Mit dem Glide Forged Pro bringt Ping das Nachfolgemodell des Glide Forged ab 2. September in die Shops.
Es ist aus 8620 Karbonstahl geschmiedet und mit Hydropearl 2.0 Chrome Finish versehen. Damit erhält man vor allem bei Nässe mehr Spin und ein flacheren Abflugwinkel. Es ist laut Ping ein „Shot-Maker“, bei dessen Entwicklung sich die Ingenieure auf jedes Designmerkmal konzentrierten. So ist es von der Ferse zur Spitze etwas kleiner als der Vorgänger. Durch das rundere Profil wird die Schlagkontrolle verbessert und die Vielseitigkeit erhöht.
Die präzise gefräste Schlagfläche mit extrem langlebigen Rillen wird einer speziellen Nachbehandlung unterzogen (Emery Face Blast). Dadurch erhält sie mehr Textur, wodurch Reibung und mehr Interaktion zwischen Golfschläger und Ball für eine verbesserte Spin- und Flugbahnkontrolle erzeugt werden.
Die Schlagfläche wird mit dem Emery Face Blast Verfahren nachbehandelt
Damit maximaler Spin sowohl bei vollen als auch bei halben Schlägen erzielt werden kann, haben die 50- und 52-Grad-Versionen ein anderes Rillenprofil als die Versionen mit 54 bis 62 Grad. Bei Ersteren beträgt der Seitenwandwinkel 20 Grad, bei den restlichen 28 Grad. Diese verfügen zudem über einen engeren Radius für mehr Spin und Präzision. Das hilft bei schwierigen Schlägen rund um das Grün und aus dem Sand.
Unterschiedliche Rillenprofile kennzeichnen verschiedene Loft
Zwei Grind-Optionen (S und T) gewährleisten eine Auswahl, die sich an den Spielbedingungen und dem Eintreffwinkel eines Golfers orientieren. Der S-Grind mit moderatem Bounce und einer abgerundeten Leading Edge ist eine Option, die für die meisten Golfer*Innen geeignet ist. Der T-Grind, mit dem die Lofts 58°, 60° und 62° ausgestattet sind, hat einen niedrigeren Bounce. Dadurch erhält man mehr Vielseitigkeit ums Grün.
Es stehen zwei Sohlenschliffvarianten zur Verfügung
Ganz speziell ist die 59°-Eye2-Toe-Option, die vom original Ping Eye 2 Wedge aus den frühen 1980er Jahren inspiriert ist. Sie verfügt über ein spezielles Hosel und ein traditionelleres Sohlendesign als das Original mit etwa 1,5 Grad weniger Bounce als die anderen S-Grind Lofts.
Die Eye2 Toe-Variante ist eine Hommage an das Modell aus den 1980er Jahren
Für eine optimale Abstimmung auf den Schwung stehen neben Ping-Standardschäften ohne Aufpreis zahlreiche Schäfte von True Temper, KBS und Nippon Steel zur Verfügung.
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20.09.2021
Unser Test: Ping – Glide Forged Pro Wedge 2021
Mit dem Ping Glide Forged Pro Wedge kommen bessere GolferInnen voll auf ihre Kosten.
Das wahre Potential eines Wedges bekommt man vor allem dann heraus, wenn man neben vollen Schlägen auch viele Chips und kürzere Pitches macht. Und so musste das Ping Glide Forged Pro im Test bei jeder Menge unterschiedlicher Schläge sein Können unter Beweis stellen.
In der Ansprechposition überzeugt das Modell ohne Wenn und Aber. Das gegenüber dem Glide Forged etwas kompaktere und vor allem Bereich der Spitze leicht rundere Profil vermittelt geübteren Spieler*Innen viel Vertrauen. Irgendwie hat man auch das Gefühl, dass sich mehr Rillen in der Schlagfläche befinden. Dadurch scheinen die Bälle viel Spin anzunehmen als sonst.
Der kompakte, rundliche Kopf lässt die Herzen besserer Spieler höher schlagen
Die Wedges fühlen sich während der Testsession unglaublich zuverlässig an, und der Ballflug ist konstant. Auch bereitet es keine Mühe gute Ergebnisse mit einem geöffneten Golfschlägerblatt zu erzielen, was keineswegs eine Selbstverständlichkeit ist.
Das Gefühl im Treffmoment ist sehr angenehm, und irgendwie scheint der Ball am Blatt zu kleben, bevor er in Richtung Ziel fliegt. Man kann die Rauheit der Schlagfläche förmlich spüren – eine Eigenschaft, die das Glide Forged Pro mit Modellen von TaylorMade oder Callaway teilt.
Die Rauheit der Schlagfläche kann man spüren
Beim Blick auf die Daten zeigt sich, dass die Spin-Raten nicht ganz so hoch sind wie mit einem Titleist Vokey SM8. Jedoch beträgt der Unterschied zwischen gut und schlecht getroffenen Bällen gerade einmal rund 300 U/min, was äußerst positiv ist. Egal, aus welcher Entfernung man ums Grün in Richtung Fahne pitcht, die Ergebnisse hinsichtlich Flugbahn, Schlagkonstanz und Spin sind sehr konstant. Und genau das erwartet man von einem Wedge!
Konstante Schlagergebnisse aus verschiedenen Lagen sind angesagt
Das Hydropearl-Finish funktioniert bei nassen Bedingungen wirklich gut. Das ist zwar keine Top-Neuheit, sollte aber nicht unerwähnt bleiben. Bleibt die Frage, warum nicht mehr Golfschlägerhersteller auf diesen Zug aufspringen.
Verlässliche Schläge auch bei nassen Bedingungen dank des Hydropearl-Finishs
Ping – Glide Forged Pro Wedge
Auch wenn die Performance des Glide Forged Pro äußerst überzeugend ist, fragt man sich, warum das Modell doch um einiges teurer ist als ein Titleist Vokey SM8 oder ein Callaway Jaws (60 bis 70 Euro). Die beiden Modelle haben nämlich ebenfalls überzeugende Spieleigenschaften. Auf jeden Fall hat das Modell durchaus das Zeug dazu, Ping auch bei den Wedges ins Gespräch zu bringen, wenn es darum geht, sich spezielle Scoring-Clubs zu besorgen.
Aufgrund der Spieleigenschaften ist das Modell sicherlich besser für versierte Golfer*Innen geeignet, die sich jedoch über mehr als zwei Grind-Optionen freuen würden. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass es auch von Spielern mit höheren Handicaps verwendet werden kann. Dazu ist es jedoch unerlässlich, ein Fitting durchzuführen, bei dem vom Boden und aus dem Bunker zahlreiche Schlagvarianten gemacht werden.
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Preisvergleich: Ping - Glide Forged Pro Wedge 2021
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