Kaufberatung Push-, Zieh- und und Elektro-Trolleys

Wer sein Golf-Bag nicht tragen will - und das sind wohl die meisten - benötigt einen Golf-Trolley. Daher kann eine umfassende Kaufberatung für Push-, Zieh- und Elektro-Trolleys nicht schaden, um beim nächsten Kauf die richtige Entscheidung zu treffen.

Grundwissen für den Golf Trolley-Kauf

Es dürfte wohl keine Zweifel daran geben, dass die Verwendung eines Golf-Trolleys deutlich entspannter ist, als sein Golfbag zu tragen. So hat man zudem mehr Energie für die wirklich wichtigen Dinge, wie beispielsweise, den Golfball kontrolliert von A nach B zu bekommen. Waren es vor 20 oder 30 Jahren vorwiegend ältere Leute, die Golf-Trolleys verwenden, so sind es mittlerweile auch immer mehr jüngere Leute, die die Vorteile von Golfwagen erkennen und nutzen.

Nachfolgend ein paar Informationen, die auf die Unterschiede der jeweiligen Modellvarianten eingehen und helfen sollen, die Beste für Sie zu finden, um so Ihrem Spiel mehr Schwung zu verleihen. Unter folgenden Links informieren wir Sie über unsere Testergebnisse der Elektro- und Push  Golf-Trolleys. Diese können sie in jeder Kategorie untereinander vergleichen.

 

Golf-Trolleys-Vergleich

Tests  E-Trolleys >

Tests Push-Trolleys >

 

Golf-Trolley-Type

Manuelle Zieh- und Push-Trolleys

Beide Varianten sind die leichtere und auch günstigere Alternative zu dem Elektro-Trolley.

 

Zieh-Golf-Trolley

 

Die Zieh-Variante hat zwei Räder, während die Push-Variante mit drei Rädern ausgestattet ist. Wer auf flachen Plätzen unterwegs ist, macht sich das Leben unter Umständen durch den geringeren Rollwiderstand und den Balance-Punkt eines Golf-Zieh-Trolleys leichter. Allerdings ist die Verwendung von Zieh-Trolleys aus orthopädischer Sicht mit zahlreichen Nachteilen verbunden. Diese sind: Höhere Belastung der unteren Wirbelsäule sowie des Schulter-Arm-Bereichs. Höherer Kraftaufwand gegenüber dem Schieben und durch die mehr oder weniger ausgeprägte Rotation der Lendenwirbelsäule kann es zu einer Scherbelastung auf Bandscheiben und Wirbelgelenke der unteren Wirbelsäule kommen. Bestehende Schulterbeschwerden können auf der Zieh-Seite durch die notwendige Überstreckung und Rotation des Armes zunehmen. Wenn es sich nicht gerade um ein teures Titan-Modell handelt, ist ein Zieh-Trolley allerdings preisgünstiger als ein Push-Trolley und damit die bessere Wahl für die Golfausrüstung.

Push-Trolley

Der dreirädrige Push-Trolley ist mittlerweile sehr beliebt bei Jung und Alt, da er sich leicht manövrieren lässt und einen stabilen Bodenkontakt hat.

 

 

Die meisten Modelle sind mit vielen Accessoires ausgestattet, wie beispielsweise Bremsen oder Organisern in der Deichsel, die Platz für Golfbälle, Scorekarte und Tees bieten und integrierte Halter für Flaschen oder Regenschirme haben.

 

 

 

Für ein noch leichteres Schieben sind einige Dreirad-Modelle mit größeren Reifen ausgestattet – im Idealfall sind die Reifen auch noch mit Luft gefüllt.

 

Push-Trolleys empfehlen sich vor allem für Golfer mit Erkrankungen im Schulter-Arm-Bereich sowie der Lendenwirbelsäule. Allerdings ist bei der Verwendung eines Push-Trolleys zu beachten, dass das bergauf schieben des Trolleys, je nach Steigung und der eigenen Kraft, einer erheblichen Vorneigung im Rumpf bedarf, was nicht nur oft sehr eigenartig ausschaut, sondern aus orthopädischer Sicht auch nicht gesund ist. Auch ist zu bedenken, dass Push-Trolleys mit einem festen Vorderrad umständlicher zu steuern sind.

