




Der Wilson Triad Golfball ist ein Dreiteiler mit hohem Trägheitsmoment für mehr Präzision.
Saison | 2022 |
Preis (Dutzend) | 39,99 € |
Serie | Nein |
Farben | Weiß |
Schichten | 3 |
Performance | Ja |
Distanz | Nein |
Zielgruppe des dreiteiligen Wilson Triad Golfballs mit Urethanschale sind laut Hersteller aufstrebende SpielerInnen, deren großes Ziel es ist, die 80 zu brechen. Der Nachfolger des Duo Professional ist dafür auf Basis der 3T-Technologie konstruiert worden. Die Konstruktion sorgt für ein hohes Trägheitsmoment, das den Spin beim Drive reduziert und gleichzeitig die Geschwindigkeit beim Schlag erhöht. Damit erzielten SpielerInnen einen langen und stabilen Ballflug, der die Basis für mehr getroffene Fairways ist.
„Normalerweise“ haben die Komponenten eines Dreiteilers ihr eigenes Gewicht und ihre eigene Dichte oder ihr Gewicht pro gemessener Einheit. Ein typischer Kern wiegt etwa 36 Gramm bei einer Dichte von 1,2 Gramm pro Kubikzentimeter. Die Zwischenschicht (Mantel) ist leichter (weniger als sechs Gramm) und ist weniger dicht (0,98 Gramm/cc). Die Schale wiegt weniger als vier Gramm und hat eine Dichte von 1,13 Gramm/cc.
Die Theorie besagt, dass, wenn alle drei Schichten des Balls die gleiche Dichte haben, der Ball perfekt ausbalanciert sein sollte. Zudem sollten die drei Schichten perfekt konzentrisch sein. Darauf aufbauend haben die Wilson-Ingenieure für die drei Triad-Komponenten jeweils die gleiche Dichte (1,13 Gramm pro Kubikzentimeter) gewählt.
Dazu hat man Gewicht vom Kern, der jetzt leichter ist, in den Mantel verlagert. Dessen Dichte vergrößerte sich um 12 Prozent, während sein Volumen nur um drei Prozent zunahm. Die Schale mit einer Dicke von 0,6 Millimeter entspricht in etwa der von Srixon-Bällen, die mit zu den dünnsten Schalen im Golfbusiness zählen.
Das neue Verhältnis der Komponenten zueinander wirkt sich laut Wilson auf das Trägheitsmoment des Balls aus. Basis der Technologie ist das Wissen, dass eine Erhöhung des Trägheitsmoments die Spin-Rate senkt, was insbesondere bei Drives von Bedeutung ist, wenn es darum geht, mehr Länge zu erzielen. Um jedoch mit den Eisen viel Spin erzeugen zu können, bedarf es der idealen Kombination aus einer festen Mantelschicht und einer weichen, dünnen Schale.
Zum fortschrittlichen Design des Wilson Triad-Golfballs gehört eine der derzeit dünnsten Urethanschalen auf dem Markt und die dünnste bisher von Wilson hergestellte. Sie erzeugt eine hohe Reibung und bietet exzellente Griffigkeit für maximale Interaktion mit der Schlagfläche bei kurzen Schlägen und zusätzlichen Spin bei mittleren bis niedrigen Eisen, um Fahnen mit mehr Spin, Gefühl und Selbstvertrauen als je zuvor anzugreifen.
Wilson-interne Tests zeigten, dass die Ergebnisse des Triad für Geschwindigkeit und Distanz vom Tee sowie Spin-Raten mit mittleren und kurzen Eisen im Vergleich mit den Daten von acht derzeit auf dem Markt befindlichen Konkurrenz-Golfbällen (darunter Titleist AVX, Callaway Chrome Soft, Bridgestone RXS und der Srixon Q-Star Tour) besser sind.
Den Modellnamen hat man so aufgedruckt, dass er in Kombination mit den ihn umgebenden grafischen Elementen als Ausrichthilfe verwendet werden kann. Dies bringt vor allem bei Putts Vorteile – kann aber auch beim Drive durchaus sinnvoll sein.
