im Test:Glide 4.0 Wedge 2022
Marke: Ping
Modell: Glide 4.0 Wedge 2022
Saison: 2022
Preis Stahl: 199 €
Preis Graphit: 210 €
RH: 46°, 50°, 52°, 54°, 56°, 58°, 60°
LH: 46°, 50°, 52°, 54°, 56°, 58°, 60°
Handicap: 0-36
Gefühl: gut bis sehr gut
Feedback: sehr gut
Fehlertoleranz: gut
Spielkomfort: gut

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Im Test: Ping - Glide 4.0 Wedge 2022

Kontrolle, Spin und verlässliche Performance prägen das Ping Glide 4.0 Wedge.

 Alexander Huchel, 11. Januar 2021 Alexander Huchel, 10.5.2022

WEDGE TEST

Beim Ping Glide 4.0 Wedge fällt zunächst das sehr ansprechende Design auf. Da ist nichts überflüssig, man konzentriert sich auf das Wesentliche und verpackt dies in einer wirklich gelungenen, kompakten Form, die durch das matte Finish zudem einen edlen Look erhält.


Das Design des Ping Glide 4.0 Wedge ist schick und schnörkellos
Das Design des Ping Glide 4.0 Wedge ist schick und schnörkellos

Raue Schlagfläche

Die Schlagfläche wurde mit einem speziellen Verfahren behandelt, um ihr mehr Textur, sprich Rauheit, zu verpassen, die durch mehr Reibung mit dem Ball für mehr Spin sorgt. Und wenn man mit dem Finger über die Oberfläche streicht, lässt sich diese Rauheit auch spüren.


Die rauhe Oberfläche des Schlägerblatts kann man fühlen
Die rauhe Oberfläche des Schlägerblatts kann man fühlen

Rundlicher Kopf

Im Gegensatz zu den neuen Titleist Vokey SM9 Wedges, bei denen die Linienführung eher gerade ist, kommen die Köpfe des Glide 4.0 rundlich rüber. Uns standen für den Test drei Loft-Varianten zur Verfügung (46, 52, 58 Grad) und jede macht in der Ansprechposition mit ihren stimmigen Proportionen und der harmonischen Linienführung eine gute Figur.


Alle drei Loft-Varianten stehen super am Ball
Alle drei Loft-Varianten stehen super am Ball

Viel Kontrolle

Kontrolle ist das A und O bei einem Wedge. Und unser Test zeigt, dass dieses Modell hier vollumfänglich überzeugt. Das betrifft sowohl die Flugbahn der Bälle, die Länge der Schläge als auch den Spin. Letzterer ist wie versprochen auch wirklich hoch. Das lässt sich auch ohne Launch-Monitor-Daten und mit bloßem Auge feststellen. Selbst bei kurzen Pitches oder Chips ist der „Biss“ bemerkenswert - vorausgesetzt der Ballkontakt ist perfekt.


Viel Biss, selbst bei kurzen Pitches
Viel Biss, selbst bei kurzen Pitches

Vielseitigkeit

Um möglichst viele Schlagvarianten rund ums Grün „im Bag“ zu haben, muss ein Wedge-Modell vielseitig sein. Durch die verschiedenen Loft- und Bounce-Varianten sowie die vier Sohlenschliffoptionen (Grind) kann man mit dem Glide 4.0 jede erdenkliche Variante spielen. Auch kurze, hohe Lobs über den Bunker zu einer kurz gesteckten Fahne bereiten mit den entsprechenden technischen Fähigkeiten keine Probleme.

Für die Bunkerschläge haben wir das 58-Grad-Wedge mit 10 Grad Bounce und S-Grind verwendet. Das ging ok, jedoch empfiehlt es sich bei weichem Sand die Variante mit 14 Grad Bounce und W-Grind zu verwenden, um ein zu starkes Eintauchen des Schlägers in den Sand zu vermeiden.


Bei weichem Sand ist mehr Bounce von Vorteil
Bei weichem Sand ist mehr Bounce von Vorteil

Um den richtigen Bounce für den jeweiligen Loft herauszufinden ist ein Fitting sicherlich von Vorteil. Die richtige Abstimmung von Bounce und Grind auf den Schwungstil macht es zudem noch etwas leichter den Schlag erfolgreicher auszuführen.

Feiner Touch

Obwohl das Modell nicht geschmiedet ist, bietet es einen überaus feinen Touch sowie ein überzeugendes Feedback. Hier scheint sich der Einsatz aus Elastomer im Schlägerrücken, der zu einer längeren Kontaktzeit mit dem Ball führt, zu bewähren. Der Griff erweist sich während des Tests als ziemlich rau und wer zarte Hände hat, sollte sich für ein anderes Modell als den Golf Pride 360 Tour Velvet entscheiden.

Unser abschließendes Testurteil ist ein sattes „Daumen hoch“ für ein Wedge, das Kontrolle, Spin und verlässliche Performance bei jeder Art von Schlag (voll, 3/4, halb, etc.) gewährleistet.

Fazit:

Schick und zuverlässig.

Pro:

• Schnörkelloses Design
• Mattes Finish
• Kompakte, harmonische Kopfform
• Gefühl
• Vielseitigkeit
• Spin-Kontrolle

Contra:

• Sehr rauer Griff

Hersteller Infos:

46 bis 60 Grad in Zwei-Grad-Schritten ohne 48 Grad; vier unterschiedliche Sohlenformen für maximale Vielseitigkeit; speziell behandelte Schlagfläche für mehr Spin und Kontrolle.

www.ping.com



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