Das Herzstück der neuen ZX Mk II Hölzer ist die Rebound Frame-Technologie. Dieses einzigartige Ballgeschwindigkeitssystem sorgt auch beim Srixon ZX Mk II Fairwayholz beim Aufprall für eine direkte Übertragung der Energie in den Golfball. Dabei nutzt der Rebound Frame den gesamten Schlägerkopf, um einen beispiellosen Abpralleffekt zu erzielen, der eine maximale Ballgeschwindigkeit und letztendlich mehr Distanz liefert.
Bei der Rebound Frame Technologie nutzt Hersteller Srixon den Aufpralleffekt in zwei Zonen (hellrot markiert)
Zwei Aufprallzonen im Srixon ZX Mk II Fairwayholz
Dieser Effekt entsteht dabei in zwei Zonen, die harmonisch zusammenarbeiten. Zone 1, die Schlagfläche, verformt sich beim Aufprall dank einer Konstruktion aus einer Titanlegierung nach innen. Die zweite Zone, ein von der Schlagfläche abgesetzter flexibler Ring, ebenfalls aus Titan, verformt sich nach außen.
Das Srixon ZX Mk II Fairwayholz mit Stufenkrone überträgt die Energie beim Schlag deutlich kraftvoller im Vergleich zur letzten Generation
10 Prozent mehr High-COR als bei der letzten Generation
Wenn diese beiden Zonen unmittelbar nach dem Aufprall wieder in ihre Form zurückschnellen, ist die zusammengesetzte Energieübertragung kraftvoller und effizienter als bei Standarddesigns. Insgesamt bietet der Rebound Frame so bei diesem Fairwayholz einen um 10 Prozent größeren High-COR-Bereich auf der Driver-Schlagfläche im Vergleich zur vorherigen Generation.
Eine Titanlegierung auf der Schlägerfläche verformt sich beim Auftreffen des Balles nach innen
Schwimmendes Gewicht sorgt für zusätzliche Ballbeschleunigung
Ein an der Sohle platziertes schwimmendes Gewicht (Cannon Sole) sorgt zudem dafür, dass der COR hoch bleibt und sich gleichzeitig die Flexibilität der Schlagfläche erhöht. Dies hat einen zusätzlichen positiven Effekt auf die Ballbeschleunigung.
An der Sohle befindet sich ein schwimmendes Gewicht, das dem Ball zusätzliche Geschwindigekit verleiht
Erstklassige Schäfte als Standardoption
Die Srixon ZX Mk II Fairwayhölzer sind ebenso wie die Driver der Serie mit erstklassigen Schäften ausgestattet. Dazu gehören die Project X Hzrdus Black Gen 4- und Project X Hzrdus Smoke Red RDX-Schäfte. Beide verfügen über das klassische steife Hzrdus Profil, geeignet für aggressives Schwingen bei maximaler Stabilität. Die Black-Version ist für Spieler mit höheren Schwunggeschwindigkeiten, die weniger Spin erzeugen wollen. Der Red RDX Schaft ist etwas leichter und lässt die Bälle auf mittelhohen Flugbahnen fliegen.
Die Srixon ZX Mk II Fairwayhölzer im Überblick
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
Rebound Frame Technologie für einen beispiellosen Abpralleffekt.
Zwei flexible Zonen aus Titan samt Titankrone für ideale Start- und Spineigenschaften.
Schwimmendes Gewicht für zusätzliche Ballgeschwindigkeit.
Hzrdus-Schäfte für maximale Stabilität auch bei aggressiven Schwüngen.
Das Srixon ZX Mk II-Fairwayholz reiht sich optisch in die Serie ein und bringt daher die gleichen „Mängel“ wie beim Driver mit sich: Der Kontrast vom Schlägerblatt zur Krone ist nicht sonderlich ausgeprägt. Gleiches gilt für die Sweetspot-Markierung, denn sie hebt sich nicht gut von der Krone ab und erfüllt ihren Zweck somit nicht wirklich. Dagegen hat uns die stimmige und gut proportionierte Form überzeugt und dürfte sicherlich den Anspruch sehr guter Golfer erfüllen.
