Grundlage für die Entwicklung der Ping i525 Eisen war das Modell i210. Dessen Präzisionsdesign hat man mit den Performance-Charakteristiken der Distanzmodelle (i500, G710) kombiniert, und so ist ein Players Distanzeisen mit einem kompakten Kopf entstanden, das eine Perimeter-Gewichtung aufweist, um die Fehlertoleranz zu erhöhen und lange, hoch fliegende Bälle zu gewährleisten, die schnell auf dem Grün liegen bleiben. Laut Ping ist das Modell ideal für Golfer, die mehr Länge und Fehlertoleranz suchen, aber nicht auf Performance-Kriterien verzichten wollen.
Hohlraumstruktur und geschmiedete Schlagfläche
Die Schlagfläche aus Maraging-Stahl ist geschmiedet und hat variable Dicken. Dies wirkt sich positiv auf die Flexibilität aus und führt, unabhängig von der Qualität des Treffmoments, zu mehr Ballgeschwindigkeit, höheren Flugkurven und einer besseren Distanzkontrolle. Die Schlagflächen- und Hohlraumstruktur des 17-4-Edelstahlkörpers fungieren als Einheit, um sicherzustellen, dass Golfer die von ihnen gewünschte Fehlertoleranz erhalten und von dieser profitieren.
Die aus Maraging-Stahl geschmiedete Schlagfläche ist flexibel
Klang und Gefühl
Um zu verhindern, dass der Distanzgewinn auf Kosten des Gefühls geht, hat man auf die Innenseite der Schlagfläche präzise ein EVA-Polymer gespritzt. Dessen Position und Menge optimiert den Klang und das Gefühl im Treffmoment, ohne die Flexibilität der Schlagfläche zu beeinträchtigen.
Auf der Rückseite der Schlagfläche ist eine Polymerschicht aufgetragen
Extreme Gewichtung
Das Wolfram-Gewicht in Form einer Schraube in der Spitze des Ping i525 Eisen erhöht in Kombination mit einer abgestuften, dynamischen Schlagflächenstruktur und einem Hohlraum die Perimeter-Gewichtung. Das dadurch in der vertikalen und horizontalen Achse erhöhte Trägheitsmoment führt zu einer geringeren seitlichen Abweichung der Bälle und erhöht zudem die Fehlertoleranz.
Die Wolfram-Schraube in der Spitze des Kopfs erhöht das Trägheitsmoment
Gefräste MicroMax Rillen
Die präzisionsgefertigte Schlagfläche des i525 ist identisch mit der des im letzten Jahr eingeführten i59. Wie diese hat sie MicroMax-Rillen mit engeren Abständen und einer Geometrie, die es ermöglichte, vier zusätzliche Rillen in das Schlägerblatt zu integrieren. So kann laut Ping der hohe Spin bei Schlägen mit den langen Eisen erhalten und ein konstanterer Spin mit den kurzen Eisen erzielt werden. Zudem wird die Gefahr von „Fliegern“ reduziert und es kann eine bessere Längenkontrolle erzielt werden.
Das i525 Eisen-Set hat vier zusätzliche Rillen im Schlägerblatt
Neben der Standard-Loft-Variante gibt es eine Power Spec Version mit geringeren Lofts sowie eine Retro Spec Version mit etwas höheren Lofts. Die Loft-Unterschiede der einzelnen sind in der nachfolgenden Abbildung zusammengefasst.
Die Specs der verschiedenen Loft-Varianten im Vergleich
Für das i525 Eisen-Set werden insgesamt zehn Schaft-Varianten (acht Stahl und zwei Graphit) angeboten, die in unterschiedlichen Flexen zur Verfügung stehen.
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
Geschmiedete Schlagfläche aus Maraging-Stahl mit unterschiedlichen Dicken.
Polymer-Beschichtung der Schlagflächenrückseite optimiert den Klang und das Gefühl im Treffmoment.
Extreme Perimeter-Gewichtung für hohes MOI und viel Fehlertoleranz.
MicroMax-Rillen erhöhen Spin- und Distanzkontrolle.
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20.04.2022
Unser Test: Ping – i525 Eisen 2022
Beim Ping i525 Eisen stimmt die Mischung aus Performance und Komfort.
