Was bietet der Chrome Soft X LS Golfball von Callaway
Das LS im Modellnamen des Callaway Chrome Soft X LS steht für Low Spin, einem Ball, der für maximale Weite mit einem fein abgestimmten, niedrigeren Spin-Profil und allen Eigenschaften für hohe Ballgeschwindigkeiten entwickelt wurde.
Er eignet sich besonders für gute und sehr gute Spieler mit hohen Schwunggeschwindigkeiten, die den Ball von vorneherein weit und gerade schlagen und von einem niedrigen Spin profitieren. Gleichzeitig verlangen diese Spieler aber im Kurzen Spiel einen Ball, der ihnen viel Spin ermöglicht, den sie kontrollieren können. Daher vertraut man auf die bewährte 4-teilige Konstruktion des Chrome Soft X, hat diese aber mit Low-Spin-Eigenschaften versehen.
Der Chrome Soft X LS besteht aus vier Teilen
Die eigenschaften des Golfballs
Die 4-teilige Konstruktion mit einem gegenüber dem Chrome Soft X vergrößerten SoftFast-Kern, zwei Mantelschichten und einer überarbeiteten Urethan-Schale wurde entwickelt, um die Geschwindigkeit zu erhöhen und gleichzeitig den Spin bei langen Schlägen zu verringern.
Zusätzlich fördert der Chrome Soft X LS die Kontrolle in Richtung Grün durch hohen Spin, niedrigen Ballstart und ein exzellentes Gefühl bei Wedge-Schlägen.
Hier die Eigenschaften und Vorteile der einzelnen Bestandteile:
Großer SoftFast-Kern: Der größere Durchmesser erhöht die Ballgeschwindigkeit und sorgt für mehr Länge. Arbeitet mit den Mantelschichten zusammen, um die Rückprallelastizität für mehr Speed zu verbessern.
High Speed Dual Mantle System: Der weiche Innenmantel und ein hochelastischer fester Außenmantel arbeiten zusammen, um hohe Ballgeschwindigkeiten kurz nach dem Treffmoment zu erzeugen. Das innovative System erhöht die Gesamtlänge.
Dünne Urethan-Schale: Sie sorgt für ein exzellentes Gefühl und Spin-Kontrolle. Zudem ist sie haltbar und elastisch, um die Ballgeschwindigkeit zu erhöhen und niedrigen Spin bei vollen Schlägen zu erzeugen, während gleichzeitig ein hoher Spin, niedriger Ballstart und Kontrolle um das Grün gewährleistet werden.
Optimiertes Aero-Design: Es besteht aus 332 HEX-Dimples und reduziert den Luftwiderstand für eine längere Gesamtdistanz. Die gleichmäßige, etwas flachere Flugkurve ist für die geringeren Spin-Eigenschaften dieses Balls optimiert.
Den Callaway Chrome Soft X LS Ball gibt es in Weiß, sowie in Weiß und Gelb mit der Triple-Track-Technologie, welche die korrekte Ausrichtung beim Abschlag und Putten unterstützt.
Drei Varianten stehen zur Verfügung
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29.03.2021
Unser Test: Callaway – Chrome Soft X LS Golfball 2021
Den Versprechen folgen Taten beim Callaway Chrome Soft X LS Golfball.
Vorausgeschickt werden muss, dass der Test während des Lockdowns stattfand und der Ball daher „nur“ Indoor getestet werden konnte. Um die Leistung des Balls besser einschätzen zu können. Haben wir seine Trackman-Daten mit denen des Titleist ProV1x und denen des Callaway Chrome Soft X verglichen.
Folgende Fragen galt es zu beantworten. Verhindert die hohe Ballgeschwindigkeit, die man beim Drive erzielen möchte, die Leistung beim Spiel mit den kurzen Eisen? Oder kann man beides haben? Was ist der Unterschied zwischen den drei Bällen und wer sollte den Chrome Soft X LS spielen?
Das Modell gibt es auch als Triple Track Version
Schon nach wenigen Schlägen zeigt sich, dass die Golfball schnell von der Schlagfläche abprallt. Damit vermittelt es selbst bei Wedge-Schlägen ein etwas solideres, festeres Gefühl im Treffmoment. Als der Standard Chrome Soft, der Chrome Soft X oder der Titleist Pro V1x.
