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Wie bei anderen High-MOI Puttern, so ist auch beim Scotty Cameron Phantom X 12 die Form ein wenig gewöhnungsbedürftig. Der fast quadratische Kopf hat zwei markante Flügel und ist schwarz-silber. Dennoch wirkt die Linienführung für uns stimmig und gelungen.

Auf dem T-förmigen schwarzen Part befindet sich eine lange weiße Linie, die bei der Ausrichtung des Putters wertvolle Dienste leistet. Noch besser funktioniert sie im Zusammenspiel mit einer Linie auf dem Ball. Für alle, die Probleme bei der Ausrichtung haben, ist dieser Phantom X 12 daher bestens geeignet eine potenzielle Fehlerquelle auszuräumen. Gut ist auch, dass das Gewicht des Kopfs zu seiner Größe passt und so eine harmonische Einheit entsteht.

Scotty Cameron Phantom X 12 Putter in der Ansprechpsoition und von hinten
Hat auch der Ball eine Linie, ist die korrekte Ausrichtung (fast) ein KInderspiel

Liegt perfekt in der Hand

Der Pistolero Plus Griff ist etwas dicker und am Ende deutlich konturiert. Dadurch lässt er sich wirklich gut in der Handfläche platzieren und es entsteht eine gute Verbindung zum Kopf. Wichtig ist daher, dass man unbedingt die richtige Schaftlänge wählt, damit man die Vorteile des Griffs auch mitbekommt und den Phantom X 12 nicht zu weit unten greift.

Der Griff alleine und in der linken Hand

Auffällig ist auch, wie trotz des Mid Single bend-Schafts eine wirklich gute Verbindung vom Griff zum Kopf entsteht. Dass das nicht immer der Fall ist zeigte sich beim Test des TaylorMade Spider GTX Putters.

Maximale Stabilität

Laut Camerons Aussage ist der Phantom X 12 sein bisher stabilstes Modell und hat eines der höchsten Trägheitsmomente (MOI) seiner Kreationen. Dafür „verantwortlich“ sind zwei Sohlengewichte und die markanten Flügel. Dadurch hat man sowohl die seitliche als auch die rückwärtige Gewichtung maximiert und dem X12 die enorme Stabilität verliehen.

Ansicht der Sohle mit Flügeln und Gewichten

Und beim Test zeigt sich, dass dies keine leeren Versprechungen sind. Sowohl bei kurzen als auch bei langen Putts ließ sich der Kopf des Scotty Cameron Phantom X 12 aufgrund seiner Stabilität kontrolliert schwingen. Bei langen Putts führte das auch zu einer guten Längenkontrolle.

Der bereits angesprochene Single bend-Schaft macht ihn Face-balanced. Dadurch eignet er sich besonders gut für alle GolferInnen, die eine gerade Schwungbahn bevorzugen.

Der Scotty Cameron Phantom X 12 Putter ist face-balanced
In dieser Position zeigt die Schlagfläche nach oben. Er ist demnach Face-balanced

Gefühlvolle Aluminium-Schlagfläche

Kommen wir neben der Ausrichtung und der Gewichtung zu einem weiteren wichtigen Auswahlkriterium bei Puttern – dem Gefühl im Treffmoment. Auch hier zeigt das Modell keine Schwächen. Zwar ist es etwas härter als bei Puttern mit Inserts, aber durch seine Direkt- und grundsoliden Treffmoment sehr gut rüber. Für diese gute Mischung ist das für die Schlagfläche und Mittelsektion verwendete Aluminium verantwortlich. Auch zeigt sich, dass nicht optimal getroffene Bälle eine gute Energie haben und sich der Längenverlust bei Mishits in Grenzen hält.

Die Schlagfläche des Scotty Cameron Phantom X 12 Putters
Die Schlagfläche aus Aluminum kommt ohne Insert aus und vermittelt ein etwas härteres aber dennoch angenehmes Gefühl im Treffmoment

Keine Frage – der Scotty Cameron Phantom X 12 ist der perfekte Begleiter für alle, die Unterstützung bei der Ausrichtung benötigen, eine eher gerade Schwungbahn haben und sich nach mehr Kontrolle sehnen. Auch wenn dafür eine etwas unkonventionelle Form notwendig ist, da sie dennoch wohlproportioniert und stimmig ist und bestens funktioniert, kann sie kein Grund sein, dieses Modell nicht zu wählen.

Weitere Modelle und Serien finden Sie unter Scotty Cameron >

Unser Fazit

Bessere Ausrichtung und mehr Kontrolle.
PRO
  • Ausrichtung
  • Gefühl
  • Kompakte Verbindung zum Kopf
  • Kontrolle
CONTRA
  • Kopfform

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