Zum ersten Mal in der Geschichte der Apex-Eisen verbindet man bei den Callaway Apex Pro Eisenmehrere Technologien. Da ist zum einen die Hohlkörper-Konstruktion, sowie andererseits eine geschmiedete Schlagfläche sowie ein Korpus aus geschmiedetem 1025er Kohlenstoffstahl, der mit Urethan-Microspheres ausgestattet ist. Letztere dämpfen Vibrationen und sorgen für ein erstklassiges, ultraweiches Schlaggefühl. All dies führt laut Callaway dazu, dass diese Eisen außergewöhnliche Längen mit Präzision auf Tour-Niveau ermöglichen.
Urethan-Microspheres hinter der Schlagfläche für ein weiches Schlaggefühl
Progressives Schlagflächendesign
Das neue progressive Schlagflächendesign steht für unglaubliche Weiten und zusätzliche Kontrolle. Die langen Eisen haben eine leistungsstarke geschmiedete 455er-Schlagfläche, um Distanz und Fehlerverzeihung zu verbessern. Bei den kurzen Eisen vertraut man auf eine ultrakonstante geschmiedete 1025er Schlagfläche, die für mehr Kontrolle bei jedem Schlag Richtung Grün sorgt.
Schlanker Auftritt und austauschbares Gewicht im Schlägerrücken
Bei der Entwicklung der neuen Apex-Eisen (Pro, CB, MB) hat man auf eine ansprechende Optik sowie Spielbarkeit geachtet. Daher verfügt auch das Apex Pro-Set über ein eher kleines Schlägerblatt mit einer verhältnismäßig schmalen Top-Line.
Die Top-LIne ist etwas dicker als beim CB und MB, aber immer noch relativ schmal
Alle Versionen der neuen Apex-Eisen haben das gleiche MIM-Gewicht (Metal Injection Moulding – Metallpulverspritzguss) im Schlägerrücken. Dieses kam bereits beim Apex TCB-Eisen, das man 2021 vorgestellt hat, erstmals zum Einsatz. Es kann beispielsweise bei einem Fitting durch ein leichteres/schwereres ersetzt werden und ermöglicht es dem Fitter so, das Schwunggewicht an die Bedürfnisse des Spielers anzupassen.
Das markante Gewicht im Schlägerrücken kann verändert werden
Dynamisches Sohlendesign
Das dynamische Sohlendesign verbessert laut Callaway die Interaktion mit dem Rasen. Dank der Abflachungen an der Leading Edge und der Hinterkante der Sohle durchschneiden die Schläger deshalb den Rasen effizienter. Dies ermöglicht es dem Schläger seine Geschwindigkeit beibehalten und einen konstanten Kontakt bei allen Schlägen fördern.
Das dynamische Sohlendesign verbessert die Interaktion mit dem Rasen
Hier die detaillierten Spezifikationen des Sets im Überblick:
Die Spezifikationen des Callaway Apex Pro Eisen im Überblick
Als Schäfte stehen standardmäßig ein True Temper Dynamic Gold Mid 115 Stahlschaft (115 Gramm, R-, S- und X-Flex) oder ein Mitsubishi MCA MMT Taper Graphitschaft (R-Flex 85 Gramm, S-Flex 95 Gramm und X-Flex 105 Gramm) zur Verfügung.
Unendliche Combo-Set-Möglichkeiten
Durch die perfekte Abstimmung der drei neuen Apex Eisensätze (Pro, CB, MB) lassen sich die Eisen der verschiedenen Versionen schließlich beliebig kombinieren, um die spezifischen Bedürfnisse des Spielers zu erfüllen.
Die Callaway Apex Pro Eisen können jetzt vorbestellt werden und kommen am 8. September in den Handel.
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
Hohlkörper-Konstruktion mit geschmiedeter Schlagfläche und einem Korpus aus geschmiedetem 1025er Kohlenstoffstahl.
Urethan-Microspheres hinter der Schlagfläche sorgen für ein ultraweiches Schlaggefühl.
Anpassungsmöglichkeit des Schwunggewichts durch Veränderung des Gewichts im Schlägerrücken.
Kompakter Kopf im Players-Eisen-Look mit schmaler Top-Line.
Dynamisches Sohlendesign für verbesserte Interaktion mit dem Rasen.
Kombinierbarkeit mit anderen aktuellen Apex-Modellen.
Um es vorweg zu nehmen – das Callaway Apex Pro ist ein Eisen-Set, das nicht nur optisch gut rüberkommt, sondern uns auch im Test bei der Performance ziemlich überzeugt hat. Der Kopf orientiert sich an klassischen Muscle-back Vorbildern und präsentiert sich mit seinem hochwertigen Satin-Finish absolut schnörkellos.