Zwar verleiht die matt-schwarze Lackierung dem Holz einen etwas biederen Look, aber sie verhindert zumindest störende Reflexionen. Die dezenten graphischen Elemente im hinteren Teil der Krone lockern die Optik auf und sorgen so für einen ansprechenden Gesamteindruck.
Stimmige Form, aber eine etwas biedere Optik
Stufe in der Krone
Wie beim Srixon Fairwayholz ZX 2020 befindet sich in der Krone eine kleine Stufe, die ein wenig an Cleveland-Modelle vergangener Jahre erinnert. Sie ist jedoch nicht stark ausgeprägt und hilft, den Schläger korrekt zum Ziel auszurichten.
Die Stufe in der Krone hilft bei der Ausrichtung des Schlägers
Defizite beim Feedback
Die Zielgruppe (laut Srixon bessere Spieler und Pros) würde sich ein besseres und spürbareres Feedback wünschen. Durch den hellen, metallischen Klang im Treffmoment fühlt sich jeder Schlag gleich an und die Rückmeldung ist nicht so, wie man sie erwartet.
Beim Kontakt mit der Schlagfläche gibt es einen hellen, metallischen Klang
Speed bringt nicht zwingend mehr Länge
Der sehr aktive Schaft (Hzrdus RDX Smoke 5.0) ermöglicht eine geringe Steigerung der Schlägerkopfgeschwindigkeit. Diese lässt die Bälle aber nur dann auch etwas schneller vom Blatt abprallen und damit weiter fliegen, wenn der Ballkontakt mittig ist. Ist das der Fall, kann man mit dem ZX Mk II Fairwayholz beachtliche Längen erzielen. Durch das anspruchsvolle Handling ist ein wirklich konstanter Schwung ein unbedingtes Muss – ansonsten hat man mit dem Srixon ZX Mk II Fairwayholz wenig Spaß.
Der Schläger liegt wirklich gut in der Hand und es ist kein Problem die Bälle in die Luft zu bekommen. Teilweise ist es sogar so, dass sie sehr hoch fliegen, was möglicherweise etwas zu Lasten der Länge geht. Schade, dass das Holz keinen verstellbaren Hosel hat, mit dem man dem „Problem“ zu Leibe rücken könnte. Im Zuge eines Fittings lassen sich jedoch mit Hilfe eines anderen Schafts die Flugkurven der Bälle optimieren.
Sehr hohe Flugkurven sind auffällig
Sohlenform verbessert Bodeninteraktion
Die neu gestaltete Sohle verringert den Bodenkontakt und ermöglicht so eine bessere Bodeninteraktion mit der Chance auf einen soliden Ballkontakt.
Sohel mit verringerter Auflagefläche
Selbst aus etwas schlechteren Lagen (beispielsweise aus dem Rough) sind die Ergebnisse zufriedenstellend.
Auch aus dem Rough sind gute Ergebnisse möglich
Im Test erweist sich das Srixon ZX Mk II Fairwayholz als ein Modell, das nur in die Hände versierter Golfer gehört. Nur diese sollten in der Lage sein, das Beste aus diesem Schläger zu holen. Und wenn der Ballkontakt stimmt, kann sich das durchaus sehen lassen. Allerdings ist dafür ein konstanter Schwung unerlässlich.
Ein echtes Manko ist allerdings, dass die Zielgruppe ein deutlich besseres Feedback wünscht als es dieses Modell bietet. Dieses Fairwayholz kann sich durchaus als solider Begleiter erweisen, aber im Großen und Ganzen wird es den Ansprüchen an ein Top-Modell nur teilweise gerecht.
Unser Fazit
Solide Schwungtechnik ist ein Muss!
PRO
Stimmige Form
Bodeninteraktion
Spielbarkeit aus schlechteren Lagen
CONTRA
Sweetspot-Markierung schlecht zu sehen
Wenig Kontrast Schlagfläche - Krone
Feedback für Zielgruppe nicht angemessen
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