An die sportschuh-ähnliche Optik des aus Kunstleder gefertigten Schuhs muss man sich erst gewöhnen, aber mit der Zeit wird sie immer gefälliger und schon bald findet man das Design richtig gut. Das Mizuno-Logo hätte sicherlich ein wenig dezenter ausfallen können, aber auffälliges Branding ist nun mal im Trend der Zeit.
Der Tragekomfort des wasserdichten und vergleichsweise leichten Modells (297 Gramm je Schuh) überzeugt von Beginn in unserem Golfschuh Test und hält, was er zunächst verspricht, denn am Ende der Runde bzw. des Tages muss man nicht über Druckstellen, Blasen oder müde Füße klagen – dafür gibt es schon einmal ein Daumen hoch. Das seitlich angebrachte BOA-System funktioniert einwandfrei, und gibt dem Fuß den nötigen Halt. Allerdings spürt man nach dem Schließen zunächst einen leichten Druck unter dem BOA-Knopf, der sich aber schnell verflüchtigt.
Es befinden sich zwar nur zwei der sechs Spikes im Fersenbereich der Sohle, dennoch ist der Grip selbst auf feuchtem Untergrund durchaus ok und man muss keine Befürchtungen haben, bei feuchtem Untergrund wegzurutschen.
Beim Kauf erhält man übrigens zwei Reserve-Spikes und einen Spikes-Schlüssel. Etwas übertrieben erscheint allerdings die Aussage, dass sich mit einer unterschiedlichen Positionierung der Spikes die Flugkurven des Balls beeinflussen lassen. Einziges Manko des ansonsten überzeugenden Schuhs war, dass schon bei Temperaturen um die 15 Grad die Socken leicht feucht waren. Somit ist davon auszugehen, dass es bei deutlich höheren Temperaturen nicht so gut um die Atmungsaktivität und das Innenklima bestellt ist.
Unser Fazit
Mizuno kann nicht nur Schläger, sondern auch Schuhe.
PRO
- Tragekomfort
- Halt des Fußes im Schuh
- Bodenhaftung
CONTRA
- Innenklima/Atmungsktivität
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