Marke: Cleveland
Modell: CBX2 Wedge 2019
Saison: 2019
Preis Stahl: 149.99 €
Preis Graphit: 159.99 (nur Herren) €
RH: 46, 48°, 50°, 52°, 54°, 56°, 58°, 60°
LH: 46, 48°, 50°, 52°, 54°, 56°, 58°, 60°
Handicap: 15-36
Gefühl: mittel
Feedback: mittel bis gut
Fehlertoleranz: gut bis sehr gut
Spielkomfort: gut

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Im Test: Cleveland - CBX2 Wedge 2019

Mit diesem Wedge dürfte das Gros der deutschen Golfer sein Wedge-Spiel verbessern.

 Daniel Box, 22. Oktober 2019Daniel Box, 22. Oktober 2019

WEDGE TEST

Ziel der Cleveland-Entwickler war es mit dem CBX2 ein Wedge zu bauen, das mehr Fehlertoleranz ermöglicht und mit dem das kurze spiel erleichtert wird. Und man muss feststellen, dass dies durchaus gelungen ist.

Klar, der Kopf ist größer als bei einem tour-proven Wedge, aber da die Proportionen stimmen, mag die leichte Vergrößerung sogar bei dem einen oder anderen Spieler für mehr Selbstvertrauen in der Ansprechposition sorgen.

Das Kopfgewicht lässt sich gut spüren und ermöglicht im Fall der Fälle den einen oder anderen Meter mehr.

Vom Fairway waren volle und Dreiviertel-Schläge problemlos. Die gesteigerte Fehlertoleranz war teilweise spürbar und ermöglichte ordentliche Ergebnisse bei Schlägen mit mittelprächtigem Ballkontakt.

Das Gefühl im Treffmoment kann allerdings nicht mit dem eines geschmiedeten Tour-Wedge mithalten. Der Klang im Treffmoment geht in Richtung "clicky" und ist der Hohlraumkonstruktion geschuldet.

Die Flugkurve der Bälle war erstaunlicherweise nicht höher als bei anderen Wedge, obwohl viel Gewicht im unteren Bereich des Kopf platziert wurde. Auch bei den Spin-Raten konnte das CBX2 durchaus überzeugen.

Die 52-Grad-Version zeigte sich als guter Allrounder rund ums Grün, der viele Variationsmöglichkeiten der Schläge ermöglichte.
Auch das Lob-Wedge mit 60 Grad Loft bot eine gute Performance aus dem dicken Rough und zeigte sich variabel einsetzbar. Bei Bunkerschlägen waren die Ergebnisse damit ebenfalls überzeugend.

Die leichte Spielbarkeit, das Mehr an Fehlertoleranz und die überzeugende Performance dürfte bei 95 Prozent der Golfer zu einer Verbesserung des Wedge-Spiels führen.

Fazit:

Wer im kurzen Spiel mehr Selbstvertrauen benötigt und auf etwas Touch verzichten kann, ist damit gut beraten.

Pro:

• guter Allrounder
• verzeiht mehr als die meisten anderen Wedges
• sorgt für Selbstvertrauen
• gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
• Spin

Contra:

• Gefühl
• wenig Grind-Optionen

Hersteller Infos:

46 bis 60 Grad; ein Wedge-Modell, das mit etwas mehr Fehlertoleranz ausgestattet wurde, um den Anforderungen von Golfern zu entsprechen, die Cavity-back oder Game-Improvement Schläger spielen.

www.clevelandgolf.com



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