Schon der Vorgänger AP3 war ein voller Erfolg, und es ist davon auszugehen, dass auch das T200 ein Erfolgsschlager wird. Die Top-Line hat man gegenüber den AP3-Eisen etwas dünner gemacht und das Offset fällt geringer aus. Dadurch wirkt es etwas sportlicher. Die Köpfe sind stimmig in ihren Proportionen und gegenüber klassischen Eisen nur gering vergrößert.
Die Kombination eines gegossenen Kopfs mit einem L-förmigen, geschmiedeten Golfschlägerblatt wirkt sich positv auf die Ballgeschwindigkeit aus, wenn der Ball mal dünner getroffen wird, was wiederum zu etwas mehr Länge bei nicht mittig getroffenen Bällen führt. Gleiches bewirken auch die Tungsten-Gewichte in den Außenbereichen der Eisen 4-7. Zudem erhöht sich dadurch die Stabilität, und die Bälle halten die Spur besser. Dies drückt sich dann in einer geringeren Abweichung gegenüber dem AP3 aus. Sicherlich kein Nachteil, denn in diesem Eisensegment geht es mehr um Präzision als um Länge.
Für ein wirklich gutes Gefühl im Treffmoment sorgt ein Polymer-Einsatz hinter der Schlagfläche der Eisen 4-7, sodass sich auch die langen Eisen solide anfühlen und ein direktes Feedback geben. Obwohl das Golfschlägerblatt geschmiedet ist, fühlen sich vollständig geschmiedete kurze Eisen einen Tick besser an. Da der Unterschied aber wahrscheinlich nur für besonders feine Händchen spürbar ist, soll dies kein großer Kritikpunkt sein.
Obwohl die T200 nicht gerade günstig sind, bieten sie ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis, und man kann feststellen, dass Titleist mit den T200-Eisen in diesem Segment auf dem richtigen Weg ist.
Unser Fazit
Sportliche Optik, die spielbar ist.
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