Den Wilson Staff Triad Ball mit 85er-Kompression gibt es auch in der unbeschichteten Raw-Version, die erstmals bei dem im vergangenen Jahr eingeführten Staff Model Ball zu sehen war. Die Modellvariante verfügt über die gleiche 3T-Konstruktion, die eine optimale Interaktion mit der Schlagfläche für herausragendes Gefühl und Kontrolle bietet.
Der Wilson Triad Ball kommt im Februar 2022 in den Handel.
Golfballtests sind ja immer eine heikle Sache, da sehr viel subjektives Empfinden eine Rolle spielt. Daher haben wir unseren Test des Wilson Triad auch mit Zahlen angereichert. Und da zeigt sich, dass der Ball Premium-Performance bietet – und das zu einem attraktiven Preis.
Wie die meisten aktuellen Modelle, so hat auch der Triad einen Seitenaufdruck, der als Ausrichthilfe für die Putts dienen soll. Er wirkt auf den ersten Blick ganz sinnvoll, erweist sich aber im Test als etwas verspielt und könnte daher klarere Konturen vertragen. Im Großen und Ganzen erfüllt er seinen Zweck aber ganz ordentlich.
Überzeugend ist der Touch bei den Putts, Chips und Pitches. Der Ball fühlt sich weich an und vermittelt daher ein sehr angenehmes Gefühl im Treffmoment. Bei den Schlägen rund ums Grün sowie den Chips und Pitches fällt zudem auf, dass der Ball schnell stoppt.
Im Prinzip muss sich jeder Performance-Ball mit dem Titleist Pro V1 messen. Und wenn man auf die Daten mit dem Pitching-Wedge schaut, schneidet der Triad nicht schlecht ab. Bis auf die Spin-Rate unterscheiden sich die Zahlen so gut wie gar nicht. Und das will für diesen sensiblen Teil des Spiels ja schon etwas heißen.
Beim Vergleich mit dem Eisen 6 fällt auf, dass der Pro V1 bei annähernd gleicher Schwunggeschwindigkeit mit mehr Speed vom Blatt geht. Das führt dann zu etwas mehr Länge (5 Meter) und etwas mehr Höhe. Ansonsten kann der Triad aber auch hier mit dem Titleist-Modell Schritt halten.
Deutlich besser ist der Triad hinsichtlich der seitlichen Abweichung. Diese beträgt bei den fünf aufeinanderfolgenden Schlägen maximal knapp vier Meter. Während sich der Pro V1 mit dem Eisen 6 knackig anfühlt, dominiert beim Triad ein eher weiches Schlaggefühl.
Es muss vorausgeschickt werden, dass sich der Schwung bei den Drives mit dem Titleist konstanter und flüssiger anfühlte. Das wirkt sich positiv auf den Kontakt aus – wie man am etwas höheren Smash-Faktor sieht. Und so ist es kein Wunder, dass der Pro V1 höhere Ballgeschwindigkeiten und damit mehr Länge generierte. Auch fliegt er etwas höher. Bedeutet aber auch, dass beim Triad noch etwas mehr drin ist. Das Schlaggefühl beim Drive ist solide und entspricht dem eines Premium-Balls.
Nach zwei 18-Löcher-Runden auf dem Platz, hinterlässt der Triad ein überaus positives Bild. Die Längen sind durchwegs mit denen des Staff Model R zu vergleichen, der in direkter Konkurrenz zum Titleist Pro V1 steht.
Die Stoppkraft auf den Grüns und das Schlaggefühl dürften den hohen Ansprüchen jedes Single-Handicappers genügen. Teilweise zeigt sich sogar ein extrem schneller „Check“.
Um die Haltbarkeit der Schale zu überprüfen, haben wir zehn Bunkerschläge gemacht. Einer davon war dünn getroffen und das Resultat sieht man auf dem folgenden Bild.
Ansonsten zeigt sich im Test, dass die Urethan-Schale nach 18 Löchern die üblichen Verschleißspuren aufweist, die man auch von anderen Bällen mit derartiger Schale gewohnt ist.
Ob man mit dem Wilson Triad jedoch wie in der Werbung versprochen, die 80 öfter bricht, lässt sich nicht belegen und hängt ehrlicherweise eher von den spielerischen Fähigkeiten ab. Sicher ist jedoch, dass dieses Modell Gefühl, Spin und Performance zu einem äußerst attraktiven Preis bietet.
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