Kaufberatung für Golfbags und Trage-Bags im Golfsport

Sie sind auf der Sucne nach einem Golfbag? Ganz egal, ob es ein Cart- oder Trage-Bag sein soll, hier gibt es umfassende Tipps und Infos, damit Sie sich in Zukunft bei der Auswahl des richtigen Golf-Bags leichter tun.

Auch beim Kauf von Golf-Bags gibt es ein paar Dinge, auf die man achten sollte

Der einzig wirkliche große Nachteil des Golfsports ist, dass man seine Ausrüstung in der Regel selbst über den Platz bewegen muss. Und um ehrlich zu sein, es ist im Prinzip unmöglich, ein Bag zu finden, das das Spiel verbessert, und so ist die Wahl des passenden Golfbags eine Sache von persönlichen Präferenzen.

Da Sie wahrscheinlich nicht zu den Glücklichen gehören, die auf jeder Runde einen Caddie haben, der Ihnen das Bag trägt, hängt die Bag-Wahl maßgeblich davon ab, wie Sie golfen.

Preise und Ausstattungen variieren erheblich. Und die Zeiten, in denen ein Bag ausschließlich der Aufbewahrungsort für Schläger, Bälle und die nassen Klamotten der letzten Runde war, sind lange her.

Die folgenden Information sollen Ihnen einen Überblick geben, welche Golfbag-Arten es gibt und welche Vor- und Nachteile sie haben. Außerdem erfahren Sie, auf welche Details Sie achten sollten.

 

Golfbag-Varianten

 

Pencil-Bag

Auch kleine Pencil-Bags haben mittlerweile einen komfortablen Rucksack-Tragegurt.

Eine Trage-Bag-Variante, die auch hierzulande recht populär ist. Meist sind diese Trage-Bags sehr leicht, dennoch haben sie einen veritablen Durchmesser (sechs Inches) und bieten problemlos Platz für 14 Schläger. Da sie keine ausklappbaren Standbeine haben, rüstet man sie mit kleinen Füßen im Bereich des Tops aus. Diese stellen sicher, dass das Bag nicht vollständig auf dem Boden aufliegt. Da ist besonders dann von Vorteil, wenn der Boden feucht oder nass ist.

 

 

Das Pencil-Bag hat meist eine drei- oder vierfache Unterteilung - allerdings sind die Unterteilungen nicht durchgängig. Da es leicht und schmal ist, kann man es gut im Auto oder dem Spind unterbringen. Als Stauraum gibt es meist eine kleinere Außentasche für Bälle, Tees, etc.. Für einen Pullover oder ein anderes Kleidungsstück gibt es noch eine größere Seitentasche.

Pencil-Bags sind ideal, wenn es warm ist oder man mit einem halben Satz spielen möchte. Man kann ein Pencil-Bag auch im Frühjahr oder Herbst verwenden. Jedoch sollte man bedenken, dass es nicht wasserdicht ist und meist auch ohne Regenhaube angeboten wird. Das bedeutet einen nur mäßigen Schutz im Regen für die Golfausrüstung.

 

 

Stand- oder Trage-Bag

 

 

Diese Tragenbags sind deutlich größer als ein Pencil-Bag und hat im Gegensatz zu diesem ausklappbare Standbeine. Diese klappen selbstständig aus, wenn man das Bag auf den Boden stellt. Dadurch hat man einen komfortablen Zugriff auf die Schläger und das Bag muss nicht auf den Boden gelegt werden.

Der Klappmechanismus unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller. Während Ping schon länger auf einen ein den Bag-Boden integrierten Mechanismus vertraut, befindet sich dieser bei vielen anderen Herstellern an der Außenseite der Bags. Ein innen angebrachter Klappmechanismus verhindert, dass man damit irgendwo hängen bleibt - beispielsweise beim in das oder aus dem Auto heben. Außerdem erleichtert er das Befestigen des Bags auf einem Trolley, wenn man nicht tragen möchte.

 

 

 

Wer sich für ein Trage-Bag entscheidet, sollte darauf achten, dass es sicher auf dem Boden steht. Standfüße deren Ende breiter ist und die mit kleinen Widerhaken ausgestattet sind, sind hier sicherlich von Vorteil. Je sicherer das Bag steht, desto besser - vor allem bei Wind verhindert dies ein Umfallen des Bags.

