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Was bietet der M.Craft Golf-Putter von Mizuno

Nach einer längeren Pause bringt Mizuno wieder Putter auf den Markt. Und mit den M.Craft Modellen wollen die Japaner ihren Ruf als Hersteller hochwertigster Golfschläger weiter festigen.

Alle drei Varianten der neuen Serie haben einen 355 Gramm schweren Kopf und sind aus weichem 1025 Karbon-Stahl gefräst, um eine höchstmögliche Präzision bei der Form und der Ausrichtung zu gewährleisten. Zudem sorgt das verwendete Material für ein unglaublich weiches Gefühl im Treffmoment, und der Fräsprozess fördert einen treuen Roll des Balls.

M.Craft I ist ein leicht vergrößertes Blade-Modell mit einem kurzen Hosel und maximalem Toe-Hang. Zielgruppe sind Golfer, die einen Putt-Stil mit einer stark gebogenen Schwungbahn haben.

Der M.Craft II ist ein klassischer Heel-Toe -Putter mit Plumber-Neck Hosel und einem mäßigen Toe-Hang. Am besten eignet sich diese Variante für Golfer mit einer leicht rundlichen Schwungbahn beim Putten.

Die Mallet -Version M.Craft III ist face-balanced und bietet die größte Stabilität. Sie ist für Spieler mit einem geringen Bogen in der Schwungbahn am besten geeignet.

Alle Versionen sind in drei Finish-Varianten (Black, Blue, Silver) erhältlich. Sie werden mit zusätzlichen Gewichten (je zwei drei Gramm und 13 Gramm schwer) verkauft, damit man sie an verschiedene Grün- und Putt-Bedingungen anpassen kann.

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Wir hatten alle drei Finish– und Kopfformvarianten im Putter Vergleich und eines stand schon vor dem ersten Putt fest: Diese Putter sind sowohl hinsichtlich der Form als auch der Farben eine echte Augenweide.

Das Design der Putter ist sehr gelungen, die Proportionen sind stimmig und die drei Finish-Varianten verleihen den Modellen einen speziellen Charakter. Selbst die „blaue“ Variante in diesem Putter Vergleich, die man von den Wedges bereits kennt, ist zwar modisch, aber nicht zu poppig oder aufgesetzt und dürfte ihre Anhänger finden.
Allerdings erwies sich das schwarze Finish im Putter Verlgleich Test als recht empfindlich und man sah schnell Schmutz- oder Schmierflecken darauf. Wen das stört, der muss pfleglich damit umgehen und/oder den Golfschläger kontinuierlich putzen.

Da die Putter-Köpfe aus einem Stück gefräst sind und kein Insert haben, ist der Touch im Treffmoment einen Tick härter– was aber kein Nachteil sein muss.

Der Klang ist etwas gedämpft und mit einem leicht tauben Gefühl gekoppelt, bei dem man sich etwas mehr Feedback wünschte. Leider können die Putter in diesem Test daher nicht mit dem Gefühl der aktuellen Eisen mithalten. Zudem trifft der Mizuno-Claim „Nothing feels like a Mizuno“ hier nicht uneingeschränkt zu. Erstaunlicherweise kommt bei der Mallet-Version ein etwas besseres Gefühl rüber als bei den beiden anderen Varianten im Putter Test. Das mag an der größeren Kopfform liegen.

Auch erweist sich die Mallet-Form etwas toleranter bei Mishits, was aufgrund des höheren Trägheitsmoments (MOI) aber auch zu erwarten war.

Das leicht taube Gefühl erschwert zunächst auch die Längenkontrolle ein wenig. Aber mit etwas Übung lässt sich das beheben. Vielleicht hilft dem einen oder anderen auch, den Kopf mit den zusätzlich gelieferten Gewichten etwas schwerer zu machen, falls die Putts zu oft zu kurz bleiben.

Die Ausrichtung war mit allen drei Kopfformen in diesem Putter Test ok, allerdings könnte eine Verlängerung der Ausrichtline bis in die Top-Line die Sache noch ein wenig erleichtern, vor allem wenn sich auf dem Ball ebenfalls eine Ausrichtlinie befindet.

Der Lamkin-Cord-Griff gewährleistet aufgrund seiner moderaten Dicke eine gute Mischung aus Kontrolle über den Golfschlägerkopf und Vermeidung von zu viel Handgelenkeinsatz.

Bleibt die Frage, ob es Mizuno bei seinem Putter-Comeback gelingt, mit dieser Serie gegen die starke TaylorMade- und Odyssey-Konkurrenz zu bestehen. Verdient hätten es die Japaner allemal, denn die M.Craft Putter sind gelungen, auch wenn man beim Gefühl im Treffmoment nicht ganz mit der Konkurrenz mithalten kann.

Unser Fazit

Gelungenes Putter-Comeback der Japaner.
PRO
  • Form
  • Finish-Varianten
  • Veränderung des Kopfgewichts mit zusätzlichen Gewichten
CONTRA
  • Ausrichtlinie könnte länger sein
  • Gefühl im Treffmoment
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