Deutlich wendiger sind dagegen die Modelle, bei denen sich das Vorderrad um 360 Grad drehen lässt. Ist dieses bei Bedarf arretierbar, ist auch eine problemlose Fahrt geradeaus garantiert.

 

Wer einen wirklich stabilen Golf-Trolley will, der wie ein „Brett“ auf jedem Terrain liegt, sollte sich für ein vierrädriges Modell entscheiden. Allerdings sind diese optisch meist keine Highlights und erinnern sehr an Kinderwägen.

 

Je nach Modell variiert das Packmaß erheblich. Es gibt Push-Trolleys, die zusammengeklappt, auch ohne der Abnahme der Räder, flach sind. Beispiele hierfür sind Trolleys von Big Max und Flat Cat. Aber die meisten haben zusammengeklappt eine „Würfelform“. Hier entscheidet beim Kauf, wie viel Platz zur Verfügung steht, wenn man den Trolley zusammengeklappt aufbewahren oder bei Reisen, beispielsweise im Auto, verstauen möchte.

 

Hier zusammengefasst die wichtigsten Punkte, die beim Kauf eines Zieh- oder Push-Trolleys wichtig und unbedingt zu beachten sind:

  • Preis
  • Material
  • Packmaß
  • Gewicht
  • Ausstattung (Organiser in der Deichsel, Regenschirm- und Flaschenhalter, Bremse, etc.)
  • Handling beim Auf- und Zusammenklappen

Elektro-Trolley

Er ist für viele Golfer ein echter Segen. Mittlerweile verwenden nicht ausschließlich ältere Golfer einen Golf E-Trolley, denn auch jüngere Golfer haben seine Vorteile erkannt. Der batteriebetriebene Taschentransporter ist die mit Abstand energiesparendste und bequemste Art, seine Schläger über die Fairways rollen zu lassen. Viele Modelle sind auch so designt, dass man auf den ersten Blick gar nicht erkennt, dass es sich um einen E-Trolley handelt.

 

Batterie

Wer sich einen E-Trolley zulegen will, sollte die Leistungsfähigkeit der Batterie beachten. In der Regel hält der „Saft“ einer vollen Ladung problemlos für eine 18-Löcher-Runde. Es gibt aber auch Hersteller, die gegen Aufpreis leistungsstärkere Batterien anbieten. Wichtig ist auch, sich darüber zu informieren, wie lang die Lebensdauer der Batterie ist und wie lange es dauert, sie vollständig aufzuladen. Bei E-Trolleys, die über keine Batteriehalterung verfügen wird diese in einer Seitentasche des Bags untergebracht. Achten sie in diesen Fällen darauf, dass das Bag über eine entsprechende Tasche verfügt.

 

Packmaß

Wer auf seinen elektrisch betriebenen Begleiter auch auf Reisen nicht verzichten will oder ihn in einem Spind im Club unterbringen möchte, sollte unbedingt auf das Packmaß achten, da es je nach Hersteller und Modell stark variieren kann. Unter Umständen ist beim Reisen auch auf das Gewicht des Trolleys zu achten, da das ein oder andere Kilo weniger beim Aus- oder Einladen aus bzw. in das Auto von Bedeutung sein kann.

 

Preis

Klar, E-Trolleys sind deutlich teurer als die meisten Push- oder Zieh-Trolleys, aber mittel- bzw. langfristig lohnt sich die Investition sicherlich, denn sie machen das Leben auf dem Platz leichter und schonen den Rücken. Wie teuer ein E-Trolley ist, hängt vom Material (siehe unten) und der Ausstattung ab. Günstige E-Trolleys gibt es ab 1.000 Euro, die teuersten Varianten kosten zwischen 4.000 und 5.000 Euro.

 

Ausstattung

Es gibt Hersteller, z.B. Motocaddy oder PowaKaddy, die einige ihrer Modelle zu wahren Kommunikationszentren machen. Diese können mit Apps, Smartphones oder GPS-Geräten verbunden werden, sodass man mit weiterreichenden Informationen (u.a. auch zum Platz) versorgt wird. Oft sind diese Modelle auch mit USB-Ports zum Laden von Smartphones ausgestattet. Wer diese Zusatzfeatures möchte, ist daher mit Modellen dieser Hersteller bestens bedient.

 

Wer dagegen auf ein puristisches Design und eher auf einen cleanen Look, ein geringes Packmaß oder hochwertige Accessoires oder Sonderausstattungen bzw. Editionen steht, sollte u.a. die Modelle der Firmen Jucad, Kiffe, PG-Powergolf und Ticad auf dem Schirm haben. Allerdings haben deren Modelle auch ihren Preis.