Auch wenn man bei Ping in den letzten Jahren die Modellvielfalt erhöht hat, war es jedoch immer das Ziel verlässliche Produkte zu entwickeln, die zielgruppenspezifisch optimiert sind. Und so kommt mit dem i525 Eisen-Set ein Modell in die Shops, das nach unseren Testeinschätzungen eine ziemlich gute Mischung aus Performance, Länge und Komfort bietet und mit seinem puristischen Schlägerrücken-Design an ein Blade erinnert.
Nicht nur hübsch anzusehen
Lücke geschlossen
Optisch gelungen, orientiert man sich einerseits an den „klassischen“ Players-Eisen, bei denen Tour-Performance angesagt ist. Andererseits integriert man durch die Hohlkopfkonstruktion Distanz-Qualitäten. Das Schlägerblatt ist zwar etwas länger, aber ansonsten ähnelt das i525 einem Blade – kaum Offset und eine nur für Fachleute erkennbar dickere Top-Line. Die weiß lackierte unterste Rille, hilft bei der korrekten Ausrichtung.
Dieser Anblick kommt dem eines Players-Eisen schon sehr nah
Wie stark das i525 Eisen beim Design an Performance-Eisen angelehnt ist, kommt beim direkten Vergleich mit dem i59 zum Ausdruck. Da sind in der Ansprechposition kaum Unterschiede zu erkennen. Die i525-Sohlen sind nur geringfügig breiter, was auch die veritablen Shot-Shaping-Qualitäten dieses Modells erklärt.
Das i525 Eisen hält dem optischen Vergleich mit dem i59 stand
Die Leistung stimmt
Durch die Hohlkopfkonstruktion und die extra geschmiedete Schlagfläche ist das i525 auf Power ausgelegt. Und der Blick auf die Launch-Monitor-Daten bestätigt dieses durchaus. Da sind für die Schlägerkopfgeschwindigkeit wirklich gute Längen zu sehen, aber was bei Eisen wichtiger ist – die Abweichung hält sich in Grenzen. Für die gute Stabilität durch den Treffmoment sorgt ganz offensichtlich das Tungsten-Gewicht in der Spitze.
Das Tungsten-Gewicht stabilisiert den Schlägerkopf
Was in dem Set steckt, sieht man an Schlag 1, bei dem höchstens der vergleichsweise geringe Spin auffällt, der zu einem überdurchschnittlichen Roll führt. Die Carry-Längen sind sehr konstant – ein positives Zeichen, wenn es um die Verlässlichkeit geht. Hier zeigt sich ganz klar, dass neben der Länge auch die Performance stimmt.
Das trifft übrigens auch auf Schläge aus dem Rough zu. Durch die vier zusätzlichen Rillen reduziert sich die Gefahr bei entsprechenden Lagen im Rough Flieger zu schlagen, die den Ball aufgrund eines zu geringen Spins deutlich zu weit fliegen lassen.
Diese Daten stehen für Verlässlichkeit
Gefühl verbessert
Die große Kunst ist es, ein Hohlkopfeisen mit einem guten Gefühl zu versehen – und wir meinen nach unserem Test, dass dies Ping gut gelungen ist. Der Treffmoment ist mit einem kompakten, satten Gefühl gekoppelt, bei dem sich zudem spüren lässt, dass die Bälle mit Zug vom Schlägerblatt abprallen. Auch spürt man trotz des großen Sweetspots, der dem Set jede Menge Komfort verleiht, mit welcher Stelle des Blatts man den Ball getroffen hat.
Die Bälle gewinnen schnell an Höhe und haben tragende Flugbahnen. Im Gegensatz zu reinen Distanz-Eisen lässt das i525 die Bälle trotz der „heißen“ Schlagfläche bei Chips und Pitches nicht mit zu viel Speed starten, der eine Längenkontrolle erschwert.
Trotz viel Power lässt sich der Ball bei Chips und Pitches gut kontrollieren
Am Ende der Testsession lässt sich feststellen, dass Ping mit dem i525 ein tolles Bindeglied zwischen Performance- und Distanzeisen gelungen ist, das das Beste aus beiden Welten in einen harmonischen Einklang bringt. Dadurch wird das Set interessant für alle sportlich orientierten Golfer, denen eine gute Mischung aus Längengewinn, Komfort und Allround-Leistung wichtig ist.
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Die Geschichte der Firma Ping, einem der größten und bekanntesten Namen für Golf-Equipment, begann ganz bescheiden. Hier zeigen wir Ihnen alle Produkte in der Übersicht.
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