im Test:Mavrik Golf-Hybrid 2020
Marke: Callaway
Modell: Mavrik Golf-Hybrid 2020
Saison: 2020
Preis: 279 €
Herren RH: 18°, 20°, 23°, 26°
Herren LH: 18°, 20°, 23°
Damen RH: Nein
Damen LH: Nein
Handicap: 0-36
Gefühl: mittel bis gut
Feedback: gut
Fehlertoleranz: gut bis sehr gut
Spielkomfort: gut

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Im Test: Callaway - Mavrik Golf-Hybrid 2020

Das Callaway Mavrik Hybrid ist ein Allroundmodell, bei dem Spielkomfort und Fehlertoleranz die großen Pluspunkte sind.


 Alexander Huchel Alexander Huchel, Chefredakteur, 2.4.2020

Golf Hybrid Test

Schon beim ersten Blick auf das Callaway Mavrik Hybrid fällt einem der große und wuchtig wirkende Kopf auf. Auf der schwarz lackierten Krone befindet sich der Callaway Chevron, der den Sweetspot markiert.

Die weiß lackierten Rillen bilden einen guten Kontrast zur schwarzen Schlagfläche und erleichtern das korrekte Ausrichten. Die im Spitzenbereich fast eckige Schlagfläche wirkt zudem riesig, was dem einen oder anderen in der Kombination mit dem deutlichen Offset etwas mehr Vertrauen in das Spielgerät verleihen dürfte.

Das Kopfgewicht ist gut zu spüren und der Schläger liegt zudem gut in der Hand.

Während des Golf Hybrid Tests zeigte sich jedoch, dass sich die Schläge meist recht ähnlich anfühlen, unabhängig davon, ob man sie gut oder schlecht getroffen hatte.
Erfreulich ist dagegen, dass auch schlecht getroffene Bälle die Spur gut hielten, was letztendlich in der Regel zu veritablen und auch verlässlichen Ergebnissen führte.

Trotz des großen Kopfs erwies sich der Schläger aus dem Rough als äußerst effektiv und brachte die Bälle auch aus heiklen Lagen gut vorwärts. Es bereitete auch keine Probleme in unserem Golf Hybrid Test, die Bälle leicht und mit wenig Aufwand in die Luft zu bekommen, sodass sie hohe Flugkurven erzielten.

Im Fall der Fälle Bälle mit bestimmten Flugkurven zu spielen erwies sich allerdings aufgrund des großen Sweetspots und der hohen Fehlertoleranz als nicht ganz einfach. Wer auf diese Option wert legt, sollte die Pro Version einem Test unterziehen, da diese aufgrund der Kopfform und der Position des Schwerpunkts mehr Optionen bietet.

Nicht unerwähnt bleiben sollte ebenfalls, dass man beim Kauf eher auf die Lofts als auf die Nummern achten sollte, wenn es darum geht das passende Modell in den Satz zu integrieren. Das Hybrid 4 entspricht mit seinen 20 Grad Loft einem „normalen“ Hybrid 3. So ist es auch kein Wunder, dass die Bälle richtig weit flogen und das Mavrik Hybrid dem Claim „Distance machine“ voll und ganz gerecht wird.

Auch erschließt sich nicht wirklich, warum diese Mavrik Hybrid-Variante nicht für Damen erhältlich ist. Denn das Modell ist ein verlässlicher Allrounder, der eine Game-Improvement-Optik mit solider Performance und einer beachtlichen Fehlertoleranz kombiniert, die nicht nur Herren vorbehalten sein sollte.

Fazit:

Modell mit großem Kopf, auf das man sich verlassen kann.

Pro:

• Fehlertoleranz
• Komfort
• verlässliche Ergebnisse
• Spurtreue

Contra:

• wuchtiger Kopf
• Gefühl
• nicht für Damen erhältlich

Hersteller Infos:

nur Herren 18°, 20°, 23°, 26°; ausgestattet mit einer Schlagfläche, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) entwickelt wurde, um für jeden Loft die bestmögliche Kombination von Geschwindigkeit, Abflugwinkel und Spin-Rate zu erzielen. ein tiefer Schwerpunkt ermöglicht hohe Flugkurven; ohne Verstelloptionen.

www.callawaygolf.com



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