 

 

 

 

Praktische und sinnvolle Ausstattungsmerkmale sind beispielsweise eine Batterieladestandsanzeige, eine Distanzfunktion über 10, 20 und 30 Meter, ein Freilauf oder eine Umschaltmöglichkeit auf Rückwärtsfahrt. Diese Funktionen haben allerdings ihren Preis, und daher sind E-Trolleys, die über diese Optionen verfügen, meist teurer.

 

 

Viele Trolley-Hersteller bieten mittlerweile auch Bags an, die sich möglicherweise besser als die Modelle anderer Firmen auf den entsprechenden Trolleys befestigen lassen. Diese Option kann wirklich Sinn bringen, wenn man den Komfort noch ein wenig verstärken möchte.

 

Der ein oder andere Hersteller bietet optional auch eine Fernbedienung für manche Modelle an. Diese können teilweise hilfreich sein, z.B. wenn der Trolley vor dem Grün steht, der Weg zum nächsten Abschlag aber hinter dem Grün beginnt.

Wer eine Fernbedienung verwenden will, sollte auf eine einfache Handhabung achten. Denn nur so ist gewährleistet, dass man nicht abgelenkt ist und sich nicht auf sein Spiel konzentrieren kann.

 

 

Das Neueste vom Neuen in punkto Fernbedienung wird von PG-Powergolf in Form einer Fernbedienung mit Gestensteuerung angeboten. Die Steuerung läuft über das Erdmagnetfeld, d. h. man bewegt das Bedienteil nur leicht zu Seite und schon fährt der Trolley entweder nach rechts oder links. Kippt man die Fernbedienung leicht nach vorne, fährt er geradeaus. Neigt man das Bedienteil leicht nach hinten, fährt der Trolley rückwärts. Auf diese Weise lässt sich auch die Geschwindigkeit stufenlos regeln. Durch Drehen der Fernbedienung ist auch spiegelverkehrtes Fahren möglich. Die Reichweite der Fernbedienung beträgt bis zu 100 Meter.

 

Materialien

Aluminium

Der größte Vorteil von Aluminium ist sein geringes Gewicht. Wenn der Alurahmen nicht lackiert ist, hat das Material mit seinem mattierten Look auch einen edlen Touch. Ein Nachteil ist jedoch, dass es ziemlich empfindlich ist und man sicherlich aufpassen muss, dass man nirgends anstößt und sich die ein oder andere Beule einfängt. Das geringere Gewicht geht allerdings zu Lasten eines größeren Volumens (sprich Rohrdicke), wenn die Festigkeit bzw. Stabilität gewährleistet bleiben soll.

 

Stahl

Das schwerste Material, das zur Trolley-Herstellung verwendet wird. Es ist haltbar, langlebig und robust. Aufgrund des Gewichts sind Trolleys mit einem Stahlrahmen schwerer – das hat aber bei einem Elektro-Trolley keine schwerwiegenden Folgen. Allerdings sollte man beim Kauf eines E-Trolleys aus Stahl darauf achten, dass die Batterie eine entsprechende Leistung hat.

 

Titanium

Dieses Metall ist leicht, fest, dehnbar, korrosions- und temperaturbeständig und daher ein ideales Material für Trolleys. Der einzige, aber nicht unwesentliche Nachteil ist sein Preis. Es ist circa 35 Mal teurer als verbreitete Stahllegierungen bzw. circa 200 mal teurer als Rohstahl. Auch muss man bei der Verarbeitung mit entsprechender Sorgfalt vorgehen. Beides hat unweigerlich Auswirkungen auf den Kaufpreis, sodass Titan E-Trolleys nicht unter 3.000 Euro zu haben sind.

 

Karbon

Ist ein Verbundwerkstoff, bei dem Kohlenstofffasern in Kunststoff eingebettet sind. Der Kunststoff besteht meist aus Epoxidharz. Es sind aber auch andere Duromere oder Thermoplaste möglich. Karbon hat eine geringere Dichte als Stahl und eignet sich daher besonders gut für Produkte oder Anwendungen, bei denen es auf eine geringe Masse ankommt. Ist relativ empfindlich und pflegeintensiver als Titan. Da auch die Verarbeitung von Karbon nicht ganz einfach ist, gibt es auch nicht viele Anbieter von Karbon-E-Trolleys. Deutsche Hersteller sind aktuell Kiffe und Jucad. Auch Karbon hat seinen Preis und E-Trolleys aus diesem Material sind daher ebenfalls teuer. Ihr Preis beträgt meist zwischen 3.000 und 5.000 Euro.

