu senken. Zusätzlich hat man für noch mehr Vielseitigkeit die Grind– und Loft-Optionen erweitert, um das individuelle Fitting einfacher und präziser zu machen.
Die Multi-Material-Konstruktion kombiniert erstmals 8620 Kohlenstoffstahl mit einem größeren und weicheren Einsatz aus Elastomer im Schlägerrücken. Dadurch wird, so Ping, der Treffmoment weicher und direkter. Das zusätzliche Volumen des Einsatzes ermöglicht 36 Prozent mehr Schlagflächenkontakt, wodurch sich der Kontakt zusätzlich weicher anfühlt.
Um den GolferInnen ein optisch ansprechendes Modell zu bieten, hat man sich für ein leicht abgerundetes, kompaktes Design entschieden, das von Verbesserungen an der Leading Edge und dem Übergang zum Hosel profitiert.
Die Wedges sehen aber nicht nur toll aus, sondern sie sind unter allen Bedingungen extrem vielseitig, da sie über präzisionsgefräste Grooves und eine neue Schlagfläche verfügen – beides erhöht die Reibung und führt zu mehr Spin und Konstanz. Um das Volumen der Rillen zu maximieren, haben die Varianten mit niedrigem Loft (44-52 Grad) eine gefräste 20-Grad-Seitenwand, um die Leistung bei vollen Schlägen zu optimieren.
Die Kombination von präzisionsgefrästen Grooves mit der neuen (ebenfalls gefrästen) Emery-Blast Schlagfläche verleiht dieser mehr Textur, wodurch eine höhere Reibung und mehr Interaktion zwischen Schläger und Ball für mehr Spin und einen niedrigeren Abflugwinkel entsteht.
Die Rillen der höheren Lofts (54-60 Grad) haben dagegen einen engeren Radius für mehr Spin und Präzision bei gefühlvollen Schlägen rund um das Grün und aus dem Sand.
Die vier unterschiedlichen Sohlenschliffvarianten (S, W, T, E) sind so konzipiert, dass sie dem Eintreffwinkel des Golfers und den typischen Bodenbedingungen entsprechen, um die Leistung und Vielseitigkeit bei vollen und reduzierten Schlägen zu verbessern.
Nachfolgend die Eigenschaften der Grinds im Einzelnen:
S-Grind: – Abgeflachter Fersenbereich – Mittlerer Bounce – Abgerundete Vorderkante – Für die meisten Spielstärken geeignet
W Grind: – Traditionelles Sohlen-Design – Am fehlertolerantesten bei zu viel Bodenkontakt – Abgerundete Vorderkante – Optimiert für Schläge mit gerader Schlagfläche und Bunkerschläge
T-Grind: – Geringer Bounce – Halbmondförmige Sohle – Höherer Bounce in der Sohlenmitte
E-Grind: – Vom Wedge-Profil des Eye2 inspiriert – Höhere Schlagflächenspitze – Verbesserte Form der Leading-Edge – Gewölbte Sohle und konisch zulaufender Hosel für bessere Bunker-Performance
Zusätzlich hat man sich dazu entschieden, die Kopfgrößen bei den S- und T-Grinds zu variieren, um SpielerInnen mit dem kleineren Kopf mehr Vertrauen und Vielseitigkeit zu geben. Die Versionen mit W- und E-Grind haben größere Köpfe und sind etwas fehlerverzeihender. Die Ping Glide 4.0 Wedges sind mit einem etwas längeren Griff (11,5 Inches) ausgestattet, der ein kürzeres Greifen bei Gefühlschlägen ums Grün ermöglicht. Zur Verfügung stehen auch zahlreiche Schaftoptionen in Graphit und Stahl.
Beim Ping Glide 4.0 Wedge fällt zunächst das sehr ansprechende Design auf. Da ist nichts überflüssig, man konzentriert sich auf das Wesentliche und verpackt dies in einer wirklich gelungenen, kompakten Form, die durch das matte Finish zudem einen edlen Look erhält.
Die Schlagfläche wurde mit einem speziellen Verfahren behandelt, um ihr mehr Textur, sprich Rauheit, zu verpassen, die durch mehr Reibung mit dem Ball für mehr Spin sorgt. Und wenn man mit dem Finger über die Oberfläche streicht, lässt sich diese Rauheit auch spüren.
Im Gegensatz zu den neuen Titleist Vokey SM9 Wedges, bei denen die Linienführung eher gerade ist, kommen die Köpfe des Glide 4.0 rundlich rüber. Uns standen für den Test drei Loft-Varianten zur Verfügung (46, 52, 58 Grad) und jede macht in der Ansprechposition mit ihren stimmigen Proportionen und der harmonischen Linienführung eine gute Figur.
Kontrolle ist das A und O bei einem Wedge. Und unser Test zeigt, dass dieses Modell hier vollumfänglich überzeugt. Das betrifft sowohl die Flugbahn der Bälle, die Länge der Schläge als auch den Spin. Letzterer ist wie versprochen auch wirklich hoch. Das lässt sich auch ohne Launch-Monitor-Daten und mit bloßem Auge feststellen. Selbst bei kurzen Pitches oder Chips ist der „Biss“ bemerkenswert – vorausgesetzt der Ballkontakt ist perfekt.
Um möglichst viele Schlagvarianten rund ums Grün „im Bag“ zu haben, muss ein Wedge-Modell vielseitig sein. Durch die verschiedenen Loft- und Bounce-Varianten sowie die vier Sohlenschliffoptionen (Grind) kann man mit dem Glide 4.0 jede erdenkliche Variante spielen. Auch kurze, hohe Lobs über den Bunker zu einer kurz gesteckten Fahne bereiten mit den entsprechenden technischen Fähigkeiten keine Probleme.
Für die Bunkerschläge haben wir das 58-Grad-Wedge mit 10 Grad Bounce und S-Grind verwendet. Das ging ok, jedoch empfiehlt es sich bei weichem Sand die Variante mit 14 Grad Bounce und W-Grind zu verwenden, um ein zu starkes Eintauchen des Schlägers in den Sand zu vermeiden.
Um den richtigen Bounce für den jeweiligen Loft herauszufinden ist ein Fitting sicherlich von Vorteil. Die richtige Abstimmung von Bounce und Grind auf den Schwungstil macht es zudem noch etwas leichter den Schlag erfolgreicher auszuführen.
Obwohl das Modell nicht geschmiedet ist, bietet es einen überaus feinen Touch sowie ein überzeugendes Feedback. Hier scheint sich der Einsatz aus Elastomer im Schlägerrücken, der zu einer längeren Kontaktzeit mit dem Ball führt, zu bewähren. Der Griff erweist sich während des Tests als ziemlich rau und wer zarte Hände hat, sollte sich für ein anderes Modell als den Golf Pride 360 Tour Velvet entscheiden.
Unser abschließendes Testurteil ist ein sattes „Daumen hoch“ für ein Wedge, das Kontrolle, Spin und verlässliche Performance bei jeder Art von Schlag (voll, 3/4, halb, etc.) gewährleistet.
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