Marke: Callaway
Modell: Jaws MD5
Saison: 2019
Preis Stahl: 169 €
Preis Graphit: 169 €
RH: 46°, 48°, 50°, 52°, 54°, 56°, 58°, 60°, 64°
LH: 50°, 54°, 56°, 58°, 60°
Handicap: 0-25
Gefühl: gut bis sehr gut
Feedback: gut bis sehr gut
Fehlertoleranz: mittel bis gut
Spielkomfort: mittel bis gut

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Im Test: Callaway - Jaws MD5

Bissig und überzeugend.

Wie die meisten Callaway-Wedges, so ist auch das Jaws MD5 optisch sehr gelungen. Die Tropfenform ist sehr harmonisch und die Proportionen und die Linienführung sind stimmig – auch bei den etwas vergrößerten Varianten mit mehr Loft. Beide Finish-Optionen sehen in Kombination mit den blau gefärbten Medaillons im Rücken edel aus.
Wem das Platinum Chrome Finish in den Außenbereichen des Blatts (Mitte des Schlägerblatts ist dagegen mattiert) das Sonnenlicht zu stark reflektiert, sollte sich für das Tour Grey Finish entscheiden.

Das geringe Offset und die nur leicht gerundete Leading-Edge lassen das Modell sehr gut am Ball stehen. Klar, brandneue Wedges generieren jede Menge Spin, aber schon bei den ersten Schlägen kann man spüren, dass mit diesen Wedges vielleicht noch ein Tick mehr drin ist. Selbst bei kurzen Pitches stoppten die Bälle sehr schnell.
Genauso beachtenswert ist allerdings, dass der Spin konstant und vorhersehbar ist.

Das 52- und 56-er präsentierte sich als echter Allrounder, wohl auch wegen des 10-Grad-Bounces, der die Schläger gut über das Gras bzw. durch das Rough gleiten ließ. Ganz egal, ob vom Fairway oder aus dem Rough, mit geradem oder geöffneten Schlägerblatt - die Schläge gelangen meist und das Ergbnis war zufrieden stellend.

Das 60-Grad-Wedge funktionierte bestens aus dem Bunker, wobei auch hier festzustellen war, dass der Spin die Bälle schnell stoppen ließ.

Richtig "spinny" waren die Dreiviertelschläge vom Fairway. Hier konnte man auch sich auch am wirklich guten Gefühl im Treffmoment erfreuen.
Das Lob-Wedge mit C-Grind funktionierte auch rund ums Grüns bestens, für Schläge aus rund 50 Meter erwies sich allerdings das Sand-Wedge mit einem leicht geöffneten Schlägerblatt als konstanter.

Alles in allem lässt sich sagen, dass die Jaws MD5 Wedges in allen Bereichen überzeugten, jedoch erfordert das Handling einen konstanten Schwung, denn nur dann kann man auch das volle Potential des Modells ausschöpfen.

Fazit:

Spitzen-Wedge mit ansprechender Optik und überzeugender Performance.

Pro:

Spin gut kontrollierbar
Optik
Variabilität durch viele Loft-Bounce-Kombinationen
Gefühl im Treffmoment

Contra:

Reflexionen beim Platinum Chrome Finish

Hersteller Infos:

46 bis 60 Grad in Zwei-Grad-Schritten, 64°; insgesamt gibt es 23 Loft-Bounce-Kombinationen – so viele wie noch nie bei einem Callaway-Wedge; Modell mit aggressivem Rillen-Design für maximalen Spin bei Schlägen bis zu 70 Meter; erhältlich in Platinum Chrome und Tour Grey

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