Marke: Mizuno
Modell: M.Craft Golf-Putter 2020
Saison: 2020
Preis: 299 €
RH: Ja
LH: Nein
Kopfform: Blade/Mallet

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Im Test: Mizuno - M.Craft Golf-Putter 2020

Die M.Craft Putter von Mizuno sind gelungen, aber aber beim Gefühl im Treffmoment hapert es noch ein wenig.

GOLF-PUTTER TEST

Wir hatten alle drei Finish- und Kopfformvarianten im Test und eines stand schon vor dem ersten Putt fest: Diese Putter sind sowohl hinsichtlich der Form als auch der Farben eine echte Augenweide.

Das Design der Putter ist sehr gelungen, die Proportionen sind stimmig und die drei Finish-Varianten verleihen den Modellen einen speziellen Charakter. Selbst die „blaue“ Variante, die man von den Wedges bereits kennt, ist zwar modisch, aber nicht zu poppig oder aufgesetzt und dürfte ihre Anhänger finden.
Allerdings erwies sich das schwarze Finish im Test als recht empfindlich und man sah schnell Schmutz- oder Schmierflecken darauf. Wen das stört, der muss pfleglich damit umgehen und/oder den Schläger kontinuierlich putzen.

Da die Putter-Köpfe aus einem Stück gefräst sind und kein Insert haben, ist der Touch im Treffmoment einen Tick härter – was aber kein Nachteil sein muss.

Der Klang ist etwas gedämpft und mit einem leicht tauben Gefühl gekoppelt, bei dem man sich etwas mehr Feedback wünschte. Leider können die Putter daher nicht mit dem Gefühl der aktuellen Eisen mithalten. Zudem trifft der Mizuno-Claim „Nothing feels like a Mizuno“ hier nicht uneingeschränkt zu. Erstaunlicherweise kommt bei der Mallet-Version ein etwas besseres Gefühl rüber als bei den beiden anderen Varianten. Das mag an der größeren Kopfform liegen.

Auch erweist sich die Mallet-Form etwas toleranter bei Mishits, was aufgrund des höheren Trägheitsmoments (MOI) aber auch zu erwarten war.

Das leicht taube Gefühl erschwert zunächst auch die Längenkontrolle ein wenig. Aber mit etwas Übung lässt sich das beheben. Vielleicht hilft dem einen oder anderen auch, den Kopf mit den zusätzlich gelieferten Gewichten etwas schwerer zu machen, falls die Putts zu oft zu kurz bleiben.

Die Ausrichtung war mit allen drei Kopfformen ok, allerdings könnte eine Verlängerung der Ausrichtline bis in die Top-Line die Sache noch ein wenig erleichtern, vor allem wenn sich auf dem Ball ebenfalls eine Ausrichtlinie befindet.

Der Lamkin-Cord-Griff gewährleistet aufgrund seiner moderaten Dicke eine gute Mischung aus Kontrolle über den Schlägerkopf und Vermeidung von zu viel Handgelenkeinsatz.

Bleibt die Frage, ob es Mizuno bei seinem Putter-Comeback gelingt, mit dieser Serie gegen die starke TaylorMade- und Odyssey-Konkurrenz zu bestehen. Verdient hätten es die Japaner allemal, denn die M.Craft Putter sind gelungen, auch wenn man beim Gefühl im Treffmoment nicht ganz mit der Konkurrenz mithalten kann.

Fazit:

Gelungenes Putter-Comeback der Japaner.

Pro:

Form
Finish-Varianten
Veränderung des Kopfgewichts mit zusätzlichen Gewichten

Contra:

Ausrichtlinie könnte länger sein
Gefühl im Treffmoment

Hersteller Infos:

Mit maximaler Präzision gefräste Putter-Köpfe aus Karbonstahl. Es gibt drei Formen, die in drei Finish-Varianten angeboten werden. Zusätzliche Gewichte erlauben eine Anpassung an Grün- und Putt-Bedingungen.

www.mizunogolf.com/de



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