Test mit dem Pro V1x vs Callaway Chrome Soft X LS
Ziel des Tests ist es, den Chrome Soft X LS vor allem gegen den Titleist Pro V1x in verschiedenen Szenarien zu testen. Dazu zunächst der Blick auf die Trackman-Daten mit einem 52-Grad-Wedge. Die Zahlen beider Bälle sind sehr ähnlich, und so gibt es nahezu keine Unterschiede bei Höhe und Carry-Länge.
Sehr ähnliche Daten mit dem 52-Grad-Wedge
Zudem lässt sich feststellen, dass der X LS etwas geradere Schläge produzierte (dies zeigt sich übrigens auch im weiteren Verlauf des Tests) und die Spin-Raten sind etwas höher. Die Konstanz der Spin-Raten beider Bälle ist sehr beeindruckend.
Bei Schlägen mit dem Pitching-Wedge setzt sich der Chrome Soft X LS bei der Ballgeschwindigkeit, Höhe und Spin-Rate etwas vom Pro V1x ab. Auch fühlt sich der Callaway-Ball einen Hauch „heißer“ an als der Pro V1x und seine Abweichung ist etwas geringer.
Pitching-Wedge: Der Callaway-Ball erzielt höhere Geschwindigkeiten
Beim Eisen 7 zeigt sich ein leicht verändertes Bild, auch wenn das Gros der Daten wieder sehr ähnlich ist. Jedoch fliegt der Pro V1x mit dem Eisen 7 weiter und hat eine geringere Streuung.
Eisen 7: Der Pro V1x fliegt etwas weiter
Die wichtigsten Daten beim Driver sind natürlich Länge und Genauigkeit. Hinsichtlich der Carry- und Gesamt-Länge zeigen sich keine gravierenden Unterschiede. Die Genauigkeit beider Driver ist ebenfalls ziemlich ähnlich. Mit ein paar leichten Ausreißern, die aber mehr auf die Testerin als auf den Ball zurückzuführen sind. Im Vergleich zum „normalen“ Chrome Soft X fliegt die LS-Variante aufgrund eines geringeren Spins und einer leicht flacheren Flugbahn etwas weiter. Durch den etwas höheren Spin des Chrome Soft X weist dieser auch etwas mehr Abweichung als die beiden anderen Modelle auf.
Der Chrome Soft X LS ist der längste der drei Bälle mit dem Driver
Das größte Kompliment, das man dem Ball machen kann ist, dass er beim Test ähnliche Spieleigenschaften aufweist wie der Titleist Pro V1x. Weithin bekannt als Benchmark für Golfbälle der Spitzenklasse – und in einigen Fällen sogar etwas besser ist. Zudem macht der Ball genau das, was Callaway versprochen hatte. Er erzielt im Vergleich zum Chrome Soft X eine etwas geradere, niedrigere Flugkurve im langen Spiel und einen höheren Spin im kurzen Spiel.
Die beiden Chrome Soft X Varianten unterscheiden sich leicht in ihren Spieleigenschaften
Mit dem Driver erzeugt der X LS im Vergleich zum Chrome Soft X erzeugte der LS einen geraderen, fehlerverzeihenderen Ballflug. Der bei den längeren Schlägen um 300-400 U/min weniger Spin hatte, ganz wie Callaway versprochen hatte.
Weniger Spin mit dem Driver – wie versprochen
Da der Ball fünf Euro je Dutzend günstiger als das Titleist-Modell ist, kann es gut passieren, dass Callaway mit dem Chrome Soft X LS den einen oder anderen Anhänger des Titleist Pro V1x gewinnt. Zumal der Ball seine Vorteile auch dann ausspielt, wenn man keine 100 mph Schwunggeschwindigkeit erzielt.
Unser Fazit
Bringt Callaway im Bereich der Premium-Bälle voran.
PRO
Günstiger als entsprechende Titleist- oder TaylorMade-Bälle
Hält, was der Hersteller verspricht
Fliegt gerader als Chrome Soft X
CONTRA
Ist der Spin niedrig genug?
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Über die Golfmarke
Callaway
1981 verkaufte Ely Callaway sein Weingut für 14 Millionen Dollar und hätte sich mit dem dabei erzielten Gewinn in Höhe von 9 Millionen Dollar einen bequemen Ruhestand gönnen können.
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