Mit den King Tour-Eisen bringt Cobra für 2021 neue Players-Eisen auf den Markt. Bei der Herstellung wird ein Metallspritzgußverfahren (MIM – Metal Injection Molding) eingesetzt. Das ein hohes Maß an Präzision bei der Formgebung ermöglicht und zugleich für ein unglaublich weiches Schlaggefühl sorgt.
Durch die MIM-Technologie wird im Gegensatz zu den herkömmlichen Schmiede- und Gussverfahren mit weniger Arbeitsschritten ein präziseres Endprodukt gefertigt. Das weniger Nacharbeiten erfordert. Zur Herstellung der Köpfe verwendet man eine Mischung aus 304 Edelstahl-Metallpulver, die erhitzt und in eine Form gespritzt wird. Durch die im Vergleich zum herkömmlichen Schmieden höhere Temperatur (1340°C vs. 1200°C). Wird die Struktur der Körnung feiner und führt zu einem Höchstmaß an Präzision und Gefühl. Sodass das Produkt mit geschmiedetem Karbonstahl konkurrieren kann.
Zuletzt erzeugt man durch manuelles Polieren eine perfekt satinierte Oberfläche. Durch den verminderten Einsatz von Handarbeit wird außerdem eine gleichbleibend präzise Formgebung sichergestellt.
Laut Cobra sind die King Tour-Eisen weicher als alle im Markt erhältlichen geschmiedeten Angebote.
Folgende, weitere Technologien ermöglichen Präzision, Fehlertoleranz und ein exzellentes Schlaggefühl bei diesem Cavity-Back-Eisen:
Wolfram-Gewichtung: Ein Wolfram-Gewicht in der Spitze positioniert den Schwerpunkt besser hinter der Schlagfläche für präzisere Schläge mit mehr Richtungskonstanz.
TPU-Insert: Der Einsatz aus thermoplastischem Polyurethan befindet sich hinter der Schlagfläche, um Vibrationen zu dämpfen und ein weiches Schlaggefühl zu erzielen.
Cobra Connect Powered by Arccos: Sensoren in den Griffenden ermöglichen in Kombination mit der Arccos Caddie-App Schlag- und Spielanalysen.
Das King Tour-Eisen-Set ist mit einem KBS $-Taper 120 Stahlschaft ausgestattet, weitere Custom Schäfte sind zusätzlich verfügbar.
Die Eisen sind im Laufe des Novembers 2020 im Handel erhältlich.
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14.11.2020
Unser Test: Cobra – King Tour Eisen 2021
Das Cobra King Tour-Eisen ist anspruchsvoll und erfüllt die Erwartungen an ein Player’s Eisen.
Player’s Eisen mit einer klassischen Optik aber einem Cavity-back Design sind ja gerade groß in Mode – und auch bei Cobra folgt man diesem Trend.
Es zeigte sich beim Test, dass die Kopfform der Eisen auch Puristen. Die einen hohen Anspruch an die Optik haben, zufrieden stellen sollte. Kompakt, ohne Schnörkel und mit nahezu null Offset ist die sportliche Ausrichtung unübersehbar. Es steht tipptopp am Ball und ist sogar so klassisch, dass man auf eine Einfärbung der untersten Rille verzichtet hat.
Absolut schnörkellos steht das Cobra King Tour-Eisen am Ball
Die Schlagfläche ist in der Mitte mattiert und hat polierte Außenbereiche. Die bei starker Sonneneinstrahlung durchaus auch das Sonnenlicht reflektieren können. Die Top-Line ist nur minimal dicker als bei einem Muscle-back Eisen.
Dicker als normal ist auch der Griff, in dem sich die Arccos-Schlagsensoren befinden. Das Kopfgewicht lässt sich gut spüren, wodurch sich die Golfschläger für entsprechend versierte Spieler auch gut im Schwung kontrollieren lassen.
Ab Eisen 5 erweist sich das fehlende Offset ein wenig „Furcht einflösend“, was Spieler, die auf eine vertrauenserweckende Optik Wert legen, sicherlich abschreckt. Hinsichtlich des Designs ähnelt das King Tour ein wenig den Titleist T100- und den Mizuno JPX921 Tour-Eisen. Die für die gleiche Zielgruppe gedacht sind. Die Sohlen der Eisen sind ziemlich schmal, was allerdings ein besseres Shapen der Bälle ermöglicht.
Eine schmale Sohle und ein Design, das an Titleist- oder Mizuno-Eisen erinnert, sind unübersehbar
Wie versprochen ist der Treffmoment weich und angenehm, und ein Unterschied zu geschmiedeten Eisen ist hier nicht feststellbar. Trifft man die Bälle mit den Außenbereichen des Blatts, wird der Kontakt etwas härter. Das Feedback ist ebenso ausgezeichnet, da man sofort spürt, ob der Treffmoment gut oder schlecht ist.
Unsaubere Ballkontakte führen zu einem merklichen Längenverlust, lassen die Kugeln aber mit einer beachtlichen Spurtreue, wie sie bei anderen Eisen dieser Bauart nicht festzustellen ist, in Richtung Ziel fliegen. Das ist absolut bemerkenswert!
Mit diesem Set verspricht Cobra nicht nur einiges, sondern hält es auch und präsentiert ein Modell, das für gute und sehr gute Spieler eine veritable Option ist.
Weitere Golfschläger und Serien finden Sie unter Cobra >
Unser Fazit
Gutes für Gute
PRO
Gefühl
Optik
Spurtreue
CONTRA
Längenverlust bei schlechten Schlägen
Reflexionen
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Über die Golfmarke
Cobra
Der Gewinner der australischen Amateurmeisterschaft von 1961, Thomas L. Crow wollte seine Leidenschaft für den Golfsport im Schlägerbau verwirklichen. Und so fing er damit an einzelne Schläger, nach Vorlieben der Amerikaner, individuell auf den einzelnen Golfspieler anzupassen.
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