Der Shot Scope Pro L2 Golflaser ist ein kompakter und eleganter Entfernungsmesser, der GolferInnen schnelle und genaue Entfernungen zur Fahne oder Hindernissen liefert. Das funktionsreiche und technologieorientierte Modell kommt ohne überflüssige Extras aus. Sein Gehäuse ist mit rutschfestem Vollgummi verkleidet, der für Grip sorgt und den Pro L2 auch gegen Nässe schützt.
Ergonomisch geformt
Damit der Entfernungsmesser gut in der Hand liegt, hat man die Unterseite des Gehäuses ergonomisch geformt.
Die Unterseite hat eine ergonomisch geformte Kontur
Selbst GolferInnen mit etwas zittrigen Händen dürften dank der 6-fachen Vergrößerung keine Probleme haben, das Ziel anzuvisieren. Ist dieses im Fokus, bekommt man ein sofortiges Feedback (Target-Lock Vibration). Mit der neuen und verbesserten Rapid-Fire-Erkennung kann man ein Ziel in bis zu 630 Meter Entfernung anvisieren. Die Messgenauigkeit beträgt +/- ein Meter.
Liegt kompakt in der Hand und vibriert bei Zielerfassung
Adaptive Slope-Technologie beim Shot Scope Pro L2 Golflaser
Der Entfernungsmesser bietet GolferInnen dank der Adaptiven Slope-Technologie Entfernungsangaben unter Berücksichtigung des Höhenunterschieds. Durch Verschieben des Slope-Schalters an der linken Gehäuseseite lässt sich der Slope-Modus für den Einsatz in einem Turnier deaktivieren.
Das Verschieben des Slope-Schalters aktiviert und deaktiviert die Slope-Funktion
Magnet erleichtert Zugriff
Im Gehäuse integriert ist ein starker Magnet, der es ermöglicht, den Pro L2 an einem Cart oder jeder magnetischen Oberfläche zu befestigen. Die erleichtert den Zugang deutlich. ansonsten kann der Laser auch in dem mitgelieferten wasserdichten Etui aufbewahrt werden.
Den Shot Scope Pro L2 gibt es in Schwarz/Blau oder Schwarz/Grau.
Der Shot Scope Pro L2 in Schwarz/Grau
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
6-fache Vergrößerung.
Schnelle Zielerkennung mit Feedback (Vibration).
Slope-Modus kann für Einsatz bei Turneiren deaktiviert werden.
Ergonomisch geformtes Gehäuse ist mit Vollgummi verkleidet.
Integrierter Magnet zur Befestigung an magnetischer Oberfläche für schnellen Zugriff.
Zielerfassung bis circa 630 Meter auf +/- ein Meter genau.
ANZEIGE
03.05.2023
Unser Test: Shot Scope – Pro L2 Golflaser 2023
Der Shot Scope Pro L2 Golflaser misst schnell und genau, hat aber auch eine Schwachstelle.
Shot Scope reiht sich seit einigen Jahren in die Riege der Golflaser-Hersteller ein und mit dem Pro L2 hat man ein Produkt am Start, das nach unseren Testeindrücken funktionell und preislich attraktiv ist, jedoch auch eine Schwachstelle hat.
Ergonomie
Der Laser ist kompakt und ist mit 215 Gramm ein Leichtgewicht unter den Golflasern. Für mehr Stabilität könnte er jedoch ein wenig mehr Gewicht gut vertragen. Seine Unterseite hat eine leicht ergonomisch geformte Kontur. Diese ist jedoch deutlich geringer ausgeprägt als beim Pro LX+.
Die Unterseite ist leicht gebogen
Die ist ok, könnte jedoch einen Tick mehr gebogen sein. Dennoch liegt der Pro L2 gut in der Hand. Das liegt auch an der gummierten Oberfläche, die eine außerordentlich gute Griffigkeit bietet.
Griffig und kompakt liegt der Pro L2 ganz gut in der Hand
Einfach zu bedienen
Was die Bedienung betrifft – einfacher geht’s nicht. An der Oberseite befindet sich der An-Aus-Schalter, mit dem auch die Messungen durchgeführt werden. Vor der Messung genügt ein Druck auf den Schalter, um ihn zu aktivieren, danach kann man die Messung sofort durchführen. Ist der Pro L2 zehn Sekunden nicht in Benutzung schaltet er sich automatisch wieder aus, um die Batterie zu schonen. Der Ring zur Schärfeneinstellung lässt sich leicht drehen.
