Fachbegriffe Golfschläger / Eisen

Wer sich bei den Eisen auskennen will, sollte mit den gängigen Fachbegriffen vertraut sein. Wir bringen Licht ins Dunkel.

B

Nur für sehr gute Amateure und Professionals geeignet. Gemeint ist ein klassisch geformtes, geschmiedetes Eisen.

Das (Schläger)Blatt ist ein anderer oder weiterer Begriff für die Schlagfläche des Schlägerkopfs. In ihm sind die Rillen oder Grooves.

C

Vorgang zur Herstellung von Köpfen von Eisen. Dazu wird zunächst ein Keramikmodell um einen aus Wachs hergestellten Schlägerkopf geformt. Anschließend schmilzt man das Wachs und füllt die hohle Form mit geschmolzenem Metall. Nachdem das Metall ausgehärtet ist, wird die Form abgeschlagen. Zum Abschluss erhält der Kopf in weiteren Arbeitsschritten sein endgültiges Aussehen.

Form des Schlägerkopfs, bei der sich die Gewichtsverteilung wie ein Kranz um die Rückseite des Schlägerblatts zieht (siehe auch Perimeter-Weighting).

F

Kleines Plastikstück, das auf das Ende des Hosels gesteckt wird.

Ein geschmiedeter Schlägerkopf oder ein geschmiedetes Schlägerblatt. Derartige Schläger zeichnen sich durch ein besonders gutes, weiches Gefühl im Treffmoment aus.

G

Siehe Cast(ing)

Beim Schmieden wird ein glühender Metallrohling unter hohem Druck in mehreren Schritten in die entsprechende Form gepresst. Geschmiedete Eisen haben im Treffmoment ein weicheres Gefühl als gegossene.

Grooves ist der englische Ausdruck für die Rillen in der Schlagfläche. Sie erzeugen den Backspin des Golfballs. Ihre Form und Größe sind reglementiert.

H

Der gerundete Bereich des Schlägerkopfs unterhalb des Hosels wird als Ferse bezeichnet.

Das Verbindungsstück am Schläger, in das der Schaft eingepasst wird. Am oberen Endes des Hosels wird als Abschluss eine Ferrule angebracht.

L

Die vordere, untere Kante des Schlägerkopfs. Oft wird die Rille nahe der Leading Edge weiß eingefärbt, um die korrekte Ausrichtung des Schlägerblatts zu erleichtern.

Der Winkel zwischen Schaft und Sohle. Er ist in erster Linie von der Körpergröße des Golfers abhängig. Kann im Zuge eines professionellen Fittings um +/- 2 Grad angepasst werden. Ist der Lie-Winkel zu gering bzw. zu flach, öffnet sich das Schlägerblatt im Treffmoment. Ist er zu groß bzw. zu hoch, schließt es sich.

M

Form des Schlägerkopfs, bei der sich das Gewicht hinter dem Sweetspot konzentriert, wodurch das Manövrieren des Balls für Spieler mit entsprechenden Fähigkeiten ermöglicht wird.

O

Beim Ansprechen des Balles sieht man, dass das Schlägerblatt im Verhältnis zum Schaft entgegen der Spielerichtung nach hinten versetzt ist. Offset verringert die Neigung zum Slice. Vor allem der Gebrauch der langen Eisen wird dadurch erleichtert.

Ein gegenüber einem geschmiedeten Eisen für Pros/Spitzenamateure vergrößerter Schlägerkopf, der meist auch eine dickere Top-Line und ein starkes Offset hat. Oversize-Eisen sorgen für mehr Vertrauen und mehr Fehlertoleranz.

P

Das Gewicht innerhalb des Schlägerkopfs wird hauptsächlich an die Ränder verlagert. Dadurch vergrößert sich der Sweetspot. Gilt für alle Schläger vom Driver bis zum Putter.

Beschreibt die Tatsache, dass das Offset von den kurzen Eisen (Wedge, 9, 8) zu den langen Eisen (4, 3) kontinuierlich ansteigt. Die Anfälligkeit gegenüber dem Slice verringert sich, was gerade Anfängern sehr entgegen kommt.

S

Ein Set Eisen, das in der Regel von der Nummer 3 oder 4 bis zum Sand-Wedge reicht.

T

Der am weitesten vom Schaft entfernte Teil des Schlägerkopfs.

Die obere Kante des Schlägerblatts. Bei klassischen Eisen ist sie dünn, Game Improvement Eisen haben eine dicke Topline.

U

Einschnittkanal auf der Schlägerrückseite durch den man Gewicht von der Schlagfläche weg verlagert. Dadurch kommt mehr Gewicht in die Sohle, was einen hohen Ballflug erleichtert. Wird von den kurzen zu den langen Eisen größer.

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