Wenn es um Schläger für die Besten der Besten geht, sind die Ansprüche an das Design und die Performance enorm. Und so verbindet das TaylorMade P7MB Eisen auf spektakuläre Art und Weise zeitgenössisches mit klassischem Design, damit sowohl das Auge als auch die Performance-Ansprüche der Top-Golfer erfüllt werden.
Mit Tour-Pros entwickelt
Beim Design standen die TM-Ingenieure in intensivem Austausch mit Tour-Pros und reagierten auf deren Feedback. Herausgekommen ist ein optisch unglaublich attraktives Kopfdesign, das ein Maximum an Schlagvielfalt ermöglicht. Neu ist das gegenüber dem Vorgänger aus dem Jahr 2020 etwas kompaktere Schlägerblatt, eine schmalere Sohle, sowie ein progressives Offset. Letzteres wirkt sich laut TM-Statement positiv auf die Spielbarkeit des Sets aus.
Die Sohle ist um 1,1 Millimeter schmaler als die des Vorgängers
Durch die völlig neue Sohlengeometrie war man gezwungen, die Leading Edge mit etwas mehr Bounce auszustatten. Diese Änderung ermöglicht einen solideren und konstanteren Bodenkontakt, der die Verbesssrung des Ballkontakts unterstützt.
Symmetrischer Schlägerrücken
Um mehr Masse direkt hinter das Zentrum der Schlagfläche des P7MB zu bekommen, hat man unteren Teil des Muscle-back Schlägerrückens symmetrisch gestaltet. Dadurch erhält man im Treffmoment ein noch solideres Schlaggefühl sowie ein besseres Feedback über die Qualität des Ballkontakts.
Der Schlägerrücken hat bei der Neuauflage des P7MB ein symmetrisches Design
Präzisionsgefräste Rillen
Damit mit dem P•7MB Eisen die geforderten präzisen und konstanten Schläge gemacht werden können, hat man das Schlägerblatt und die Rillen einer maschinellen Bearbeitung unterzogen. Sie gewährleistet Präzision und Qualität bei der Herstellung unter Einhaltung extrem niedriger Toleranzen. Mit den extrem aggressiven MX9-Rillen schafft man die besten Voraussetzungen für präzise Schläge und die Möglichkeit, die Bälle aus jeder Lage mit bestimmten Flugkurven zu schlagen (Shapen).
Schlagfläche und Rillen sorgen für präzise und konstante Schläge
5-facher Schmiedeprozess
Damit das TaylorMade P7MB Eisen auch beim Gefühl in der Champions League spielt, schmiedet man den weichen 1025er Karbonstahl fünf Mal. Dafür verwendet man eine 2.000-Tonnen-Presse. Dank dieser entsteht eine engere, kompaktere und vor allem gleichmäßigere Mikrostruktur des Metalls, die weniger fehlerhafte Einschlüsse hat. Die gewährleistet laut TaylorMade ein möglichst solides und gleichmäßiges Gefühl im Treffmoment und sorgt für eine unverfälschte, satte Rückmeldung.
Dank eines fünffachen Schmiedeprozesses ist die Struktur im Inneren des Schlägerkopfs gleichmäßiger
Das TaylorMade P•7MB Eisen ist standardmäßig mit einem KBS Tour Stahlschaft (Flex S und X) ausgestattet. Es ist ab dem 20. Januar 2023 in den Shops erhältlich.
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
Symmetrisches Schlägerrückendesign für mehr Masse hinter der Schlagflächenmitte.
Kompakter Schlägerkopf mit dünner Top Line.
Schmale Sohle mit mehr Bounce an der Leading Edge verbessert den Bodenkontakt.
Maschinell bearbeitete Schlagfläche mit aggressiven MX9-Grooves.
Zeitlose Eleganz mit maximalen Performance-Eigenschaften für Top-Golfer.
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14.08.2023
Unser Test: TaylorMade – P7MB Eisen 2023
Die TaylorMade P7MB Eisen sind Blades „alter Schule“ mit moderner Technologie.
Vorausgeschickt werden muss für diesen Testbericht, dass er keine Trackman-Daten enthält. Der Launch-Monitor ließ uns leider im Stich und so müssen wir uns bei der Beurteilung des P7MB Eisen Jahrgang 2023 auf die Eindrücke auf der Driving-Range und dem Platz beschränken.
Ein Blick auf die Rückseite des Sets lässt erkennen, dass die Eisen hinsichtlich ihres Designs sehr stark an Blades „alter Schule“ erinnern. Allerdings hat man sie mit moderner Technologie ausgestattet (u.a. fünffach geschmiedet und präzisionsgefräste Rillen). Das Set ist eine echte Augenweide mit einer sehr gelungenen Optik, bei der kein Zweifel besteht, dass sie höchsten Ansprüchen genügt.
