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Was bietet das G710 Golf-Eisen von Ping

Die neuen G710 Eisen sind Pings bislang längste Eisen mit der höchsten Fehlertoleranz. Sie wurden für Golfer entwickelt, die sowohl die Schlagdistanz als auch die Fehlerverzeihbarkeit maximieren wollen. Gleichzeitig wurden auch die Konstanz der Schläge, Klang und Gefühl der Ping G710 Eisen optimiert.

So sorgt beispielsweise die Schlagfläche aus plasma-geschmiedetem Maraging-Stahl sowohl für ein hohes Maß an Stabilität als auch für Flexibilität, so dass der Ball höher und weiter fliegt. Durch eine Optimierung der Schlagflächenbiegung, können mehr Länge und höhere Flugbahnen erreicht werden. Dadurch landet der Golfball weicher auf dem Grün und stoppt schneller.

Durch das Einsetzen von Wolfram-Gewichten in der Ferse und Spitze des hohlen Golfschlägerkopfs aus 17-4 rostfreiem Stahl wurde das Trägheitsmoment (MOI) gegenüber dem Modell G700 um fünf Prozent erhöht. Daher können allem Spieler mit mittlerem bis hohem Handicap und geringerer Schwunggeschwindigkeit von mehr Fehlertoleranz, mehr Länge und höherer Genauigkeit profitieren.

Das erstmals verwendete Hydropearl Chromfinish mit schwarzer PVD Beschichtung sorgt für das Abperlen des Wassers und verbessertes Gleiten durch den Boden, vor allem bei Nässe. Durch einen zweistufigen Beschichtungsprozess ist das Finish der Ping G710 Eisen sehr haltbar. Zudem lässt die dunkle Farbe den Golfschlägerkopf kleiner und kompakter erscheinen.

Erstmals sind Ping-Golfschläger mit Arccos-Sensoren ausgestattet, die automatisch jeden Schlag aufnehmen und analysieren, wenn der Golfschläger mit der Caddie App verbunden ist. Wer sich die neuen Eisen zulegt, erhält beim Kauf eine 90-tägige Testversion der App sowie acht zusätzliche Sensoren ohne Aufpreis, wenn man sechs oder mehr G710 Eisen bestellt. Die Lieferung der zusätzlichen Sensoren erfolgt direkt durch Ping, nach dem Download der Arccos Caddie App.

Für die Eisen stehen zahlreiche Stahl- und Graphitschaftoptionen zur Verfügung, darunter auch der Alta Distanza von Ping.

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Die Erwartungen an Ping-Golfschläger sind meist hoch und so war es auch vor dem ersten Schlag mit den neuen Ping G710 Eisen. Und optisch haben die Amerikaner einen echten Kracher geliefert: Das schwarze Finish sieht cool und modern aus, und mag sicherlich auch deswegen gewählt worden sein, damit der Kopf ein wenig kleiner wirkt als er tatsächlich ist. Dieser ist vergrößert, leicht länglich und hat eine leicht dickere Top-Line. Nicht zu übersehen ist auch das Off-Set bei den mittleren und langen Eisen.
Der grau eingefärbte Mittelteil der Schlagfläche lässt den Trefferbereich groß erscheinen – eine gute Idee, denn das stärkt das Selbstvertrauen. Die unterste Rille ist weiß lackiert und gibt einen guten Anhaltspunkt bei der Ausrichtung des Ping G710 Golfschlägers. Alles in allem ein sportlicher Auftritt, der nicht mit Game-Improvement Eigenschaften geizt.

Beim Schlag merkt man sofort, dass da richtig Musik drin ist. Die Bälle gehen mit enorm viel Zug vom Blatt – und das zeigt sich auch bei den Längen. Denn hier wurden Bestwerte erzielt, die kein anderes Eisen im Test erreichte.

Überzeugend war die Vorstellung auch bei Fehlertoleranz und Spielkomfort. Die Golfbälle flogen nahezu mühelos mit hohen Flugkurven, was in der Kombination mit den Weiten zu einem hohen Spaßfaktor beitrug. Die Abweichung und auch der Längenverlust hielten sich in Grenzen, da die Bälle die Spur recht gut beibehielten und auch bei Miss-Hits relativ konstante Längen erzielt wurden. Das spricht für eine überzeugende Fehlertoleranz der Ping G710 Eisen, denn nicht jeder Schlag war optimal.

Beim Gefühl und Feedback hielt sich der Spaßfaktor dagegen in Grenzen, denn der Kontakt ist eher hart und passt irgendwie nicht zum Gesamtauftritt des G70 Eisen. Für das Feedback gilt ähnliches, und da hat man sich mehr erhofft.

Es lässt sich auch nicht leugnen, dass das anfangs makellose Finish im Laufe des Tests gelitten hat. Kratzer zeigten sich an der Sohle und auch im Golfschlägerblatt waren in kurzer Zeit Abriebspuren zu sehen. Schläge aus dem Bunker verstärken die Abnutzung noch mehr. Aber seien wir ehrlich – welches Eisen sieht am Ende der Saison noch so aus, wie am Anfang?

Es bleibt festzustellen, dass dieses Set seinen Zweck mehr als erfüllt. Und wer Wert legt auf Spielerleichterung und Längengewinn, der kann sicherlich mit einem härten Kontakt und etwas weniger Feedback gut leben und sollte diese nicht ganz günstigen Golfschläger auf jeden Fall mal testen.

Unser Fazit

Prima Performance, die allerdings ihren Preis hat.
PRO
  • Cooles Finish
  • Schlaglängen
  • Komfort
CONTRA
  • Klang
  • Gefühl
  • Abriebspuren im Schlägerblatt und an der Sohle
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