 

An diese Dinge sollten Sie vor bzw. beim Kauf eines E-Trolleys unbedingt denken:

Gewicht

Auch wenn der E-Trolley beim Einsatz auf dem Platz die Arbeit übernimmt, es ist zu bedenken, dass Sie ihn lenken müssen. Auch bei Fahrten in hügeligem Gelände kann das Gewicht eine Rolle spielen, sofern der Trolley kein Differential hat, welches das Handling deutlich erleichtert und für eine problemlose Geradeausfahrt sorgt. Wer den E-Trolley auch auf Reisen mit dem Auto mitnehmen will, freut sich auch über weniger Gewicht, das er/sie heben muss. Die meisten Trolleys sind mittlerweile mit kleinen, handlichen Lithium-Ionen Akkus ausgestattet, die circa ein Kilogramm wiegen. Es gibt aber auch Hersteller, die größere und damit schwerere Batterien verwenden.

 

Geschwindigkeitsreglung

Hier gibt es die ganze Bandbreite von relativ einfachen Systemen mit einem An/Aus-Schalter, bei denen der Trolley mit der beim Ausschalten eingestellten Geschwindigkeit wieder startet, bis hin zu stufenlos einstellbaren und einfach zu bedienenden Reglern. Wer oft auf hügeligen Plätzen spielt, für den sind Trolleys mit einer Motorbremse ideal, die bei Bergabfahrten verhindert, dass der Trolley zu schnell wird.

 

Auf- und Zusammenklappen/Packmaß

Die meisten Trolleys lassen sich mit wenigen Handgriffen auf- und zusammenklappen. Auf jeden Fall sollten Sie testen, wie sich dieses Procedere bei Ihrem Wunsch-Trolley gestaltet. Wichtig ist dabei auch, dass Sie auf mögliche Stolperfallen achten. Diese können sein: scharfe Kanten, erschwertes Abmachen oder Befestigen von Rädern, bewegliche Teile, die u.U. abbrechen können, schwer zu lösende Arretierungen, ungenügende Stabilität beweglicher Teile, etc.

 

Ideal sind natürlich Modelle, bei denen die Räder nicht abgemacht werden müssen und die trotzdem ein geringes Packmaß haben. Das ist vor allem beim Transport von Bedeutung. Die flachsten Varianten sind E-Trolleys von Kiffe, Jucad, PG-Powergolf und Ticad. Um deren kleinstes Packmaß zu erzielen, muss man bei den Modellen jedoch die Räder abmachen. Viele Modelle haben in zusammengeklappten Zustand eine Würfelform, die auch bei Abnahme der Räder Bestand hat. Es hängt also ganz vom zur Verfügung stehenden Raum (und vom Geldbeutel) ab, für welche Variante man sich entscheidet.

 

 

Wartung und Pflege

Damit man auch lange Freude an seinem E-Trolley hat, sollte man ihn entsprechend warten und pflegen. Daher gibt es abschließend sieben Tipps, die helfen, den Zustand Ihres E-Caddies während der Saison und vor/nach der Winterpause zu überprüfen und entscheidend zu verbessern. Sie ersetzen jedoch nicht eine regelmäßige Inspektion/Wartung durch eine autorisierte Fachwerkstatt des jeweiligen Herstellers. Übrigens: Verantwortungsbewusste Golfer gehen mindestens alle zwei Jahre zum Fachmann.

 

1. Räder / Antriebsachse

 

Entfernen Sie Schmutz und Graspartikel von den Rädern und allen beweglichen Teilen im Radbereich. Verwenden Sie vorzugsweise einen Schwamm (auf keinen Fall einen Hochdruckreiniger!). Bei Benutzung eines Schlauchs diesen niemals auf die Elektronik oder gefettete Teile halten. Schmieren Sie die beweglichen Teile mit einem silikonfreien Fett, und prüfen Sie dann den einwandfreien, rollwiderstands- und quietschfreien Lauf der gesamten Räder Ihres E-Caddies. Bei mit Luft gefüllten Reifen prüfen Sie regelmäßig den Luftdruck aller Räder (aus der Bedienungsanleitung ersichtlich).