 

 

Da in unseren Breitengraden immer wieder mit Regen zu rechnen ist, sollte man sich der Einfachheit halber für ein GolfBag aus einem wasserdichten Material entscheiden. Die Reißverschlüsse sollten dann ebenfalls wasserdicht und die Nähte verschweißt sein. Das erspart einem im Fall der Fälle die Verwendung einer extra Regenhaube, die den Zugang zu den Seitentaschen erschwert und gerade bei einem Trage-Bag unkomfortabel werden kann. Wer dagegen ein Trage-Bag als Zweit-Bag für den Urlaubsort in wärmeren Gefilden benötigt, dem sei ein leichtes, aber dennoch stabiles Modell empfohlen.

 

 

Golfbag oder Trolley-Bag

 

Dieses ist so konstruiert, dass man es problemlos auf einem Trolley oder einem Cart befestigen kann. Die meisten Cart-Bags haben einen Durchmesser von neun oder 9,5 Inches, wodurch sich jede Menge Stauraum ergibt. Die Schläger können in der Regel jeder für sich in einem der 14 durchgängigen Fächer untergerbacht werden. Es gibt auch Hersteller (z. B. Bennington oder Big Max), die ihre Bags mit Organizern versehen. Diese verhindern ein Zusammenschlagen der Schläger, wodurch störendes Schlägergeklapper der Vergangenheit angehört.

 

 

Cart-Bags haben zahlreiche, unterschiedlich große Seitentaschen, in denen alles Mögliche untergebracht werden kann. Viele Modelle verfügen neben den Taschen für Tees, Bälle, Bekleidung, etc. auch über Spezialtaschen für Wertsachen, Handys oder Entfernungsmesser. Eine spezielle Kühltasche für Getränke gehört mittlerweile auch schon zur Standardausrüstung bei einem hochwertigeren Trolley-Bag.

 

 

Die Seitentaschen sind so angebracht, dass man sie problemlos erreichen kann, wenn sich das Bag auf einem Cart oder Trolley befindet. Jedoch sollte man beim Kauf auf persönliche Vorlieben achten und prüfen, ob alles so angeordnet ist, wie man es benötigt, denn die Unterschiede sind teilweise nicht auf den ersten Blick zu erkennen.

 

 

Damit die Golf-Bags auch sicher auf einem Trolley befestigt werden können, haben viele Modelle spezielle Schlaufen. Durch diese können die am Trolley befestigten Riemen durchgeführt werden.

 

 

Durch die sehr stabile Bauweise sind diese Bags auch vergleichsweise schwer. Verfügen sie auch noch über ein spezielles Organizer-Top kommen da schnell über vier Kilo zusammen.

Wie schon bei den Trage-Bags ist die Wahl des Materials (wasserabweisend oder wasserdicht) vom Einsatzort abhängig. Wasserdichte Modelle kommen immer mehr in Mode, und möglicherweise werden in Zukunft nur noch derartige Versionen angeboten. Zwar sind die Materialien robust und reißfest, aber es kann keinesfalls schaden immer wieder mal zu überprüfen, ob alles ok ist, denn nur dann bleibt man bei Regen vor unliebsamen Überraschungen verschont.

 

 

Tour-Golfbag

Diese Variante ist die Größte und hat einen Durchmesser von 10 und mehr Inches. Da es aus sehr robustem Material gefertigt ist, kann es leer bis zu 20 Kilogramm wiegen. In der Regel wird es auch nur von Tour-Pros verwendet – daher der Name. Kein Wunder, dass die Tour-Caddies recht gestandene Männer sind, denn ein Tour-Bag mit Inhalt fünf Stunden über den Platz zu tragen ist alles andere als ein Kinderspiel.

Es bietet jede Menge Platz für alles, was man bzw. ein Tour-Pro auf der Runde benötigt. Bälle, Accessoires, Wertsachen, Getränke, Kleidung – alles kann in speziellen Außentaschen untergebracht werden. Selbst auf einem Trolley angebracht, ist es relativ mühsam mit einem derartigen Bag. Wer dagegen einen Elektro-Trolley verwendet, kann auch über ein Tour-Bag nachdenken und sich einen professionellen Touch zulegen. Allerdings sollte man einigermaßen spielen, wenn man sich nicht lächerlich machen will.

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