Der An-Aus- und Messknopf befindet sich an der Oberseite
Klares, deutliches Display
Beim Blick durch den Sucher sieht man die klaren, gut lesbaren Informationen in Schwarz. Mit der sechsfachen Vergrößerung und dem ausreichend großen Fadenkreuz lässt sich das Ziel gut und schnell anvisieren. Wichtig und etwas ungewohnt: Zur Messung eines Ziels hält man das Fadenkreuz neben das Ziel, hält den Messknopf gedrückt und peilt dann erst das Ziel an. Sobald das Ziel fokussiert wurde, vibriert das Gerät und man sieht einen Kreis um das Fahnensymbol.
Ist die Slope-Funktion – also die Messung mit Berücksichtigung des Höhenunterschieds – aktiviert, erscheint die entsprechende Entfernung unten im Display neben einem Winkelzeichen.
Die Angaben im Display sind gut zu erkennen
Apropos Slope: Der seitlich am Gehäuse angebrachte Slope-Schalter ist gegenüber dem Vorgänger Pro L1 deutlich verbessert. Er lässt sich ohne Probleme nach links und rechts verschieben, ohne dass man Gefahr läuft, sich einen Fingernagel abzubrechen.
Der Slope-Schalter ist einfach zu verschieben
Quick Distance- bzw. Scan-Modus mit Schwächen
In der englischen Bedienungsanleitung (leider gibt es auch auf der Shot Scope Webseite trotz Ankündigung keine in Deutsch) zu dieser Funktion heißt es sinngemäß: „Schalten Sie den Entfernungsmesser ein, indem Sie einmal auf die Power-Taste drücken. Drücken Sie dann die Power-Taste erneut und lassen Sie sie wieder los, um die Entfernung zu einem beliebigen Objekt auf dem Golfplatz zu ermitteln.“ Soweit so gut, jedoch funktioniert das in der Praxis eigentlich gar nicht. Bei unserem Test konnten wir diese Messart ausschließlich bei Entfernungen bis circa 40 Meter durchführen, was keinen Sinn macht. Ansonsten misst der Shot Scope L2 die Entfernungen schnell und genau.
Magnet als nützliches Zusatz-Feature
Rechts im Gerät befindet sich ein starker Magnet, der es ermöglicht, den Laser an einer magnetischen Oberfläche (z.B. einem Cart) zu befestigen. Das ermöglicht einen deutlich schnelleren Zugriff im Vergleich zum Verstauen in einer Bag-Tasche oder dem mitgelieferten Etui.
Hinter dem Shot Scope Schriftzug verbirgt sich ein starker Magnet
Wir meinen, der Shot Scope Pro L2 Golflaser erledigt seinen Job (sprich die Messung zu Hindernissen oder der Fahne) mit Bravour und lässt sich leicht bedienen. Seine Kompaktheit und das gute Gewicht lassen ihn trotz einer mäßigen ergonomischen Kontur gut in der Hand liegen. Der Preis für ein Modell mit Slope-Funktion ist attraktiv. Wer auf die Scan-Funktion, die es nach unserem Testeindruck nur theoretisch gibt, nicht verzichten kann, muss sich jedoch nach einem anderen Modell umschauen.
Abonnieren Sie unseren Newsletter und gewinnen Sie eines von 10 Dutzend Wilson Staff Model Golfbällen.
GEWINNSPIEL
ANZEIGE
EQUIPMENT VERGLEICHEN
Über die Golfmarke
Shot Scope
Shot Scope wurde 2014 von CEO David Hunter gegründet. Hunter, ein ehemaliger Elektronikdesign-Ingenieur und Gymnasiallehrer, erfand das Produkt zu Hause in seiner Freizeit.
Wir freuen uns auf
Ihr Feedback.
Kommentare erscheinen aus Sicherheitsgründen erst nach einer Freigabe.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht oder weitergegeben. Erforderliche Felder sind mit * markiert.