Marke: TaylorMade
Modell: Truss Putter 2020
Saison: 2020
Preis: 329 €
RH: Ja
LH: Ja
Kopfform: Blade

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Im Test: TaylorMade - Truss Putter 2020

Das Hosel-Design sieht ungewöhnlich aus, erfüllt aber seinen Zweck bei dem Truss TB1 Putter von TaylorMade.

Wir haben die Modellvariante TB1 getestet, deren Kopfform sehr an die des Ping Anser erinnert.

Bevor man den Putter an den Ball stellt, kommt leichte Skepsis auf, denn das dreieckige Verbindungsstück zwischen Schaft und Putter-Kopf sieht zugegebenermaßen wirklich komisch aus. Steht der Putter aber am Ball, ist davon nahezu nichts mehr zu sehen. Es dauert aber etwas, bis der Kopf wirklich akzeptiert, dass das Dreieck zwar da ist, es aber im Prinzip nicht sichtbar ist. Der zur Schlagflächenmitte zeigende Schenkel des Dreiecks irritiert jedoch den Blick auf den Putter leicht, und das mag nicht jedem gefallen.

Erstaunlich ist dagegen wirklich, dass man von Anfang an das Gefühl hat, dass sich der Putter stabiler anfühlt. Klingt komisch, ist aber so. Und noch erstaunlicher ist, dass dieses Gefühl auch im Laufe der Zeit nicht verschwindet. Vielmehr schafft es ein Plus an Vertrauen in das Spielgerät, das nicht zu unterschätzen ist. Hier hat also die neue Konstruktion die in sie gesetzte Erwartung voll erfüllt.

Durch das gefühlte Mehr an Stabilität ist die Führung des TB1 ausgesprochen gut und geht mit einer guten Längenkontrolle einher. Zudem liegt der Putter auch gut in der Hand und der blaue Lamkin-Griff mit TaylorMade-Schriftzug schafft eine gute Verbindung von den Händen zum Schläger.

Ein kleines Manko ist der merklich härtere Kontakt bei langen Putts, denn bei kurzen und mittellangen Putts fühlt sich der Treffmoment eher weich an.
Nicht so gut gefiel uns zudem, dass die Ausrichtlinie nicht bis ganz nach vorne durchgezogen wurde – aber darüber lässt sich streiten.

Auch muss man sich daran gewöhnen, dass der Putter weniger durch den Treffmoment rotiert, was gerade Anhänger dieser Putter-Form ja schätzen. Und so bleibt die Frage, ob diese Modellreihe überhaupt von den Blade-Fans angenommen wird. Denn wer einen wirklich stabilen Putter sucht, wird wohl gleich zu einem MOI-Modell greifen.

Fazit:

Der Zweck heiligt erfolgreich die Mittel.

Pro:

Längenkontrolle
Führung
Stabilität
Roll des Balls

Contra:

Unterschiedlich harter Kontakt bei langen und kurzen Putts
Ausrichtlinie nicht bis ganz vorne durchgezogen
Optik in der Ansprechposition doch leicht anders und leicht irritierend
Weniger Rotation durch den Treffmoment

Hersteller Infos:

Blade-Putter, deren Hosel-Konstruktion zu mehr Stabilität führt und unter anderem auf der Bauweise von Stahlbrücken basiert. Vier Modellvarianten, die alle auch in LH erhältlich sind..


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