Im Unterschied zu diesen ist jedoch „alles“ ein wenig „größer“. Sprich: Das Blatt ist leicht vergrößert, die Top-Line und die Sohle einen Tick breiter und das Offset etwas ausgeprägter. Dennoch wird deutlich, dass es sich um ein Players-Eisen handelt, das sich an Spieler mit einstelligem Handicap richtet, die ihren Schwung unter Kontrolle haben.
Klassischer Look ohne Schnörkel in der Ansprechposition
Vielseitigkeit und ein wenig Power
Das Kopf-Design ermöglicht es, die Bälle mit bestimmten Flugkurven zu spielen, wenn das notwendig ist. Generell lässt sich bei Test feststellen, dass sich die Bälle mit dem Callaway Apex Pro Eisen sehr gut kontrollieren lassen. Und weiterhin ist uns positiv aufgefallen, dass das auch mit vergleichsweise wenig Aufwand möglich ist. Und genau das soll dieses Set ja auch leisten – dem besseren Spieler etwas Komfort und Spielerleichterung bieten, ohne, dass die Performance eines Players-Eisen darunter leidet.
Die verhältnismäßig dünne Top-Line unterstützt die Shot-Shaping-Qualitäten
Der Treffmoment fühlt sich richtig gut an. Will heißen, der Schläger geht wie Butter durch den Ball, dennoch fühlt sich der Kontakt solide an. Hier leistet die Kombination von geschmiedetem Schlägerblatt/Kopf und der Integration von Urethan-Microspheres ganze Arbeit. Auch vermittelt der Ballkontakt einen Tick Power. Diese kommt jedoch nur bei einem wirklich sauberen Ballkontakt in dem einen oder anderen Meter mehr zum Ausdruck.
Im Treffmoment kommt auch die dezente Power rüber, die in dem Set steckt
Daten unterscheiden sich mit Stahl- und Graphitschaft nicht
Unsere Test-Eisen sind standardmäßig mit einem Graphitschaft ausgestattet (in diesem Fall ist es ein Mitsubishi MCA MMT 85 mit R-Flex). Die damit erhobenen Launch-Monitor-Daten bestätigen den subjektiven Eindruck, dass die Bälle gut kontrollierbar und spurtreu sind. Auch zeigt sich, dass das Set im Vergleich zu anderen ähnlich ausgerichteten Modellen (u.a. Ping i230 oder Srixon ZX5 Mk II) deren Längen nicht ganz erreicht, aber in puncto Präzision die Nase etwas vorne hat. Die Spin-Rate beim Callaway Apex Pro ist dagegen deutlich höher, so dass die Bälle dementsprechend schneller stoppen.
Die hohen Spin-Raten sind auffällig und lassen die Bälle schnell stoppen
Zum Vergleich haben wir das Set auch mit einem Stahlschaft (True Temper Dynamic Gold Mid 115 R-300) getestet. Die Launch-Monitor-Daten sind nahezu identisch, jedoch lässt sich das Set mit einem Graphitschaft etwas leichter spielen und die Ergebnisse kommen mit weniger Aufwand zustande.
Identische Launch-Monitor-Daten, aber mit etwas mehr Aufwand erzielt
Solide Bodeninteraktion
Das dynamische Sohlendesign mit Abflachung der Leading- und Trailing-Edge verbessert laut Callaway die Interaktion mit dem Boden und soll den Ballkontakt konstanter machen. Um ehrlich zu sein, lässt sich das aufgrund unseres Tests nicht wirklich verifizieren. Tatsache ist jedoch, dass sich die Schläger gut durch den Rasen schwingen lassen – auch wenn der Ball schlecht liegt oder sich im Rough befindet.
Es ist uns auch aufgefallen, dass schlecht getroffene Bälle zwar spurtreu sind, aber sofort acht bis zehn Meter kürzer fliegen. Damit lässt sich leben, aber etwas weniger Längenverlust würde man sich wünschen.
Die Abflachung an der Sohlenhinterkante ist gut zu erkennen
Performance-orientiert
Der Test zeigt ganz klar, dass dieses Set Performance-orientiert ist und es Callaway gelungen ist, diese Ausrichtung mit ein wenig Spielkomfort und Fehlertoleranz anzureichern. Das macht dieses Set überaus attraktiv für versierte Spieler, die es sich etwas leichter machen wollen, ohne bei der Performance, der Kontrolle und dem Gefühl Abstriche machen zu müssen. Im Idealfall kommt dann auch noch der eine oder andere Meter mehr dazu.
Das Callaway Apex Pro Eisen kombiniert Performance und Komfort
Unser Fazit
Die Kombination aus Performance und Komfort überzeugt.
PRO
Optik
Spurtreue
Spielbarkeit
Schlaggefühl
Kontrolle
Kombinierbarkeit mit den beiden anderen Apex-Modellen
CONTRA
Längenverlust bei Off-Center-Hits
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1981 verkaufte Ely Callaway sein Weingut für 14 Millionen Dollar und hätte sich mit dem dabei erzielten Gewinn in Höhe von 9 Millionen Dollar einen bequemen Ruhestand gönnen können.
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