Testbericht
Man nimmt eines der XP-1 Eisen in die Hand und sofort fällt einem der merklich dünnere Griff auf. Hierauf sollten Golfer mit größeren Händen auf alle Fälle achten und sich dickere Griffe im Zuge eines Fittings anpassen lassen.
Die Köpfe sind länglich, größer und haben eine leicht dickere Top-Line. Die Außenbereiche des Blatts sind poliert, das mit Rillen versehene Zentrum matt, wodurch der Trefferbereich noch ein wenig größer wirkt.
Trotz der vergrößerten Köpfe kommt das Set dennoch recht sportlich rüber, zumal sich auch das Offset in Grenzen hält.
Und sportlich geht es auch weiter – zumindest beim Feedback und dem Gefühl. Hier kann es der Satz durchaus mit Premium-Blades aufnehmen, denn die ausgesprochen gute Rückmeldung und das knackige, solide aber dennoch nicht zu harte Gefühl im Treffmoment können nur ganz wenige Game Improvement Eisen liefern.
Bei Länge und Abweichung gibt es keine Ausreißer nach oben oder unten. Hier zeigt sich der Satz solide und man kann sich auf die Performance verlassen. Allerdings suggeriert einem jeder Schlag, dass der Ball mit mächtig Zug vom Blatt geht, und so erwartet man vielleicht den einen oder anderen Meter mehr.
Auch bei der Fehlertoleranz und dem Spielkomfort spielen die Honma Eisen vorne mit. Die durchwegs ordentlichen Ergebnisse lassen sich mühelos erzielen und somit kommt auch der Spielspaß nicht zu kurz.
Und: Der Preis ist zwar noch weit von einem Schnäppchen entfernt, aber den Vergleich zu anderen 2020er Modellen und anderen Honma-Golfschlägern müssen die Honma XP-1 Eisen nicht fürchten.
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