Marke: Odyssey
Modell: Triple Track Golf-Putter 2020
Saison: 2020
Preis: 259 €
RH: Ja
LH: Ja
Kopfform: Blade/Mallet/MOI

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Im Test: Odyssey - Triple Track Golf-Putter 2020

Der Odyssey Triple Track Ten Golf-Putter macht die korrekte Ausrichtung zum Kinderspiel.

 Sophie Walker, 21. Januar 2020 Sophie Walker, 21. Januar 2020

Putter Test

Wir haben das neue Ausrichtungssystem mit der Version Ten und einem Chrome Soft X Triple Track Ball getestet. Dabei handelt es sich um einen Putter, dessen Kopfform sehr stark an die Spider-Modelle von TaylorMade erinnert. Das ist allerdings nicht überraschend, da der „Erfinder“ der Spider-Modelle, Sean Toulon, seit einiger Zeit für Odyssey arbeitet und dort maßgeblich an der Golf-Putter-Entwicklung beteiligt ist.

Stellt man den Putter an den zum Ziel ausgerichteten Ball, merkt man sofort, wie sich die Augen auf die drei Linien auf der Putter-Oberfläche fokussieren. Daher bereitet es auch keine Probleme, den Putter so an den Ball zu stellen, dass die Linien auf ihm in Verlängerung von denen auf dem Ball sind. Hier hat Odyssey wirklich einen guten Job gemacht, wenn es um die Erleichterung der korrekten Ausrichtung geht.
Abgesehen davon sieht man auch sofort, wenn das Schlägerblatt ein wenig geöffnet oder geschlossen ist – auch das kann durchaus von Vorteil sein.

Der Putter selbst liegt ausgesprochen gut in der Hand und lässt sich leicht führen. Durch die Gewichtsverlagerung im Kopf eignet sich das Modell sicherlich am ehesten für Spieler, die eine eher gerade Schwungbewegung beim Putt bevorzugen.
Der Kontakt im Treffmoment ist, wie von Odyssey angekündigt, ein wenig härter – das mag dem einen gefallen, dem anderen weniger.

So gut das Triple Track-System in der Theorie und auch größtenteils in der Praxis ist, es gibt auch eine Kehrseite der Medaille. Beispielsweise für Spieler, die es sich angewöhnt haben beim Putten eher nach rechts oder links zu zielen und dann eine Kompensationsbewegung ausführen, sodass der Ball den richtigen Weg nimmt. Wer so erfolgreich puttet, wird mit dem Triple Track-System keine Freude haben.

Auch kann es mitunter recht lange dauern, bis man Ball und Putter so zur Deckung gebracht hat, dass man genau dorthin zielt, wohin man auch zielen will.

Zeigen die Linien auf dem Ball bei anderen Schlägen oder bei Putts aus dem Vorgrün in eine andere Richtung, kann dies auch als störend empfunden werden.

Wer dagegen mit einem „normalen“ Ball spielt, braucht sich darüber keine Gedanken machen und kann trotzdem von den drei Linien bei der korrekten Ausrichtung profitieren.

Fazit:

Eine wirklich gute Idee, die aber auch kleine Nachteile hat.

Pro:

• hilft Golfern, die Probleme bei der Ausrichtung haben
• einfaches Handling (ohne Triple Track Ball)
• verschiedene Modellvarianten für unterschiedliche Putt-Stile

Contra:

• funktioniert am besten mit einem Triple Track Ball
• Abgleichung der Linienausrichtung ist zeitintensiv

Hersteller Infos:

Golf-Putter-Serie mit einem Drei-Linien-System auf der Oberseite, das hilft, den Putter leichter korrekt auszurichten.

https://blog.odysseygolf.com/



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