Marke: Ping
Modell: Heppler Golf-Putter 2020
Saison: 2020
Preis: 299 €
RH: Ja
LH: Ja
Kopfform: Blade/Mallet/MOI

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Im Test: Ping - Heppler Golf-Putter 2020

Der Tomcat 14 von Ping vereint Stabilität, moderne Optik und beste Performance.

 Sophie Walker, 20. Januar 2020 Sophie Walker, 20. Januar 2020

Putter Test

Wir haben den Tomcat 14 der Serie mit anderen Puttern im Vergleich getestet. Das Modell in unserem Putter-Test ist eine High-MOI -Toe-Hang Version, die besonders viel Stabilität beim Putt vermitteln und eine hohe Fehlertoleranz im Putter Vergleich zu anderen Puttermodellen gewährleisten soll.

Zunächst aber zur Optik des Putters in unserem Putter Test.. Ja, die Form des Tomcat 14 ist im Putter Vergleich zu anderen Modellen unkonventionell, aber was ist bei High-MOI Toe-Hang Golf-Puttern schon konventionell. Die „Flügel“ erinnern zum Vergleich ein wenig an die Spider-Modelle von TaylorMade im Vergleich.
Die Farbkombination Schwarz/Kupfer ist ansprechend, auch wenn sie ein wenig martialisch anmutet. Die 14 Punkte (zweimal sieben) dienen der Erleichterung der Ausrichtung und erklären auch die 14 im Modellnamen. Auffällig bei diesem Putter Vergleich ist, dass sich keine Rillen in der Schlagfläche befinden und man auf ein Insert verzichtet hat.
Alles in allem, ein ansprechender optischer Auftritt bei diesem Putter Test, der den Premium-Charakter des Golf-Putters unterstreicht.

Es bereitet keine Probleme, den Golf-Putter korrekt auszurichten - ein wichtiger Baustein für einen erfolgreichen Putt. Schon beim Ausrichten fällt einem in diesem Putter Test auf, wie stabil der Putter in der Hand liegt. Es scheint, als ob man die Stabilität richtig spüren kann, und man fühlt sich an einen tiefergelegten Sportwagen erinnert, der wie ein Brett auf der Straße liegt. Das hat positive Auswirkungen auf das Selbstvertrauen, und dieses wird durch eine ausgesprochen gute Performance weiter gefördert.

Trifft man den Ball nicht mittig, verliert er nur wenig Speed und hält die Spur trotzdem. Ein weiteres Indiz für seine Stabilität in diesem Putter Vergleichs Test!

Gewöhnungsbedürftig bei diesem Putter ist das schnelle Abprallen des Balls von der Schlagfläche. Der etwas höhere Speed des Golfballs kann zur Folge haben, dass kürzere Putts zu weit rollen. Bei längeren Putts kann dies dagegen durchaus von Vorteil sein, da das Gros der Golfer im Vergleich lange Putts meist zu kurz lässt. Auf jeden Fall muss man sich darauf einstellen und ein wenig anpassen.

Der Treffmoment war härter als bei Insert-Golf-Puttern. Ping möchte damit den Golfern, die einen direkteren und solideren Touch bevorzugen, entgegenkommen.

Ein wirklich pfiffiges Detail, während dieses Putter Test, ist der verstellbare Schaft. Durch das Drehen eines ins Griffende gesteckten Aufsatzes in die entsprechende Richtung ist die Anpassung schnell erledigt. Auch wenn es wohl selten zu Anpassungen außerhalb eines Fittings kommt, ist dieses Feature besonders und wird von keinem anderen Hersteller angeboten.
Der Griff selbst, in unserem Fall ein Ping PP59, ist etwas dicker, fühlt sich angenehm an, liegt sehr gut in der Hand und schafft eine gute Verbindung zum Spielgerät.

Für Anhänger eines soliden, direkten Ballkontakts, die keine Probleme mit einer „modernen“ Kopfform haben und mehr Konstanz in ihre Putts bringen wollen, ist der Ping Tomcat 14 die erste Wahl.

Fazit:

So fühlt sich Stabilität an.

Pro:

• Roll
• Schaftanpassung
• Spurtreue
• Führung
• Griff

Contra:

• schnelleres Abprallen des Balls von der Schlagfläche erfordert Anpassung

Hersteller Infos:

Neue Golf-Putter-Serie mit neun Varianten – vom Blade über Multi-Material Mid-Mallets bis zu Mallets. Ausgestattet mit Solid-Face-Technologie und teilweise extrem hohen MOI-Werten. Alle Modelle werden in einem Hochdruckverfahren aus Aluminium gegossen, das mit Stahl kombiniert wird.

www.ping.com



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