ANZEIGE

Was bietet der Approach Z80 Golflaser von Garmin

Die Kombination aus GPS- und Laser-Entfernungsmesser soll vor allem das Interesse besserer Spieler wecken. Wer durch den Sucher blickt, kann mit dem Laser die genaue Distanz zu einem Hindernis oder der Fahne messen und sieht zusätzlich am linken Rand eine Lochgrafik mit Entfernungen, die mit GPS ermittelt werden. Am unteren Rand des Displays sind die Entfernungen zu Anfang, Mitte und Ende Grün eingeblendet.

Sobald man mit dem Laser die Entfernung zu einem Punkt gemessen hat, wird die entsprechende Entfernung auch auf der Lochgrafik angezeigt. Die PinPointer-Funktion ist eine Hilfestellung bei nicht einsehbaren Grüns, und Höhenunterschiede werden mit Hilfe der PlaysLike-Funktion berücksichtigt. Wer beide Funktionen deaktiviert, kann das Gerät, auf dem circa 41.000 Plätze vorinstalliert sind, auch bei Wettspielen einsetzen.

ANZEIGE

Garmin bringt mit dem Z80 ein Gerät auf den Markt, das so kein zweiter Hersteller anbietet und das aufgrund seines hohen Preises hohe Erwartungen weckt. Und diese werden auch nicht enttäuscht, denn die Kombi ist gelungen und die damit verbundenen Informationen sind präzise.

Ohne großen Aufwand wird der Platz gefunden, und das Gerät ist binnen kürzester Zeit einsatzbereit. Die Basisentfernungen zu Anfang, Mitte und Ende des Grüns sind am unteren Rand des Displays zu erkennen, sodass man bereits beim ersten Blick durch den Sucher eine grobe Einschätzung der Situation bekommt.

Die Angaben im Display (inklusive Lochgrafik) sind bei allen Lichtverhältnissen gut sicht- und lesbar. Der Z80 liegt auch gut in der Hand, wobei man allerdings sein Gewicht spürt. Das mag aber nicht jeder als Nachteil sehen, denn dadurch liegt er auch stabil in der Hand.

Da das Fadenkreuz, in diesem Fall ein Kreis, relativ klein ist, bedarf es jedoch meist der zweiten Hand, um das gewünschte Ziel schnell anvisieren zu können. Ist die Entfernung dazu gemessen, leuchtet die Angabe kurz gelb auf. Zugleich erscheint in der Lochgrafik ein Bogen, der den gemessen Punkt verdeutlicht. Somit kann man überprüfen, ob die Entfernung zum tatsächlich anvisierten Ziel gemessen wurde. Diese Möglichkeit des Cross-Checks bieten reine Laser-Entfernungsmesser nicht.
Peilt man die Fahne an, bekommt man links eine vergrößerte Grünansicht mit der entsprechenden Fahnenposition zu sehen.

Über die PinPointer-Funktion kann man sich auch bei blinden Schlägen über die Schlagrichtung informieren, jedoch bedarf es ein wenig Übung die damit verbundenen Angaben richtig zu interpretieren.
Nur bedingt hilfreich sind dagegen die Symbole der PlaysLike-Funktion, da diese nicht mit einer Anpassung der Entfernung verbunden sind.

Erfahrene Laser-Benutzer werden den Scan-Modus und eine etwas klarere, ruckelfreiere Darstellung im Display vermissen – was allerdings Jammern auf hohem Niveau wäre, denn der Z80 ist ein Gerät, das nahezu in allen Bereichen überzeugt und das Beste aus zwei Welten verbindet.

Unser Fazit

Teures High-Tech-Gerät mit großer Leistung.
PRO
  • Ergonomie
  • Menüführung
  • Messgenauigkeit
  • Informationsdarstellung
  • Feedback bei Zielerfassung
CONTRA
  • Kleines Fadenkreuz
  • Preis
  • PlaysLike-Anzeige nicht wirklich hilfreich
  • Scan-Modus fehlt
  • Bild im Sucher ruckelt leicht
KOMMENTARE

Wir freuen uns auf
Ihr Feedback.

Kommentare erscheinen aus Sicherheitsgründen erst nach einer Freigabe.

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht oder weitergegeben. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 
Bisher gibt es noch keine Kommentare.
Back to Top