 

2. Steckverbindungen/Verschlüsse

 

Überprüfen Sie den einwandfreien Gebrauch der Steckverbindungen. Die Steckverbindungen, die durch Knebelsysteme wie Zahnrad- oder Schnellspannverschlüsse fixiert werden, müssen leichtgängig bedienbar sein. Notfalls durch Fetten wieder gangbar machen.

 

3. Konstruktion / Taschenauflagen / Bremssysteme

Lockere Schraubverbindungen, zum Beispiel bei variabel einstellbaren Taschenauflagen, nachziehen. Bei E-Caddies mit konventioneller Fahrradbremse die Bremsfunktion überprüfen. Bei Schwergängigkeit bzw. ungenügender Bremswirkung ist ein Nachjustieren mittels Stellschraube am Bowdenzug erforderlich. Defekte Bowdenzüge sind auszutauschen.

 

4. Motor / Getriebe

Dass Motor bzw. Getriebe einwandfrei funktionieren, lässt sich an relativ ruhigen Betriebsgeräuschen erkennen. Gelegentliche Aussetzer im Fahrbereich können jedoch auf abgenutzte Kohlebürsten schließen lassen. Diese sind daher in regelmäßigen Abständen zu ersetzen.

 

5. Elektronische Steuerung / Potentiometer

 

Prüfen Sie den einwandfreien Regelbereich des Potentiometers durch Verschieben des Geschwindigkeitsreglers. Bemerken Sie ein nicht stufenlos zu regulierendes Geschwindigkeitsverhalten, so liegt hier möglicherweise ein Defekt des Potentiometers vor. Kontaktieren Sie in diesem Fall eine autorisierte Fachwerkstatt.

 

6. Lagerung und Ladung von Lithium-Batterien

 

Für die Ladung und Lagerung zu Hause gilt:

- Trennen Sie die vollgeladene Lithium-Batterie bei längeren Spielpausen vom Ladegerät/Netz.

- Sie können die voll geladene Lithium-Batterie während der Winterpause in temperierten Räumen zwischenlagern, die Selbstentladungsrate ist sehr gering.

- Vor Beginn der ersten Golfrunde ist eine vorherige Wiederaufladung empfehlenswert.

 

Für die Lagerung und Ladung im Golfclub gilt:

- Trennen Sie die voll geladene Lithium-Batterie bei längeren Spielpausen vom Ladegerät/Netz. Ist dies logistisch nicht möglich, verwenden Sie ein separates Zeitschaltgerät mit der Einstellung bis zu zwölf Stunden.

- Sie können die voll geladene Lithium-Batterie in Ihrem Caddie-Schrank bei abgeschaltetem Ladegerät zwischenlagern, die Selbstentladungsrate ist sehr gering.

- Die vorhandene Restkapazität ist auch nach drei Monaten Lagerung in der Regel ausreichend für eine erste 18-Löcher-Golfrunde. Eine vorherige Wiederaufladung ist aber empfehlenswert.

 

Achtung: Ständige Ladung kann die verfügbare Kapazitätslebensdauer einer Lithium-Batterie einschränken und wird vom Hersteller nicht empfohlen. Auch sollten Lithium-Batterien nicht im Auto geladen werden oder im überhitzten Kofferraum für längere Zeit zwischengelagert werden.

 

7. Ladegerät

 

Achten Sie schon während des Gebrauchs auf einwandfreie Funktion der Leuchtdioden (meist: rot = Netzbetrieb, gelb = Laden, grün = Ladung beendet). Sollte lediglich die rote Netzlampe in Betrieb sein, und die gelbe Leuchtdiode des Ladegerätes geht nicht auf »Laden«, liegt meistens eine Tiefstentladung der Batterie vor. Lassen Sie Ihre Batterie vom Fachmann überprüfen. Ziehen Sie niemals den Netzstecker Ihres Ladegeräts bei gleichzeitiger Verbindung zur Batterie. Es findet dann eine Entladung Ihrer Batterie durch das Ladegerät statt, was zur schädlichen, meist irreversiblen Tiefstentladung führt. Achten Sie darauf, dass die Lüftungsschlitze immer frei zugänglich sind und die Aufladung in ventilierten Räumen stattfindet.

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