„Reduce to the min“ könnte das Motto dieser Optik sein
„Kleiner“ geht es nicht
Stellt man die Schläger an den Ball (im Bild Eisen 7) fällt das unglaublich kleine Schlägerblatt auf. Momentan dürfte es kein anderes Eisen-Set geben, das derart kompakte Köpfe hat. Von Offset nahezu keine Spur und auch auf eine weiße Einfärbung der untersten Rille hat man verzichtet, um den klassischen Look nicht zu untergraben. Das matte Satin-Finish verhindert störende Reflexionen. Ganz klar, diese Optik steht ohne Frage für die ultimative Sportlichkeit, verpackt in ein modernes, puristisches Design.
Es dürfte sich um das momentan kompakteste Schlägerblatt auf dem Markt handeln
Viel Masse hinter dem Sweetspot
Die Masse ist stark hinter dem Sweetspot zentriert und ermöglicht es Spielern mit den entsprechenden Fähigkeiten, die Bälle bewusst mit unterschiedlichen Flugkurven zu spielen. Dazu trägt auch die sehr schmale Sohle bei. Die Abweichung vom Ziel nach links und rechts ist gering, jedoch verlieren schlecht getroffene Bälle deutlich an Länge. Aufgrund der klassischen Lofts entsprechen die Schlaglängen denen des TaylorMade P7MC.
Hervorragende Shot-Shaping-Qualitäten unter anderem durch die schmale Sohle
Trennt die Spreu vom Weizen
Bis zum Eisen 6 sind die Schläger unserer Meinung nach auch für Golfer mit einem höheren Single-Handicap noch gut zu bewegen, aber bei den langen Eisen (5, 4 und 3) trennt sich die Spreu vom Weizen gnadenlos. Muss man mit diesen aus dem Rough spielen, werden einem schnell die Grenzen aufgezeigt. Ohne den notwendigen Speed und einen soliden Ballkontakt ist ein veritables Schlagergebnis nicht mehr zu erzielen.
Auffallend ist auch, wie viel Backspin die mittleren und kurzen Eisen erzielen. Das ist schon ohne Trackman zu erkennen, wenn man auf dem Platz die Pitchmarken und die Lage der Bälle betrachtet. Vor allem bei PW, Eisen 9 und 8 ist daher die Spin-Kontrolle wichtig, wenn man nicht Opfer von zu viel Backspin werden will.
Spin-Kontrolle ist bei den kurzen Eisen von großer Bedeutung
Top-Schlaggefühl und -Feedback
Der fünf Mal geschmiedete 1025-Karbon-Stahl sorgt bei jedem Schlag für ein Feedback und ein Schlaggefühl das nur ganz wenige Eisen-Sets bieten. Selbst mit verbundenen Augen könnte man sofort sagen, was der Ball gemacht hat und wo er gelandet ist. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass es nahezu keinen Spielraum für Fehler gibt und die Qualität des Ballkontakts das Schlagergebnis zu 100 Prozent bestimmt.
Das Gefühl im Treffmoment und das Feedback sind hervorragend
Mit diesem Set zu spielen ist ein echtes Erlebnis hinsichtlich des unvergleichlich weichen, soliden Gefühls im Treffmoment und eines tollen Feedbacks. Allerdings deckt das P7MB auch schonungslos die kleinsten Schwungdefizite auf.
Die kurzen Eisen (8-PW) können durchaus auch bei Golfern mit höheren Single-Handicaps durch ihre Performance und Kontrolle zur Verbesserung des Spiels beitragen. Jedoch ist unstrittig, dass alle anderen Mitglieder des Sets ausnahmslos in die Hände von Top-Amateuren und Pros gehören. Und selbst Letztere entscheiden sich aufgrund des anspruchsvollen Handlings gerne für das etwas „komfortablere“ P7MC. Mit diesen und den P770 Eisen lässt sich das ultimative Player’s Eisen P7MB bei Bedarf bestens zu einem spielbaren Eisen-Set mit hervorragender Performance kombinieren.
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Über die Golfmarke
TaylorMade
Gary Adams, Sohn eines Golfpros, gründete die Firma 1979 als Ein-Mann-Unternehmen. Im gleichen Jahr brachte er mit dem von ihm entworfenen »Metalwood 1« ein Holz aus Metall auf den Markt. Das Modell schlug ein wie eine Bombe und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Persimmon-Hölzer verschwanden.
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